Inhalte werden geladen - Weinglas Animation

Im Portrait

van Volxem

Das Gut Van Volxem geht auf eine römische Villenanlage aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. zurück, deren Fragmente noch heute auf dem Gelände zu sehen sind. Es zählt zu einem der ältesten Steillagen-Weingüter überhaupt. Die historischen Lagen wurden von Mönchen rekultiviert und über mehrere Jahrhunderte geführt. Bis zur Säkularisierung zur Zeit der französischen Revolution, als der belgische Brauer Gustav van Volxem das Weingut kaufte und es in der Folgezeit zu einem der renommiertesten Betriebe des Kaiserreichs aufbaute.

Fast alles Steil- oder Steilst-Lagen auf unterschiedlichen Schieferböden, teilweise noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung und manche Stöcke noch immer wurzelecht.

Doch die Betriebsgröße alleine ist weder ein Garant noch ein Ausschlusskriterium für große Weine. Und so wird bei van Volxem für die Spitzenweine auf demselben peniblen Handarbeits-Niveau verfahren wie bei kleinen Edelerzeugern à la Daniel Vollenweider. Neupflanzungen werden überwiegend aus wurzelechten Rebselektionen gesetzt, um von diesem unschätzbaren Genpool der alten Rieslingreben zu profitieren. Rein organische Bodenbearbeitung und wie in Steillage üblich, natürlich alles überwiegend in Handarbeit. Hier wird im besten Sinne ein Manufaktur-Gedanke verfolgt. Die Erträge werden niedrig gehalten, um feinfruchtige, lebhafte, aber ausdrucksstarke Terroirweine zu erzeugen, die die große Vielfalt der Saar-Weinberge detailgetreu ausdrücken. 

van Volxem Weingut

Saarwein zählte damals zu den gesuchtesten und teuersten Gewächsen der Welt und gerade die Rieslinge aus Wiltingen führten die Spitze vieler Preislisten von Händlern und Luxusgastronomien der damaligen Welt an. An diese ruhmreiche, jedoch zwischenzeitlich etwas verblasste Historie anzuknüpfen, hat sich Roman Niewodniczanski seit seiner Übernahme des Gutes im Jahr 2000 zum Ziel gesetzt. Der privilegierte Schatz an Großen Wiltinger Lagen wie Scharzhofberger, Gottesfuß und Volz wurde seitdem noch stetig erweitert und umfasst nun auch Lagen in Ockfen, Saarburg und Kanzem. Fast alles Steil- oder Steilst-Lagen auf unterschiedlichen Schieferböden, teilweise noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung und manche Stöcke noch immer wurzelecht, welche kleinbeerige und hocharomatische Trauben erzeugen. Insgesamt werden heute 85 Hektar Rebfläche bewirtschaftet, mit einem Durchschnittsalter von etwa  35 Jahren und  teilweise uraltem Rebbestand.

Langer Hefekontakt, viel Reifezeit und minimale Intervention sind das Rezept nach dem hier heute große Saarweine im Stile der Vorväter entstehen.

Doch die Betriebsgröße alleine ist weder ein Garant noch ein Ausschlusskriterium für große Weine. Roman Niewodniczanski erweiterte auch noch die Anlage, welche direkt auf dem Wiltinger Schlossberg liegt, zu einer Manufaktur und setzte mit dem Bau ein architektonisches und funktionales Zeichen. Optimierte Produktionsabläufe und Möglichkeit der ausschließlichen Arbeit über Schwerkraft.  So wird bei van Volxem für die Spitzenweine auf demselben peniblen Handarbeits-Niveau verfahren wie bei kleinen Edelerzeugern à la Vollenweider. Neupflanzungen werden überwiegend aus wurzelechten Rebselektionen gesetzt, um von diesem unschätzbaren Genpool der alten Rieslingreben zu profitieren. Rein organische Bodenbearbeitung und wie in Steillage üblich, natürlich alles überwiegend in Handarbeit. Hier wird im besten Sinne ein Manufaktur-Gedanke verfolgt. Die Erträge werden niedrig gehalten, um feinfruchtige, lebhafte, aber ausdrucksstarke Terroirweine zu erzeugen, die die große Vielfalt der Saar-Weinberge detailgetreu ausdrücken und der Region einen weiteren Aufschwung verleihen.

Auch die Weinbereitung erfolgt angelehnt an die historischen Gepflogenheiten des Saarweinbaus. Nach aufwendiger, händischer Auslese werden alle Spitzenweine rein spontan vergoren und in großen Holzfässern ausgebaut. Langer Hefekontakt, viel Reifezeit und minimale Intervention sind das Rezept nach dem hier heute große Saarweine im Stile der Vorväter entstehen. Rassig, feinfruchtig, moderat im Alkohol und intensiv in der Strahlkraft und dem Bodenausdruck. Terroirweine par excellence mit beinahe unsterblichem Reifepotenzial. Seit einigen Jahren sind die Weine nun Weltklasse, weil sie ihren feinnervigen, spannungsgeladenen Charakter mit höchstmöglichem Feinschliff und mineralgetragener Eleganz ausdrücken.