Albarino 2019

Zarate

Albarino 2019

92–93
100
9
frische Säure, mineralisch, leicht & frisch
2
Albarino 100%
3
Lobenberg 92–93/100
5
Weißwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2029
Verpackt in: 6er
6
Spanien, Rias Baixas
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Eulogio Pomares Zarate e Hijos, SL Sisan, Ribadumia, Pontevedra, Spain


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lobenberg

Lobenberg über:Albarino 2019

92–93
/100

Lobenberg: Der Wein wächst komplett in der DO Rias Baixas und enthält Trauben aus allen Weinbergen von Zarate, eine Art Zweitwein-Cuvée aus den Einzellagen also. Auch dieser Basiswein von Galizien-Superstar Zarate kommt damit schon von im Schnitt 35 Jahre alten Reben. Karge, zerklüftete Granitfelsen sind immer deren Untergrund. Der Wein wird nur im Stahl ausgebaut mit 3 Monaten Hefelager. Zunächst ein kleiner reduktiver Stinker von den sehr kargen Böden, etwas Luft tut dem Wein gut. Alle Weine von Zarate zeigen eine eher zurückgenommene Frucht, das sind keine lauten Fruchtkracher, sondern sehr subtile, mineralische, ruhige und elegante Weine. Ein ganz eigener Stil. Dann strömt allerdings, wie man das von Albarino gewohnt ist, eine Flut von steinig unterlegten Zitrusaromen aus dem Glas. Limetten- und Zitronenschale, herb und karg im positiven Sinne. Alles auf kreidiger, ja sogar feuersteiniger Unterlage, nicht fruchtig, nicht laut, ein sehr straighter und rassiger Albarino, der Reminiszenzen an die kargen Granitböden weckt. Wer gerne Nahe- oder Moselriesling trinkt, der wird an diesem Albarino seine Freude haben. Die Nase ist was für Puristen. Ein bisschen grüne Quitte kommt hinzu, vielleicht minimal etwas von Apfelblüte, aber eben nie floral-duftig werdend, sondern karg-steinig bleibend, hier werden keine Kompromisse gemacht. Der Mundeintritt ist ebenso krass wie die Nase es vermuten lies, ein Zitrushammer, der die Augen schmal werden lässt. Die steinige Würze und die Pikanz aus dieser atemberaubenden Säurestruktur bekommen hintenraus nochmal ordentlich Nachdruck. Limettenschale, Zitrone, sehr pur, sehnig und straff wie ein Athlet schießt der Albarino über die Zunge und die Säurespur räumt den Weg frei. Feine Kräuternuancen im Abgang, Zitronenmelisse, feine Salzigkeit, kühl und saftig. Kompromisslos trocken und dazu immer diese phänomenale Steinigkeit, die der Frucht nur wenig Raum lässt. Dabei kommt im Finish doch ganz klein ein wenig Steinobst durch und zeigt die Nachhaltigkeit und Fülle, die der Wein trotz seiner rassigen Art definitiv hat. Das ist kein Leichtwein, auch wenn er den Antritt eines Mosel Rieslings hat, kommt hier doch etwas von der spanischen Power durch, was den Wein zu einem schönen Speisebegleiter für mediterrane Fischgerichte macht. Albarino in seiner reinsten Form und eine höchst erfrischende Delikatesse, aber säureempfindlich sollte man besser nicht sein. 92-93/100

Mein Winzer

Zarate

Das Weingut Zarate wurde schon 1707 von Diego Zarate und Murga, dem von Felipe V zu ersten Marquis von Montesacro ernannten Adeligen gegründet. Noch heute führt die Familie das Weingut mit den über 100 Jahre alten, wurzelechten Reben, Weinberge und der Wein sind wahrhaft lebendiger Ausdruck von Galizien. [...]

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