
Chateau Couvent des Jacobins Grand Cru Classe 2023
- Merlot 84%, Cabernet Franc 11%, Petit Verdot 5%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2028–2049
- Verpackt in: 12er OHK
- saftig
- pikant & würzig
- seidig & aromatisch
- Lobenberg: 95+/100
- Suckling: 95–96/100
- Colin Hay: 93–95/100
- Jane Anson: 93/100
- Jeff Leve: 92–94/100
- Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
- Allergene: Sulfite

In der 12er Holzkiste erhältlich
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Heiner Lobenberg über:
Chateau Couvent des Jacobins Grand Cru Classe 2023
/100
Lobenberg: Couvent des Jacobins liegt direkt im Ort. Zu 100% auf Kalksteinfelsen gelegen. Ein Teil der Weinberge, insgesamt nur 8 Hektar, liegt auf Kalkstein, 7 der 8 Hektar aber auf lehmigen und sandigen Böden an den Südhängen bei Angelus. Insgesamt gibt es nur 25.000 Flaschen. Ein kleines Familienweingut im Besitz der Familie Bordes und bisher unter der Führung von Rosette Bordes, es wird jetzt aber auf den Neffen Xavier-Jean Bordes übergehen. Die Reben sind ungefähr 35 Jahre alt, 85% Merlot, 10% Cabernet Franc, 5% Petit Verdot. Der Weinmacher und Weinbergsmanager ist Denis Pormarede, welcher seit nunmehr 20 Jahren am Weingut ist und im Grunde die Seele dieser Weine ist. Die Erbschaft auf Xavier-Jean wurde schon vor einigen Jahren eingeleitet, seit dem geschehen großartige und investive Dinge in den Weinbergen. Es wird neu und dichter gepflanzt. Der Ertrag pro Stock liegt jetzt schon deutlich untern einem Kilo, aber die Zielsetzung ist die 500-Gramm-Grenze. Das ist eine sehr reife Nase. Sehr viel reife Pflaume, dunkle schwarze Kirsche. Sehr viel Veilchen, Rosen, aber auch Minze und Eukalyptus. Aber durchaus gute Wucht, gute Fülle zeigend. Das erinnert irgendwie auch an den Nachbarn Clos Saint Julien. Hat aber nicht ganz dessen Feinheit. Dafür etwas mehr Wucht. Das kommt von den lehmigen Böden bei Angelus. Das gibt große Fülle. Der Mund zeigt eine angenehme Fülle, eine schöne Opulenz. Das ist klassischer Saint Emilion. Was besonders auffällt, ist der geringe Holzeinsatz. Die Weine werden komplett im Zement vergoren. Das merkt man. Das gibt einen schönen Touch. Außerdem ist eine reine Spontanvergärung. Die Petit Verdot wird im Holz vergoren. Der Ausbau erfolgt im Barrique, zum Teil neu, zum Teil alt. Ohne Bâtonnage, 18 Monate. In Summe ist das eine schöne Kombination von einem super feinen, geschliffenen Jahrgang mit sattem, aber super poliertem Tannin. Mit schöner Frische und dazu mit einer warmen Rundheit der Böden bei Angelus. Das gibt Fülle und Druck, trotzdem bleibt der Wein unglaublich fein. Zeigt kaum Holz, eigentlich gar keines, sondern ist charmant, lecker und entgegenkommend. Das ist kein klassisch schicker Saint Emilion, das ist nicht ganz typisch für 2016, dafür ist er in seiner Art schon ein bisschen historischer. Aber das ist das, was der Großteil von uns unter einem extrem leckeren Saint Emilion erwartet. Das ist wirklich ein Wein der Freude macht. Er hat ganz viel natürlichen Angang, erinnert mich ein wenig an Chateau Coutet, der mit seinen Weinbergen ganz in der Nähe liegt. Das Terroir gibt eben diese schöne, reiche Fülle. Wenn hier der Preis stimmt, ist das ein toller Wert.
Jahrgangsbericht
Bordeaux 2023 aus Expertensicht über ein reifes und früh trinkbares Jahr mit elegantem, schmeichelndem und seidigem Tannin, hohem Genussfaktor und saftigem Trinkfluss: Stephane Derenoncourt, Önologe, Consultant am rechten und linken Ufer, Winzer, eine lebende Legende in Bordeaux: „Überall waren die Tannine reif und von hoher Qualität. Die Trauben zeigten die volle technologische und phenolische Reife. Die Weine dieses Jahrgangs sind insgesamt harmonisch und dynamisch.“ *** Thomas Duclos, führender Berater und Önologe des rechten Ufers: „Bei dem Jahrgang 2023 haben wir ständig Neues entdeckt. Es würde mich nicht überraschen, wenn sich in ein paar Jahren einige 2023er den 2022er Weinen als überlegen erweisen. Der Jahrgang 2023 ist sehr schmeichelhaft: Wir haben eine angenehme Weichheit im Abgang, ohne Schwere, elegante Texturen, überraschend seidig...“ *** Axel Marchal, führender Önologie-Professor der Universität Bordeaux: „Trotz der extremen Wetterbedingungen sind in dem Jahrgang 2023 Weine mit einem guten Gleichgewicht und schönen Säurenoten entstanden. Die Weine sind sehr angenehm, zwar nicht von immenser Konzentration, aber köstlich, rund und fruchtig.“*** Michel Rolland, Önologe und Weingutsberater und ein Bordeaux Urgestein: “The aromatic potential was good, with excellent aromatic intensity and ripe fruit flavours. 2023 is a vintage without excess and opulence. Enjoyable, delicious and easy-to-drink!!

