Chateau Doyac 2023
- Merlot 65%, Cabernet Franc 20%, Cabernet Sauvignon 15%
- rot, trocken
- 14,5% Vol.
- Trinkreife: 2029–2049
- Verpackt in: 12er OHK
- strukturiert
- pikant & würzig
- saftig
- Lobenberg: 95/100
- Revue du Vin de France: 95/100
- Terre de Vins: 94/100
- Yves Beck: 93–94/100
- Gerstl: 18+/20
- Frankreich, Bordeaux, Haut Medoc
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Chateau Doyac, 33180 Saint- Seurin de Cardourne
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Heiner Lobenberg über:
Chateau Doyac 2023
/100
Doyac 2023 ist mit einem Anteil von 65% klar von der Merlot dominiert. Der restliche Anteil bilden 20% Cabernet Franc und 15% Cabernet Sauvignon. Die Reben sind im Schnitt 20 Jahre alt. 38 hl/ha Ertrag. Der Alkoholgehalt liegt bei 14,5% vol. Spontan vergoren und ausgebaut im Barrique, im großen Holz, sowie teilweise auch in Amphoren. Bereits der erste Eindruck, die allererste Nase verspricht pure, hedonistische Freude! So unfassbar saftig und samtig in diesem feinen Druck aus reifer Schwarzkirsche, Pflaume, Veilchen und Maulbeere. Dazu Lakritze satt. Tief und reif, dabei so ultraklar. Das Versprechen wird dann auch im Mund gehalten. Hier dominiert ganz klar die reife, satte Kirschfrucht. Saftige Waldbeeren werden von samtigen Tanninen umspielt, dazu etwas heller Kakao. In einer Mehrjahrgangs-Vergleichsprobe exakt auf dem gleichen Qualitätslevel mit dem 2019, erstaunlich ähnlich. Ein großartiger Verfolger des Blockbusters aus 2022 und der Primaballerina aus 2020. Was für eine schicke Länge im 2023er, was für eine Freude dieser rote Doyac ist. Wieder einmal ein toller Wert! *** Château Doyac ist ein ganz kleines Weingut mit wirklich extrem arbeitenden Besitzern, im Grund so eine Art zweites Clos Manou. Spezielles Terroir mit reinstem Kalkstein, deshalb auch die spezielle Ausrichtung mit so viel Merlot, was sehr untypisch für das Médoc ist. Doyac liegt direkt neben der Appellation Saint-Estèphe, etwas im Süden davon. Der Weinberg ist dichtgepflanzt mit 7.000 Pflanzen pro Hektar, der Ertrag liegt bei rund 40 Hektolitern. Das heißt pro Stock deutlich weniger als ein Kilo aus kleinen stammnahen Träubchen. Der Untergrund besteht überwiegend aus Kalkstein mit einer geringen Lehmauflage. Doyac ist 28 Hektar groß und arbeitet komplett Demeter zertifiziert in Biodynamie. Die Weinstöcke sind im doppelten Guyot erzogen, die Ernte geschieht händisch und mechanisch mit einer Nachsortierung sowie einer optischen Lasersortierung nach dem Entrappen. Also es kommen nur top Beeren in die Vergärung, völlig clean. Die Fermentation erfolgt innerhalb von 15 Tagen bei rund 26 Grad im Inox-Stahl, temperaturreguliert. Der Ausbau dann für gut 12 Monate im Holz, davon 25 Prozent neues Holz. Es werden knapp 100.000 Falschen erzeugt. Die Önologen sind der berühmte Eric Boissenot, der viele berühmte Premier und Deuxième Cru im Médoc berät und dessen Mitarbeiter Marco Balsimelli. Das Rebalter ist ungefähr 25 Jahre alt. Komplette Entrappung und als Biodynamiker natürlich spontan vergoren. Doyac ist seit einigen Jahren auf dem Run. Wir haben ihn vor einigen Jahren auf Empfehlung von Jean-Marc Quarin, dem angesagtesten französischen Weinjournalisten, entdeckt.
