Terroir Kiste Großes Gewächs trocken (6 Flaschen) 2019

Thomas Haag / Schloss Lieser

Terroir Kiste Großes Gewächs trocken (6 Flaschen) 2019

98–100+
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 98–100+/100
5
Weißwein
12,0% Vol.
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Thomas Haag / Schloss Lieser, Am Markt 3, 54470 Lieser / Mosel, DEUTSCHLAND


  • 249,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Terroir Kiste Großes Gewächs trocken (6 Flaschen) 2019

98–100+
/100

Lobenberg: Diese Terroir-Kiste enthält je 1 Flasche der folgenden Großen Gewächse. Wehlener Sonnenuhr GG: Die Lage Niederberg Helden ist älteste der GG-Lagen von Thomas Haag von Schloss Lieser. Die hat er quasi mit der Übernahme des Weinguts als GG vorgefunden und geerbt. Für Helden steht Schloss Lieser quasi historisch. Eine sehr warme und reiche Lage. Und wäre Thomas Haag nicht auch der Meister der Finesse, könnten hier durchaus zu üppige und schwere Weine entstehen. 2019 ist Thomas allerdings hier ein Bravourstück gelungen. Die Nase ist unendlich fein und zart. Sie hat viel gelbe Frucht, aber keine Zitrusnote, sondern eher Zitronengras mit Litschi, Reneklode, Mirabelle und weißem Pfeffer. Schicke Nase! Dann kommt gelbe Melone. Wow, allein das Riechen reicht! Was für ein Riesling, aber gleichzeitig ist er nicht anstrengend, weil er nicht stark in der Zitrusfrucht ist. Er hat etwas Burgundisches, etwas Cremiges. Im Mund unglaublich lecker, wow… Und trotzdem ziehen sich die Augen zusammen. Der Wein ist unglaublich pikant. Der Oszillograph, von der zweifelsohne vorhandenen, ganz hohen Säure bis hin zur wunderschön reifen Frucht, ist riesig. Die Frucht endet in Maracuja und Ananas, aber nicht exotisch in Botrytis, sondern ganz klar. Dazwischen tummeln sich ein bisschen weißer Pfirsich, in Zucker gewälzte Limette und Orangenschale. Immer wieder ziehen sich die Augen zusammen, weil der Wein so pikant ist zwischen diesen beiden Polen. Ich bin sonst nicht der Riesenfreund der Lage Helden, aber in 2019 ist Thomas Haag hier wahrscheinlich das beste Ergebnis gelungen, was er hier je erzielt hat. Weil er die Wucht und Kraft der Lage aufnimmt und trotzdem diese wahnsinnige Frische und diese riesige, komplexe Bandbreite im Wein zeigen kann. Das ist eine wahre Freude. Und was das Schöne ist: Alle GGs von Thomas Haag sind vollkommen unterschiedlich, weil er das Terroir so gut herausarbeitet, weil er das Kleinklima und die Wärme der Lagen so gut im Wein ausdrücken kann. Einfach ein wunderschöner Wein, ausgesprochen lecker. Köstlich und saftig und charmant. Er muss sich zwar in der Verspieltheit und in der Finesse hinter dem Goldtröpfchen und den beiden Brauneberger GGs einreihen, dafür hat er im Trinkgenuss und in der Trinkfreude sicherlich auch einen Platz in der ersten Reihe. Nicht die absolute Größe der Juffer Sonnenuhr und des Goldtröpfchens, aber damit final auf dem gleichen Level wie das Brauneberger Juffer GG. Bravo, Thomas Haag! 98-100/100 Himmelreich GG: Diese Lage hat Thomas Haag erst vor einigen Jahren erworben. Sehr alte Reben. Dies ist eine der auch von der Ausdehnung großen Spitzenlagen der Mosel mit fast mythischem Klang. Die Lage schließt sich an den Graacher Domprobst an und liegt in unmittelbarer Entfernung zur Wehlener Sonnenuhr. Sie ist sicherlich auch wegen Prüm eine der bekanntesten Lagen für Süßweine. Aber Thomas Haag macht hier ein Großes Gewächs, keinen restsüßen Wein. Ernie Loosen verfährt gleich. Die Lage ist immer expressiver und finessenreicher, graziler als die benachbarte Wehlener Sonnenuhr. Der Tonanteil im Schiefer der Wehlener Sonnenuhr lässt die Weine dort wohl kräftiger erscheinen. Thomas lässt die Großen Gewächse immer lange gären und es dauert lange, bis sie überhaupt filtriert und abgestochen werden, bis Anfang Juli. Dann werden sie im Spätsommer gefüllt. Die Nase dieses GGs ist unerwarteter Weise durchaus