Riesling Kalkofen Großes Gewächs trocken 2019

von Winning

Riesling Kalkofen Großes Gewächs trocken 2019

99–100
100
9
voll & rund, frische Säure, mineralisch
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 99–100/100
Gerstl 20/20
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2048
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: von Winning, Weinstr. 10, 67146 Deidesheim, DEUTSCHLAND


  • 36,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Kalkofen Großes Gewächs trocken 2019

99–100
/100

Lobenberg: Das ist im Grunde die einzige Lage in Deidesheim, die wirklich nennenswert Kalk im Boden enthält. Kalkmergel, kein reiner Kalkfelsen, aber doch ein hoher Anteil, zusammen mit Mergel und Ton. Das ist eine Hochplateaulage, eine windige und kühle Lage, auch weil es keine Südexposition ist. Deshalb wird Kalkofen immer spät geerntet. Die Weine sind frischer, rassiger und komplexer als andere GGs aus Deidesheim. Die Reben sind über 60 Jahre alt. Die ganzen Trauben werden ohne Standzeit gepresst und spontan im Holz vergoren. Der Ausbau erfolgt auf der Vollhefe im 500l Tonneau bis kurz vor der Füllung. Überwiegend gebrauchtes Holz, nur ein bisschen neues. Kalkofen repräsentiert innerhalb der Serie großer Weine immer die Kühle, deswegen ist es im Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zum Rest der Serie für mich persönlich mit das spannendste GG. Es hat immer einen spektakulären Trinkfluss, Seidigkeit und eine frischere Zugänglichkeit neben den kühlen Vibrationen. Einfach ein saftiger, trinkiger und doch kühler Wein. Und ähnlich wie der zuvor probierte Kieselberg eine völlig andere Stilistik als die Forster GGs aus gleichem Haus, die ja doch auf vulkanischen und von Basalt geprägten Böden stehen und deshalb deutlich mehr zur Kraft laufen. Hier in Deidesheim sind wir bei den Charmeuren. Ein Lächeln schleicht sich mir ins Gesicht als ich die Nase in diesen Wein halte. Lieber Stephan Attmann: Wann hatte ich das letzte Mal eine solche Nase wie in deinem 2019? Ich erinnere mich an die Anfänge, ich erinnere mich an 2010. Ich glaube im Einsatz des Tonneau, im Einsatz des neuen Holzes, gibt es keinen besseren Riesling-Winzer in Deutschland. Ich denke immer wieder an Roulot, ich denke an Meursault und Chassagne Montrachet. Gerade im Kalkofen, mit diesem Terroir, liegt die Verbindung zum Burgund auf der Hand. Grüne Aprikose, grüne Ananas. Feines, frisches, neues Holz neben dem grünen Touch, aber auch deutlich Walnuss-Aromatik und eine wunderbar gelbe, intensive Blumigkeit. Aprikose und grüne Aprikose und ein kleiner Hauch weiße und rote Johannisbeere an der Seite. Tolle Vibration mit Zitronengras und intensivem Darjeeling Tee. Im Finale der Nase pinke Grapefruit und Salz. Nur das Riechen reicht schon. Wenn Sie mal an großen Burgundern von Holz-Großmeistern wie Roulot oder Coche-Dury riechen, wissen Sie, in welche Richtung das geht. Nur, dass das Kalkofen GG deutlich versammelter, schlanker, fokussierter, frischer und mittiger daherkommt. So kann Riesling sein, und doch bleibt es diese einzigartige Frucht. Der Mund kommt mit einer zusätzlichen, intensiven Cremigkeit. Salz mit grüner Aprikose und grüner Ananas. Mit ganz viel Nuss, aber auch mit süßer, pinker Grapefruit und auch sogar Maracuja, obwohl keinerlei Botrytis enthalten ist. Aber dieses Süßsaure und die Pikanz sind faszinierend. Ich bin sicher, dass wir über drei Gramm Restzucker liegen in diesem Wein, die Hauptsüße aber kommt aus dem Extrakt, aus Hefeglycerin und Polysacchariden, dazu trug auch der superkleine Ertrag von unter 25 hl/ha in den GGs bei, aber zu dieser genialen Frische des Jahrgangs passt das alles hervorragend. Der Wein vereint diese geniale Extraktsüße, Frische und Mineralität aus kühlen Jahren wie 2010 mit der Opulenz aus 2011 und der Aufregung aus 2013 und 2015. Dazu die Eleganz aus 2016. 2019 ist für diesen Winzer, wie ich finde, ein maßgeschneidertes Jahr. Aber der Wein braucht einige Jahre länger als 2016 und 2018. Das ist ein großer Wein. Kalkofen in seiner allerbesten Ausprägung. 99-100/100

Gerstl

Gerstl über:Riesling Kalkofen Großes Gewächs trocken 2019

20
/20

-- Gerstl: Eine noch prägnantere Mineralität zeigt der Kalkofen. Im 15. Jahrhundert stand in dieser Lage wohl ein Kalkofen, bis ins 19. Jahrhundert wurde Kalk zur Ziegelbrennerei hier gewonnen. Der Boden besteht aus kalkhaltigem Lehm und Tonmergel mit einem Unterboden aus Kalksteingerölle und Muschelkalk. Ein Wein mit sehr viel Tiefgang und Ausdruckskraft. Die Frucht zeigt sich hier sehr zart aber nicht minder nobel. Mit dem ersten Schluck kommt seine Rasse so richtig zur Geltung. Der Wein zeigt eine noble Power mit einer guten Balance zwischen Aromatik und Struktur. Frucht und Mineralität spielen in einer Symphonie zusammen. Die Länge ist atemberaubend und sooo sinnlich lecker. Vermutlich steht der Jahrgang 2019 sogar noch über dem hervorragenden 2018er. 20/20

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von Winning

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