Veyder Malberg

Riesling Buschenberg trocken 2018

BIO

voll & rund
mineralisch
frische Säure
98–100
100
2
Riesling 100%
5
weiß
13,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2048
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 98–100/100
Gerstl: 19/20
6
Österreich, Wachau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Buschenberg trocken 2018

98–100
/100

Lobenberg: Das Flaggschiff! Die Terrassen liegen östlich der Ried Klaus von Prager und sind für Maschinen unzugänglich. Alles wird per Hand gemacht, hin- und weggetragen. Alles reine Handarbeit auch in der Bewirtschaftung. Für einen Biodynamiker ein extremer Arbeitsaufwand. In der Nase findet sich Espresso, getrocknete Marillen, Aprikosen, asiatische Gewürze. Dann kommt schubartig Quitte, noch mehr Marille, getrocknete Früchte, Anis, Orangeat, Zitronat, etwas Eisbonbon und grüne Birne. Sehr viel Salz, Mineralität, Gesteinsmehl. Grapefruit, Pfirsich. Sehr druckvoll. Dann kommt Akazienhonig und Karamell. Guter feiner Bitterstoff am Ende, sehr viel Druck, sehr klar, sehr geradeaus und doch auch einen kleinen Touch ins Barocke. Der Wein hat 5 Gramm Restzucker bei 13,5° Alkohol. Ausbau zu 50% im neuen 600-l-Akazienholzfass und zu 50% im Stahl. Hochinteressanter, ja spannender Wein. Das Holz ist nicht spürbar. Die Präzision in der Verbindung dieses Jahrgangs mit dieser leicht barocken Typizität, der etwas exotischen Frucht und des großen Drucks asiatischer Gewürze macht einen vollkommen anderen Buschenberg als 2010. Nicht minder gut, eher noch grandioser und erhabener. 98-100/100

19
/20

Gerstl über: Riesling Buschenberg trocken

-- Gerstl: Pier Tognini: Strahlendes Zitronengelb. Verschlossener, komplexer Auftakt! Tiefe, fruchtige Noten nach reifen Nektarinen, confierten Pfirsichen, Mirabellen, untermalt von subtiler Kräuterwürze und einem Hauch weissen Blüten. Hoch mineralisch geprägt, duftet nach nassem Granit. Komplexe Nase, wirkt sehr transparent und harmonisch. Am Gaumen saftig und straff, sehr edel und elegant. Die tieffruchtigen Aromen werden bestens von der animierenden Säure unterstützt. Berauschend langer, kräftiger, mineralischer Abgang. 19/20

Mein Winzer

Veyder Malberg

Als Winzer hat sich Peter Veyder-Malberg schon vor seiner Selbstständigkeit einen großen Namen gemacht. Jahrelang war er als Oenologe und Leiter des Schlossweingutes Graf Hardegg im Weinviertel tätig, bevor sich 2007 die Wege trennten.