wuchtig und massiv, drückend. Viel süße Frucht. Orange, Mandarine, auch dichter Pfirsich und Aprikose dahinter. Leichte Jasmin-Note. Tolle Würze zeigend. Insgesamt erstaunlich üppig und drückend. Auch im Mund fast ein Powerwein. Dieses GG drückt und schiebt mit kandierten Orangen, Mandarinen und Limetten. Schöne reife gelbe Melone, etwas pfeffrige Papaya. Aber recht viel Wucht. Nein, nicht der Druck einer Terrassenmosel. Kein Fett. Aber doch unglaublich konzentriert und mittig. Mit satter Frucht und einem hohen Oszillographen von wunderbarer 2019er Frische aus kühlen Nächten und einer hohen Reife. Vom Restzucker eher etwas höher liegend. Und wenn das Juffer GG von Thomas ein total zartes Leckerli ist, so ist das Himmelreich GG schon eine Wuchtbrumme mit Druck und Dichte. Der Wein braucht sicherlich ein paar Jahre Ruhe. Dieser Teil der Mosel, im mittleren Bereich, ist schon verdammt gut gelungen dieses Jahr. 97-100/100 Niederberg Helden GG: Die Lage Niederberg Helden ist älteste der GG-Lagen von Thomas Haag von Schloss Lieser. Die hat er quasi mit der Übernahme des Weinguts als GG vorgefunden und geerbt. Für Helden steht Schloss Lieser quasi historisch. Eine sehr warme und reiche Lage. Und wäre Thomas Haag nicht auch der Meister der Finesse, könnten hier durchaus zu üppige und schwere Weine entstehen. 2019 ist Thomas allerdings hier ein Bravourstück gelungen. Die Nase ist unendlich fein und zart. Sie hat viel gelbe Frucht, aber keine Zitrusnote, sondern eher Zitronengras mit Litschi, Reneklode, Mirabelle und weißem Pfeffer. Schicke Nase! Dann kommt gelbe Melone. Wow, allein das Riechen reicht! Was für ein Riesling, aber gleichzeitig ist er nicht anstrengend, weil er nicht stark in der Zitrusfrucht ist. Er hat etwas Burgundisches, etwas Cremiges. Im Mund unglaublich lecker, wow… Und trotzdem ziehen sich die Augen zusammen. Der Wein ist unglaublich pikant. Der Oszillograph, von der zweifelsohne vorhandenen, ganz hohen Säure bis hin zur wunderschön reifen Frucht, ist riesig. Die Frucht endet in Maracuja und Ananas, aber nicht exotisch in Botrytis, sondern ganz klar. Dazwischen tummeln sich ein bisschen weißer Pfirsich, in Zucker gewälzte Limette und Orangenschale. Immer wieder ziehen sich die Augen zusammen, weil der Wein so pikant ist zwischen diesen beiden Polen. Ich bin sonst nicht der Riesenfreund der Lage Helden, aber in 2019 ist Thomas Haag hier wahrscheinlich das beste Ergebnis gelungen, was er hier je erzielt hat. Weil er die Wucht und Kraft der Lage aufnimmt und trotzdem diese wahnsinnige Frische und diese riesige, komplexe Bandbreite im Wein zeigen kann. Das ist eine wahre Freude. Und was das Schöne ist: Alle GGs von Thomas Haag sind vollkommen unterschiedlich, weil er das Terroir so gut herausarbeitet, weil er das Kleinklima und die Wärme der Lagen so gut im Wein ausdrücken kann. Einfach ein wunderschöner Wein, ausgesprochen lecker. Köstlich und saftig und charmant. Er muss sich zwar in der Verspieltheit und in der Finesse hinter dem Goldtröpfchen und den beiden Brauneberger GGs einreihen, dafür hat er im Trinkgenuss und in der Trinkfreude sicherlich auch einen Platz in der ersten Reihe. Nicht die absolute Größe der Juffer Sonnenuhr und des Goldtröpfchens, aber damit final auf dem gleichen Level wie das Brauneberger Juffer GG. Bravo, Thomas Haag! 98-100/100 Juffer Sonnenuhr GG: Thomas Haag vom Schloss Lieser macht – genau wie sein Bruder Oliver Haag auf dem Weingut Fritz Haag – zwei GGs aus der Brauneberger Juffer, wobei die Sonnenuhr die Krönung ist. Es ist die steinigste Lage mit den ältesten Reben in Einzelpfahlerziehung und oft wurzelecht. Das Spannende an diesem Thema ist, dass die Brüder, die beide durch die selbe Schule ihres Vaters Wilhelm gegangen sind, aus diesen Lagen zwei gleich gute, aber doch sehr unterschiedliche Weine machen. Die archetypischeren GGs sind dabei meines Erachtens eher die Weine