Domaine des Ardoisieres

Argile Blanc trocken 2017

BIO

mineralisch
exotisch & aromatisch
unkonventionell
93–94+
100
2
Chardonnay 40%, Jacquère 40%, Mondeuse Blanche 20%
5
weiß
11,0% Vol.
Trinkreife: 2019–2030
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 93–94+/100
6
Frankreich, Savoyen, St. Pierre de Soucy
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Argile Blanc trocken 2017

93–94+
/100

Lobenberg: Wir haben hier alpinen Weinbau, sehr steil, alles reine Terrassenlagen. Extreme Handarbeit in biodynamischer Bewirtschaftung, hohe Stockdichten und minimale Erträge. Der Wein wird nach kurzer Kaltmazeration spontanvergoren und für 9 Monate im Holzcuvee ausgebaut. In der Nase enorm frisch, kristallklar mit feinem mineralischem Touch unterlegt. Agrumen, kräuterige Würze und Gesteinsmehl. Eine fantastische Tiefe ausstrahlend in dieser feinwürzigen, auch leicht von der Hefe geprägten, gelben und fast etwas grünlichen Frucht. Wir sind hier alpin, die Trauben reifen zwar aus, aber wir bleiben immer in der zitrischen, frischen, grünen Aromatik, die extrem erfrischend, beschwingt und leichtfüßig wie ein Moselkabinett daherkommt. Aber gleichzeitig mit dieser Tiefe und Vielschichtigkeit aufwartet – grandios. Die Hefewürze erinnert etwas ans benachbarte Jura, aber wir sind hier viel klarer, tiefenrein, überhaupt nicht oxidativ, nur gelbgrüne Zitrusfrucht mit Kräutern überzogen und mit Hefigkeit unterlegt. Am Gaumen super saftig, glasklar wie ein Gebirgsbach der über helle Kieselsteine fließt. Reife Zitrone, Limettenabrieb, trockenes Basilikum, wieder Hefewürze, strukturiert und nachhaltig im Aroma, enorm langanhaltend, zum Ende hin leicht salzig an den Zungenrändern werdend. Sehr pikant und fein und dabei unglaublich leicht und schwungvoll, nie belastend, sondern mit endlosem Trinkfluss bei gerade einmal 11% Alk. Ein großer kleiner Wein, der seine alpine Herkunft perfekt abbildet und richtig viel Spaß macht. 93-94+/100

Mein Winzer

Domaine des Ardoisieres

Die Domaine existiert seitdem die Römer den Wein in die Gegend am Fuße der Alpen brachten, doch erst 1998 wurde das Potenzial der Weinberge wiederentdeckt und die inzwischen verwaldeten Anlagen rekonstruiert.