Rotwein, Toscana - Maremma, 2017 Italien Ampeleia

Unlitro

Lobenberg: Helles Kirschrot. Süße Kirscharomen steigen mit Zwetschge, Walderdbeere, Himbeere und weißer Schokolade aus dem Glas. Schwebend, unendlich fein. Ein Superschmeichler im Mund, zarte flüssige Seide mit verspielter roter Frucht, der Wein tänzelt und schwebt und der Mund...

  • 11,90 €

1 l (11,90 €/l)

  • 33634H
  • Lobenberg 90+
    Suckling 91
  • Trinkreife: 2018 - 2022

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Toscana - Maremma, 2018 Italien Ampeleia

Unlitro

Lobenberg: Helles Kirschrot. Süße Kirscharomen steigen mit Zwetschge, Walderdbeere, Himbeere und weißer Schokolade aus dem Glas. Schwebend, unendlich fein. Ein Superschmeichler im Mund, zarte flüssige Seide mit verspielter roter Frucht, der Wein tänzelt und schwebt und der Mund...

  • 11,90 €

1 l (11,90 €/l)

  • 38403H
  • Lobenberg 90+
  • Trinkreife: 2019 - 2023

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Toscana - Maremma, 2014 Italien Ampeleia

Kepos

Lobenberg: Sauerkirschrot. Satte Schwarz- und Sauerkirsche mit Marzipan und Lakritze in der aromenstarken Duftwolke, auch Walderdbeere, Pflaume und süße rote Johannisbeere. Auch etwas Birne und Feige, Lorbeer, Wacholder und sogar etwas Olive mit feinstem, hellen Tabak. Sehr duftig und...

  • 15,80 €

0,75 l (21,07 €/l)

  • 28839H
  • Lobenberg 92-93
    Suckling 93
    Galloni 90
  • Trinkreife: 2016 - 2022

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Toscana - Maremma, 2017 Italien Ampeleia

Kepos

Lobenberg: Sauerkirschrot. Satte Schwarz- und Sauerkirsche mit Marzipan und Lakritze in der aromenstarken Duftwolke, auch Walderdbeere, Pflaume und süße rote Johannisbeere. Auch etwas Birne und Feige, Lorbeer, Wacholder und sogar etwas Olive mit feinstem, hellen Tabak. Sehr duftig und...

  • 16,50 €

0,75 l (22,00 €/l)

  • 38401H
  • Lobenberg 92-93
  • Trinkreife: 2019 - 2025

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Toscana - Maremma, 2015 Italien Ampeleia

Ampeleia

Lobenberg: Ab dem Jahrgang 2015 wird der Spitzenwein Ampeleia zu 100% aus Cabernet Franc vinifiziert. Die Cabernet Franc, dieser seidige Traum von Cheval Blanc bis zur Loire. Das satteste Kirschrot der Weine hier, Sauerkirschsaft in Farbe und Duft, Granatapfel mit reingepresst,...

  • 27,50 €

0,75 l (36,67 €/l)

  • 35254H
  • Lobenberg 95-96
    Suckling 94
    Falstaff 93
  • Trinkreife: 2018 - 2029

Inkl. 19% MwSt.,
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Rosé, Toscana - Maremma, 2018 Italien Duemani

Syrah Rose Si

Lieferbar ab KW 39 in 2019.

Lobenberg: Ein Rosé aus Syrah. Biodynamisch. Maremma. Hmm... Aber schon die Flasche! Transparent und ein erhabenes Si ins Glas geschmolzen. Goldener Punkt drauf und dazu noch goldene Wachskapsel über der Krone. Nun gilt es: Si als Totalaufschneider oder bewahrheitet sich der etwas...

  • 33,00 €

0,75 l (44,00 €/l)

  • 38241H
  • Lobenberg 94+
  • Trinkreife: 2020 - 2027

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Toscana - Maremma, 2016 Italien Duemani

Cabernet Franc CiFRA

Lobenberg: Dieser eigene Wein ist reinsortig Cabernet Franc, biodynamisch erzeugt in der Maremma. Zwar aus den etwas jüngeren Reben und doch tiefdunkel. Würzig erdige Schwarzkirsch-Brombeer-Cassis-Nase mit reifen Röstaromen und Rauch. Lakritze und Blumen dazu. Druck und satte dunkle...

  • 25,50 €

0,75 l (34,00 €/l)

  • 31554H
  • Lobenberg 93-94
    Suckling 94
    Parker 92
  • Trinkreife: 2019 - 2026

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Toscana - Maremma, 2017 Italien Duemani

Cabernet Franc CiFRA

Lieferbar ab KW 39 in 2019.

