Wachter-Wiesler

Blaufränkisch Ried Ratschen 2017

seidig & aromatisch
fruchtbetont
95
100
2
Blaufraenkisch 100%
5
rot
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2037
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 95/100
Gault Millau: 18,5/20
6
Österreich, Burgenland
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Blaufränkisch Ried Ratschen 2017

95
/100

Lobenberg: Was mit seinem Deutsch-Schützen aus dem Hidden-Treasure Projekt von Roland Velich begann, ist jetzt Standard bei Christoph Wachter: Lagenweine. Mit dem Jahrgang 2017 hat er sein Programm umgestellt und präsentiert hier die Eisenberg Reserve „Ratschen“. Was für ein Kaliber. Dunkle, tiefe Nase. Schwarze Kirsche satt. Dann weiche schwarze Brombeere, vielleicht ein Hauch Schlehe hintenan. Dann kommt dunkle, aufgewühlte Erde, intensives Kraut und ein Hauch Piment. Aber alles ist so vorsichtig fein. Da ist keine vordergründige Opulenz, sondern sandig-erdige Eleganz. Im Mund dann auch viel samtiger und vorsichtiger als ich es von einem Blaufränkisch erwartet hätte. Das Tannin ist bis auf die Knochen poliert. Die Säure ist so dezent, das ist fantastisch. Alles wirkt so leicht und federnd. Schattenmorelle, feine Cassis, ein deutlicher Anklang von Graphit und Eisen. Es schwebt nahezu. Feine Eleganz auf der Zunge mit leichtem Zug nach hinten. Blaufränkisch kann so schwer und beladen sein. Dies ist das Gegenteil. Fast Burgundisch fein. 95/100

Mein Winzer

Wachter-Wiesler

Das Weingut Wachter-Wiesler ist etwas ganz Seltenes im Weinbau. Fast überall entstehen neue Weingüter, weil sich Familienmitglieder nicht mehr grün sind. Die Wachters und Wieslers sind den umgekehrten Weg gegangen. Sie haben sich zusammengetan und das vor allem aus der Liebe zum Wein, oder sollte...

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