Rotwein, Mendoza, 2012 Argentinien Bodegas O. Fournier Argentinien

B Crux 2012

Lobenberg: Der neue Stil des B Crux, viel feiner und fruchtbetonter. Schon die Nase verströmt Eleganz pur. Ganz feine, rote Frucht, etwas Erdbeere dahinter. Nicht im Ansatz die extreme Wucht des Blockbusters, sondern Harmonie und Balance. Im Mund rote Kirsche pur, auch etwas Johannisbeere....

  • 18,95 €

0,75 l (25,27 €/l)

  • 34397H
  • Lobenberg 93+/100
    Parker 90/100
    Suckling 91/100
  • Trinkreife : 2016 - 2022

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Merlot – Teamplayer in großen Weinen

Auch wenn die rote Edelrebsorte Merlot hinter Cabernet Sauvignon in zweiter Reihe steht, kann sie durchaus auf den vordersten Plätzen mitspielen, wenn es um große Rotweine geht. Kaum eine andere Rebsorte hat weltweit so großen Anteil an hervorragenden Rotweinen wie Merlot. Das lässt sich auch an ihrer Bedeutung für den französischen Weinbau ablesen. Allein 115.000 Hektar von weltweit 270.000 Hektar sind im Mutterland Frankreich mit Merlot-Reben bestockt.

Samtig weiche Präsenz

Die Merlot-Traube hat das Privileg, zu den sechs Rebsorten zu gehören, die für Bordeauxweine zugelassen sind. Die Edelrebsorte erlebte in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung und ist inzwischen eine der weltweit am häufigsten angebauten Sorten. Das ist vor allen Dingen ihrer Bedeutung als exzellenter Cuvée-Partner geschuldet. Die Merlot-Traube setzt in Verschnittweinen mit ihrem samtig weichen Charakter den Kontrapunkt zu tanninbetonten Traubensorten. Sie übernimmt im Orchester edler Cuvées die Rolle der sanft schmeichelnden Violine – der Harfe, die den harmonischen Schlussakkord setzt. Ein Solo gibt die Traube dagegen eher selten. Dann entstehen fruchtige vollmundige Rotweine, die sanft den Gaumen umschmeicheln. Vor allem die französischen Winzer wissen um ihr Potenzial – einige der teuersten Bordeauxweine bestehen fast ausschließlich aus Merlot-Trauben.

Entstanden ist die Rotweintraube aus einer Kreuzung von Cabernet Franc und der nahezu in Vergessenheit geratenen Magdeleine Noire de Charente. Ihr Name geht wahrscheinlich auf "merle" (französisch Amsel) zurück, da diese Vögel eine Vorliebe für die Merlot-Traube entwickelt haben. Möglicherweise bezieht sich der Name auch auf das schwarzblau schimmernde Federkleid der Amsel – denn genau diese Farbe haben die Beeren der Rebsorte.

Fruchtiger Genuss – harmonisches Bouquet

Die dünnschalige Traube besitzt zurückhaltende Tannine – entsprechend samtig weich und geschmeidig präsentiert sich der Wein am Gaumen. Merlot-Weine besitzen wenig statische, immer gleiche Geschmacksnoten und zeigen je nach Ausbau, Terroir und Reife ganz unterschiedliche Facetten. Die Konstante: Der rubinrote Wein begeistert stets mit einem sanften harmonischen Bouquet – egal ob er mit Anklängen an Pflaume, Kräutern oder malzigen Noten glänzt. Mit der Reife tritt die fruchtige Note dezent in den Hintergrund und macht subtilen Kräuteraromen Platz. Diese Charakteristika machen Merlot-Rotweine zum idealen Begleiter für Lamm und Rind – sie werden aber vermehrt auch gerne zu würzigen Schweinefleischgerichten genossen.