Lobenberg: Dieser eigene Wein ist reinsortig Cabernet Franc, biodynamisch erzeugt in der Maremma. Zwar aus den etwas jüngeren Reben und doch tiefdunkel. Würzig erdige Schwarzkirsch-Brombeer-Cassis-Nase mit reifen Röstaromen und Rauch. Lakritze und Blumen dazu. Druck und satte dunkle...

  • 27,70 €

0,75 l (36,93 €/l)

  • 38242H
  • Lobenberg 93-94
    Galloni 91
    Suckling 91
  • Trinkreife: 2020 - 2027

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Toscana - Maremma, 2016 Italien Duemani

Altrovino Toscana

Lieferbar ab KW 39 in 2019.

Lobenberg: Ein Charmeur der Extraklasse, die Substanz und tiefgründige Komplexität der Cabernet Franc mit der weichen Schwarzkirsche und Brombeere der Merlot. Süffig auf hohem Level. 94/100 -- Parker: This is another great wine from Duemani. The spiciness from the wood is just right in...

  • 34,50 €

0,75 l (46,00 €/l)

  • 38243H
  • Lobenberg 94
    Parker 94
    Suckling 92
  • Trinkreife: 2019 - 2032

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Toscana - Maremma, 2012 Italien Duemani

Syrah Suisassi

Lobenberg: Biodynamischer Syrah aus der Maremma. Schwarz. Cote Rotie? Oder doch Adelaide? Eingekochter Gummireifen mit Teer, Maulbeere, Blaubeere und viel Früchte des Johannisbrotbaums. Olivenpaste, Süßes Rosmarin und Thymian. Ein schwere und üppige Nase, eine Tendenz zur Überforderung....

  • 98,00 €

0,75 l (130,67 €/l)

  • 26346H
  • Lobenberg 95-96
    Suckling 96
    Galloni 95+
  • Trinkreife: 2017 - 2032

Inkl. 19% MwSt.,
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Weinregion Toskana

Eine ganze (68er-)Generation deutscher Lehrer erzählt mit verträumtem Blick und verdrehten Augen von der puren Romantik und dem unvergleichlichen Erlebnis der Lebensstimmung Toscana: Diese Landschaft … Diese ursprüngliche Natur … Helfen bei der Lese … Diese Städte …!! Auch Politiker aller Parteien, vor Jahren zusammengefasst zur Toscana-Fraktion, waren ganz vorne am Start.

An vielen kitschig übertriebenen Sicht­weisen ist aber durchaus etwas dran: Die Städte Florenz, Sienna, Luca, Monte­pulciano etc. sind wunderschön. Die fast schon legendäre Zypressen-Landschaft ist wirklich ein Traum. Mit der Vespa die Chianti-Strada abzu­fahren, ist ein unver­gleichliches Erlebnis. Aber es ist auch ein „Reiche-Leute-Land“. Der Großteil der Weingüter wurde mit Geldern der Textil- und Großindustrie (auch diese Seelen brauchen Le­bens­sinn und Romantik) aufge­peppt oder gegründet. Und jeder hatte einen „Super Tuscan“ genan­nten, extrem teuren Tafelwein, so wie es der Graf Antinori mit dem Tignanello vorgemacht hatte.

Meines Erachtens ist diese Mentalität, im Gegensatz zum bäuerlichen Piemont, die Ursache, dass es zwar oft sehr seidig elegante, sogar extrem schöne Weine mit charmanter Frucht für das perfekte Candle-Light-Dinner gibt, die echte Weltklasse kommt aber nur bei ganz großen Jahren des Brunello di Montalcino heraus (Sehen wir von vereinzelten Ausnahmen, den wirklich gelungenen Super Tuscans wie Flaccianello, Cepparello, ontalloro und Redigaffi einmal ab). Selbst ein großer Brunello hat scheinbar noch Steigerungsmöglichkeiten, denn mancher Winzer nimmt seinen auf Brunello-Land gewachsenen jüngeren Zweitwein, den Rosso di Montalcino, im großen Jahr gern mal als Mengen­vermehrer in den Brunello: „Das Jahr war so gut, wir haben dieses Jahr keinen Rosso“. Egal, wir sollten uns an den Ausnahmejahren und den qualitativen Ausnahme­winzern er­freuen, die der vielleicht noch zu mehr fähigen Rebsorte Sangiovese verdammt guten Wein abringen. Samt und Seide, immer elegant und verspielt, sehr warm­herzig und charmant, fast wieder­belebend zum Träumen anregend, immer heimat­stiftend lecker und nie zu aufdringlich oder gar erschlagend und überdominant. Die Sangiovese-Weine sind positiv assoziiert, ein wenig wie eine noch femi­ninere Aus­gabe der spanischen Tempranillo, im wirklich ganz positiven Sinne Frauenwein, milder Rubens, durchaus mit erotischem und verführerischem Kern. Von rudimen­tären Individualitäten absehend gibt es vier Gebiets- und Charakter- oder Typizitäts­schwerpunkte der Rebsorte Sangiovese, der manchmal mit kleineren und höheren Dosierungen Cabernet oder Merlot nach­geholfen wird, was meines Erachtens nach eher überflüssig ist.