Jahrgangsbericht
Bordeaux 2023 aus Expertensicht über ein reifes und früh trinkbares Jahr mit elegantem, schmeichelndem und seidigem Tannin, hohem Genussfaktor und saftigem Trinkfluss: Stephane Derenoncourt, Önologe, Consultant am rechten und linken Ufer, Winzer, eine lebende Legende in Bordeaux: „Überall waren die Tannine reif und von hoher Qualität. Die Trauben zeigten die volle technologische und phenolische Reife. Die Weine dieses Jahrgangs sind insgesamt harmonisch und dynamisch.“ *** Thomas Duclos, führender Berater und Önologe des rechten Ufers: „Bei dem Jahrgang 2023 haben wir ständig Neues entdeckt. Es würde mich nicht überraschen, wenn sich in ein paar Jahren einige 2023er den 2022er Weinen als überlegen erweisen. Der Jahrgang 2023 ist sehr schmeichelhaft: Wir haben eine angenehme Weichheit im Abgang, ohne Schwere, elegante Texturen, überraschend seidig...“ *** Axel Marchal, führender Önologie-Professor der Universität Bordeaux: „Trotz der extremen Wetterbedingungen sind in dem Jahrgang 2023 Weine mit einem guten Gleichgewicht und schönen Säurenoten entstanden. Die Weine sind sehr angenehm, zwar nicht von immenser Konzentration, aber köstlich, rund und fruchtig.“*** Michel Rolland, Önologe und Weingutsberater und ein Bordeaux Urgestein: “The aromatic potential was good, with excellent aromatic intensity and ripe fruit flavours. 2023 is a vintage without excess and opulence. Enjoyable, delicious and easy-to-drink!!
/100
Revue du Vin de France über: Chateau Doyac
Un grand Doyac, très harmonieux, sur le fruit avec une belle finale saline!
/100
Terre de Vins über: Chateau Doyac
Sur ce beau terroir de Saint-Seurin-de-Cadourne, Max de Pourtalès et,son épouse Astrid font, depuis quelques années déjà, des étincelles,,aidés en cela par Eric Boissenot, le talentueux oenologue. Coup decœur assuré pour ce vin représentatif d’un cap à suivre en Médoc, sur une jolie buvabilité et une matière soyeuse avec des tanins intégrés., e nez est presque démonstratif, sur des notes empyreumatiques, d’eucalyptus et de gomme. En bouche, quelle séduction! L’attaque se fait sur le fruit rouge et dure. Rapidement la fraîcheur emboîte le pas.,Finale un peu poivrée, réglisse douce. Splendide.
/100
Yves Beck über: Chateau Doyac
Viel Kalkstein in den Böden von Doyac. Der Fels befindet sich in 40 cm Tiefe, was den hohen Anteil an Merlot und der immer größere Anteil von Cabernet Franc erklärt. Die Reifung erfolgt in 50% Barriques (1/3 neu, 1/3 zweiter Belegung, 1/3 dritter Belegung), dann 25% in Amphoren ( Ton und Sandstein) und 25% in 20hl- und 30hl-Fässern. Doyac offenbart sich auf subtile Weise, indem er die Nuancen der Reifung mit einladenden Noten von schwarzen Beeren, Süßholz, süßen Gewürzen und frischem Holz verbindet. Der Wein ist dicht und seidig und setzt sich gelassen und präzise am Gaumen nieder. Er verfügt über samtene Tannine und eine strukturierende Säure, die den Abgang erfrischt, während die feinen Bitternoten die Fruchtintensität des lang anhaltenden Finales betonen. Ein Wein von großer Schönheit mit einer überzeugenden Symbiose aus Tiefe, Eleganz und Temperament.
/20
Gerstl über: Chateau Doyac
Demeter zertifiziert. Herrliche Frucht, intensiv schwarzbeerig, feine florale Komponenten verleihen dem Duft seine edle Ausstahlung, da ist ganz viel Feinheit im Spiel, herrlich wie das die Nase verwöhnt. Wunderbar süsser Auftakt, erfrischende Rasse bringt die ideale Balance, die Konzentration ist enorm, wird aber extrem leichtfüssig in Szene gesetzt, der Wein schmilzt wie Butter auf der Zunge, das ist ein aromatisches Meisterwerk, wirkt verspielt sinnlich, das ist einfach unkomplizierter Hochgenuss, der Charme des Jahrgangs kommt hier perfekt zum Tragen. (mg)
Suckling über: Chateau Doyac
Blackberries, currants, toasted cedar and spices. Medium-bodied, berry-soaked and succulent palate with grainy but integrated tannins. Supple finish.
Jane Anson über: Chateau Doyac
Classic en primeur character, intense on the opening beats, plenty of freshness underneath the blueberry and raspberry fruit. Angular tannins at this point, a little slim, will benefit from taking on a more generous character over ageing. Aged in a mix of 2000l and 3000l oak casks, barrels and earthenware jars. Demeter-certified estate owned by Max de Pourtalès. Eric Boissenot consultant.
Château Doyac
Château Doyac ist ein kleines, biodynamisches Weingut direkt an der nördlichen Grenze zu Saint Estephe mit wirklich extrem arbeitenden Besitzern. Im Grunde so eine Art zweites Clos Manou in der Perfektion, vielleicht nicht ganz so extrem im niedrigen Stockertrag, aber dazu kommt hier noch der...