/100
Suckling über: Chateau Couvent des Jacobins Grand Cru Classe
-- Suckling: Density and fullness to this, but at the same time it is tight and formed with creamy tannins that envelop the wine. Medium to full body. Pretty blackberry and black-cherry character. Very pure. Well balanced, but so structured as well. Merlot with 11% cabernet franc and 5% petit verdot. Mostly limestone. Tasted twice. 95–96/100
/100
Colin Hay über: Chateau Couvent des Jacobins Grand Cru Classe
-- Colin Hay: (Saint Émilion; 84% Merlot; 11% Cabernet Franc; 5% Petit Verdot; a final yield of 40 hl/ha; tasted first at the Association des Grands Crus Classés at Dassault, then with Xavier Jean in the historic cloister of the Couvent itself). An amazing ascent to the summit is underway here and this is still a work in progress, but it’s perhaps the finest I’ve yet tasted from Couvent, with Thomas Duclos playing an important role as consultant. Incense, rose petals, wisteria and peonies, a little violet and a gracious plump stone and dark berry fruit – damsons and blueberries, a little bramble too; a nice combination of cracked peppercorns too. The Petit Verdot brings a little strictness of the mid-palate and maybe needs a little more time to fully bed in, but this is complex, layered, superb in its tannin management and incredibly refined. Bravo. The best yet from here and a veritable coup de coeur.

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Jane Anson über: Chateau Couvent des Jacobins Grand Cru Classe
-- Jane Anson: Intense, spicy, high levels of freshness and rosebud, good aromatics, this starts out at full intensity but but opens up nicely through the mid palate, and shows energy, juice and balance.
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Jeff Leve über: Chateau Couvent des Jacobins Grand Cru Classe
-- Jeff Leve: Round, fruity rich, and dark, with loads of chocolate covered black cherries, licorice, flowers, and spice. The ripe, sweet, round, creamy finish really works this year. The wine blends 84% Merlot, 11% Cabernet Franc, and 5% Petit Verdot. Drink from 2027-2040. 91-93 Pts.

Parker über: Chateau Couvent des Jacobins Grand Cru Classe
-- Parker: The 2023 Couvent des Jacobins offers up attractive aromas of dark berries and cherries mingled with hints of pencil shaving, licorice and petals. Medium to full-bodied, seamless and layered, with velvety tannins and good mid-palate density, it displays plenty of potential.
Couvent de Jacobin
Im Herzen von Saint Émilion liegt das Couvent des Jacobins, welches auf außergewöhnlichem Terroir große Weine entstehen lässt. Und das seit fast 7 Jahrhunderten.