vom Weingut Fritz Haag. Aber Thomas Haags Weine sind nicht minder spannend, nur etwas anders. Die Nase ist etwas krachender als die des Fritz Haag GGs. Zitrone, Limette, das Ganze aber in kandierter Form. Satte Spur Zitronengras. Eine leicht weißpfeffrige Schärfe in der Nase. Richtig mit Zug in die Nase ziehend, fast schmerzhaft in dieser Intensität. Im Mund das Gleiche, das Thomas auch schon in seinem Juffer GG gezeigt hat, nämlich eine unglaubliche Verspieltheit. Und gleichzeitig dieser geniale Zug daneben. Der Wein ist mega-strukturiert. Er ist auf der einen Seite schlanker als das GG von Fritz Haag, er hat nicht so eine große Körbchengröße und ist nicht so wollüstig und zum Reinspringen saftig. Der Wein ist eher definiert, sauber, klar, geradeaus. Seine Kraft kommt auch ein bisschen aus einer Phenolik. Das ist ein Powerwein, aber sehr viel strammer, straffer und an den Kanten sehr viel definierter als der des Bruders. Mehr Struktur und weniger multikomplexe Erotik. Er endet in der Unendlichkeit, in Salz und Stein. Aber eben nicht in Wollust wie der Wein von Fritz Haag. Der Wein braucht lange Zeit. Das ist genau so ein grandioser Wein wie der seines Bruders, nur klarer, eindeutiger und in der Stilistik strukturierter und definierter. Es freut mich sehr für beide, dass sie mit anderer Stilistik gleich gut sind. 99-100/100 Goldtröpfchen GG: Das ist eine Lage, die Thomas Haag vom Schloss Lieser nicht angestammt im Programm hat. Erst vor einigen Jahren konnte er ein kleines Stück mit alten Reben zukaufen. Aber aus dem Stand – das war auch schon 2018 der Fall – wurde sein Goldtröpfchen zum Primus Inter Pares. Das Goldtröpfchen ist eine Südlage in Priesport. Thomas Haags Parzelle liegt etwas höher, auch nicht mehr so weit weg vom Wald. Es wird sehr kühl in der Nacht und deshalb hat das Goldtröpfchen bei ihm – jedenfalls für mich – die größte Spannung. Thomas verwendet nur den Vorlaufsaft nach der schnellen und schonenden Presse für das GG. Spontan vergoren wie alles hier. Die Nase der Fassprobe: Natürlich noch so jung und immer ein weinig von der Hefe geprägt. Aber schon komplett durchgegoren. Unter der Hefe kommt dieser riesige Oszillograph aus dieser wahnsinnigen Frische. Pinke Grapefruit, in Zucker gewälzte Limette. Ein wenige Ananas und deutlich Maracuja. Trotzdem keine Botrytis, kein Touch Bitterness. Sehr sauber, sehr clean, aber sehr fruchtstark. Viel Zitronengras, Salz, schiefrige Steinigkeit. Im Mund eine Explosion, da zieht sich alles zusammen. Nicht, weil sie so spitz ist, es ist nach meinem Eindruck fast nur noch Weinsäure. Keine grüne Apfelsäure. Alles ist wirklich schick und trotzdem so hochintensiv. Da läuft mir ein Schauer den Rücken runter. Das ist purer Schiefer. Mit Quitte, Reneklode, zuckriger Limette und viel Maracuja. Auch ein bisschen grüne Aprikose und roter Pfirsich. Sehr lang, sehr intensiv. Tolle Fülle und viel Fleisch, Gripp und Saft. Ganz am Ende ein bisschen Boskoop Apfel dazu. Der Nachhall hält für Minuten und es rollt sich immer wieder die Zunge ob dieser steinigen Salzigkeit, mit dieser Komposition aus Maracuja, Aprikose, Quitte und Pfirsich. Was für ein Rausch der Sinne! Das ist eins der ganz großen GGs des Jahrgangs, auf der gleichen Höhe mit der Sonnenuhr seines Bruders Oliver. Einfach nur großer Stoff, die Mosel hat 2019 einen irren Lauf, und Thomas Haag und sein Bruder gehören sicherlich in die Spitze der Appellation. 100+/100 Bernkasteler Doctor GG (Versteigerungswein):

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Thomas Haag / Schloss Lieser

Ein klassischer Wein von der Mittelmosel stellt so ziemlich das luftigste und leichteste dar, was an Wein möglich ist. Dabei sind es keine Leichtweine, sondern äußerst vielschichtige Tropfen mit subtilem Gleichgewicht, wenn sie so gelungen sind wie die Weine von Thomas Haag. [...]

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