Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland.

 

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Markus Molitor

Mosel Saar Ruwer

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Pinot Blanc 100%

z

mineralisch
voll & rund
frische Säure

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Lobenberg 94–95+/100

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Trinkreif: 2020–2032

Pinot Blanc Wehlener Klosterberg * trocken 2017
  • 19,80 €

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Mosel Saar Ruwer

f

Pinot Blanc 100%

z

voll & rund
mineralisch

a

Lobenberg 93/100

t

Trinkreif: 2019–2030

Pinot Blanc Einstern * trocken 2017
  • 14,80 €

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Riesling 100%

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mineralisch
frische Säure

a

Lobenberg 97–100/100

t

Trinkreif: 2019–2056

Riesling Zeltinger Sonnenuhr Auslese ** Weiße Kapsel trocken 2017
  • 38,00 €

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Mosel Saar Ruwer

f

Pinot Blanc 100%

z

voll & rund
exotisch & aromatisch

a

Lobenberg 96–97/100

t

Trinkreif: 2020–2042

Pinot Blanc Wehlener Klosterberg *** trocken 2017
  • 45,00 €

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Riesling 100%

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frische Säure
mineralisch

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Lobenberg 96/100

t

Trinkreif: 2019–2046

Riesling Zeltinger Sonnenuhr Spätlese Weiße Kapsel trocken 2017
  • 22,00 €

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Riesling 100%

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leicht süss
mineralisch
frische Säure

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Lobenberg 97–98/100

t

Trinkreif: 2022–2050

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese Grüne Kapsel feinherb 2017
  • 19,50 €

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Riesling 100%

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frische Säure
mineralisch

a

Lobenberg 94/100

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Trinkreif: 2020–2040

Riesling Ürziger Würzgarten Kabinett Weiße Kapsel trocken 2017
  • 15,80 €

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Mosel Saar Ruwer

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Riesling 100%

z

frische Säure
mineralisch

a

Lobenberg 93–94/100

t

Trinkreif: 2019–2035

Riesling Graacher Domprobst Kabinett Weiße Kapsel trocken 2017
  • 14,80 €

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Markus Molitor

Mosel Saar Ruwer

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Riesling 100%

z

leicht & frisch
frische Säure
mineralisch

a

Lobenberg 95/100

t

Trinkreif: 2019–2043

Riesling Zeltinger Sonnenuhr Kabinett Fuder 6 Weiße Kapsel trocken 2017
  • 24,00 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Markus Molitor

Mosel Saar Ruwer

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Riesling 100%

z

frische Säure
mineralisch

a

Lobenberg 97+/100

t

Trinkreif: 2020–2052

Riesling Ürziger Würzgarten Kranklay Auslese ** Weiße Kapsel trocken 2017
  • 36,00 €
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Über Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland. Stück für Stück hat er über die Jahrzehnte Hanglagen dazu gekauft und kann heute über 100 Hektar seinen Besitz nennen. Ganz bei Null war es dann doch nicht, Talent und Genie vererbt sich ja auch und die Tradition und Erfahrung seiner Familie, die seit acht Generationen im Weinanbau arbeitet, bleibt und ist ihm oberstes Gebot. Was dazukommt ist sein unglaub­licher Ehrgeiz und sein Arbeitsethos, dem Typen hat man den Docht der Lebenskerze an beiden Seiten angezündet.

Wein heißt bei Molitor kompromisslose Qualitätsarbeit und Selek­tion im Weinberg, Steillagen und natürlich nur und ausschließlich Handarbeit. Dieser geniale Winzer steuert dann die Ernte im Weinberg höchstpersönlich und ist selbst sein eigener Kellermeister mit äußerster Präzision im Keller. Während der Gärphase schläft er im Keller, zum Teil im Stehen, er träumt mit offenen Augen, jedes Blubb trägt ihn in andere Sphären. Ziel ist es ausschließlich grandiose Weine zu machen, die natürlich lagen­­typisch, unverwechselbar und extrem lagerfähig sind. Seine Weine brauchen daher das eine oder andere Jahr um sich zu öffnen. Der Sitz des Weinguts liegt inmitten des Wehlener Klosterbergs. Molitor bewirtschaftet Weinberge in 15 verschiedenen Lagen von Brauneberg bis Traben-Trarbach und seit 2001 auch an der Saar. Ihn interessieren nur und ausschließlich Steillagen. Es ist für Markus Molitor eine Herzenssache, der Vielfalt des Terroirs und den verschiedenen Mikroklimata der Weinberge Ausdruck zu verleihen.