Brunello di Montalcino

Die qualitative Spitze ist immer noch und immer wieder das Gebiet von Montalcino. Der Brunello genannte Spitzenwein (leider nicht so sehr preiswert) besticht mit der größten Reinheit der Frucht, das Terroir der Region fördert ohne zu viele Extrem­mineralien die puristische Kirschfrucht und den burgundisch feinen Charakter. Das ist Sangiovese „at it’s best“. Maximal 10 bis 15 Erzeuger bilden die saubere, qualitative Oberklasse. In Montepulciano kommt der Vino Nobile diesem Ideal durchaus näher, nicht ganz so pur und rein, aber immer tief und satt fruchtig, direkter in der Frucht als Chianti, auch dichter und mineralischer und sehr kraftvoll. Poliziano ist heute sicher der Primus inter Pares. Chianti – Was für ein Sound! Archetyp der Toscana-Romantiker, von der 2-Liter-Bastflasche zum Edeltropfen der Toscana­fraktion. Was für eine Karriere! Es gibt viele Unter­gebiete, aber qualitativ zählt im Grunde nur das Chianti-Classico-Gebiet. Früher immer aus Sangio­vese und etwas Cannaiolo, sogar aus weißer Trebbiano (so war das Statut), heute fast immer reinsortig aus Sangio­vese, manchmal mit einem Hauch Cabernet. Die Vielfalt der Typizi­täten ist im Chianti klar höher als im Brunello oder Vino Nobile, die Weine reichen von kraftvoll, erdig, würzig und fruchtstark (Fèlsina) bis zu charmant, seidig, samtig (Fonterutoli), mineralisch druckvoll und warmblütig (Fontodi) bis zu puristisch kirsch- und rotfruchtig (Isole e Olena). Ein leichter Bittermandelton ist fast immer dabei.

Chianti sagt: Versteh mich!

Chianti ist eher nicht so warm­blütig, ero­tisch und heimat-stiftend wie Brunello, er ist eher intellektuell und will verstanden werden. Auch oder gerade im Chianti fand das Mailänder Geld eine neue Heimat, viele renom­mierte Weingüter sehen ihre Besitzer nur zu repräsentativen Anlässen. Boden­ständiger in diesem Spiel, weniger Show und dem Land verhafteter (die Besitzer wohnen wie bei Fèlsina ganz oder sonst doch teilweise auf ihrem Weingut, das ist doch schon mal was!) sind die seit über fünfzehn Jahren an der quali­tativen Spitze stehen­den drei großen „F“, jedem bekannt als Fèlsina, Fontodi und Fonterutoli. Das romantische Zwei-Dörfer-Weingut des begnadeten Winzers und Überzeugungs­täters Paolo de Marchi, Isole e Olena, vervoll­ständigt dieses Top-Quartett.

Das südlichste und zugleich neueste der qualitativen Top­gebiete der Toscana ist die Maremma. Ein wahres Eldorado mit spannender Südlage, nicht mehr weit bis Rom! (Auch hier muss Seelenheil mit Geld erkauft werden.) Hier begann der Cousin des o.g. Grafen von Antinori, der Graf Incisa della Rocchetta, erst vor einigen Jahr­zehnten (60er) mit der Bepflanzung des küstennahen Hügel­landes. Cabernet Sauvignon sollte es sein, denn der Graf hatte französische Verwandtschaft und liebte Bordeaux.

In der Toscana spielt man Monopoly

Befreundete 1er-Crus aus Pauillac lieferten ihm ihre Klone zur Bepflanzung und zum Propfen. Der Wein, Sassicaia, legte einen weiteren Grundstein für das hiesige Monopoly-Spiel. Inzwischen hat alles, was Rang und Namen (und viel, viel Geld) hat, hier Land gekauft, jeder will große Weine und großes Geld machen. Andere span­nende Weine gibt es hier aber durchaus nicht wenig. Von Due Mani bis Le Pupille, von Tua Rita bis Ampeleia geht die Auf­zählung der neuen Stars. Gekrönt wohl von Andrea Franchettis Trinoro. Letzt­lich bleibt man bei der Gesamt­betrachtung der Toscana aber ambivalent. Auf Weine aus der Sangiovese und neuerdings auch Cabernet Franc sollte man ob ihrer so ungeheuer schönen Indivi­duali­tät und Typizität nicht verzichten. Aber man muss genau die guten Weine herauspicken, um ohne Reue und zu fairen Preisen die warm­blütigen, erotischen oder intellek­tuellen Traumweine im Glas zu haben!