»Was dazukommt ist sein unglaublicher Ehrgeiz und sein Arbeitsethos, dem Typen hat man den Docht der Lebenskerze an beiden Seiten angezündet.«

Jede Lage ist auf Ihre Art einzigartig und jeder Jahrgang kommt geschmacklich zum Ausdruck. Bis zu über 100 Jahre alte, wurzel­echte Reben als Basis für unvergleichliche, feinste Mosel-Weine. Die Rebfläche ist überwiegend mit Riesling bestockt – auf ausgesuchten Parzellen wachsen aber auch herausragende Weiß- und Spätburgunder, bei denen er sogar als Moselaner erstaun­licher Weise mit den Allerbesten, Becker, Huber, Fürst und Ziereisen in der ersten Reihe steht. Die steilsten Hanglagen mit bis zu 80 % Neigung werden in liebevoller Kleinarbeit von Hand bewirtschaftet. Mehrfache Selektion und bewusste Begutachtung jeder einzelnen Traube. Um bei den Weinen eine optimale Balance zu erreichen, wird bewusst das Risiko der späten Ernte eingegangen. Man setzt auch bewusst nicht allein auf die technische Analyse; die Erfahrung bestimmt, wann eine Traube die richtige Reife erreicht hat. Bei Molitor wir ausschließlich spontan vergoren. Schönungsmittel, Enzyme oder sonstige Hilfsmittel werden bewusst vollkommen abgelehnt. Der Ausbau der Weine erfolgt zunächst im Edelstahltank. Die großen Lagenweine gären danach noch in großen (1000, 2000, 3000 Liter) Holzfässern aus hochwertiger, luftgetrockneter Eiche. Die Weine werden kühl und langsam vergoren. Durch das anschließende monatelange Liegen der Weine auf der Feinhefe erhalten sie des Weiteren Schmelz und Fülle.

Durch seine sorgsame Arbeit im Weinberg und den vielen verschiedenen Lagen kann Markus Molitor wirklich das gesamte Poten­zial der Mosel nutzen und zeigen. Da er nicht im VDP ist, kann er seine eigene Kennzeichnungssystematik nutzen. Wenn man sie erstmal begriffen hat ist alles glasklar: Alle im Geschmacks­bild trockenen Weißweine haben eine weiße Kapsel (danach je süßer desto farbiger). Die Lagen stehen auf dem Etikett, dann gibt es klassisch QbA, Kabinett, Spätlesen und Auslesen, in der weißen Kapsel alle trocken im Geschmacksbild. Und alle, auch schon die Kabinette, qualitativ großartig und über Jahrzehnte lagerfähig. Die Auslesen haben Zusatzmerkmale: Je reichhaltiger, extraktreicher und in Markus’ Beurteilung hochwer­tiger und dichter ein Auslesewein ist, desto mehr Sterne bekommt er dazu. Das reicht von null bis maximal drei. Und es gibt dann logischerweise nicht in jedem Jahrgang alle Sterne, es sind keine relativen sondern absoluten Qualitätsinsignien. Das Sternesystem mit Lagen gibt es auch im Weißburgunder und Pinot Noir, die von der Rechtsverordnung her alle nur Qualitätswein ohne Prädikate sein dürfen. Und nun tauchen Sie bitte ein in die grandiose Weinwelt des Markus Molitor, eines absolut weinverrückten und genialen Workaholics. Ich habe seine absoluten Highlights für Sie rausgefischt!