Michel Tardieu - Nordrhone

Crozes Hermitage Vieilles Vignes 2017

Crozes Hermitage Vieilles Vignes 2017
StilStil
frische Säure
pikant & würzig
voluminös & kräftig
RebsorteRebsorte
Syrah 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 97+/100
WeinWein
Rotwein
barrique
Trinkreife: 2020 - 2038
Verpackt in: 12er
LageLage
Frankreich
Rhone
Nordrhone
Allergene
Sulfite

  • 24,95 €

0,75 l · 32389H

33,27 €/l

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Abfüller - Michel Tardieu - Nordrhone, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH


Lobenberg

Lobenberg über:
Crozes Hermitage Vieilles Vignes 2017

97+/100
Lobenberg: Dieser Crozes besteht zu 100 % aus Syrah. Dabei teilt sich diese Menge 50/50 in klassischen Syrah und einen alten Klon, genannt Sérine. Die Sérine hat kleinere Beeren, dickere Schalen und höhere Säure. Die Top Wein von Michel sind alle komplett aus der Sérine. International wird Sérine auch als Petite Syrah bezeichnet. 60 Jahre alte Reben. Zwei der drei zuliefernden Vertragswinzer arbeitet biologisch. Die Weine werden zu 1/3 nicht entrappt und entsprechend als Ganztraube in kleinem und großen Holz vergoren. Ausbau in gebrauchten Burgunder-Barriques, ab dem zweiten Jahr komplett im großen Fuder. Tardieu hat nochmal einen Sprung in Sachen Qualität gemacht, dazu hat er seine Cuvee geteilt. Auch weil er den ein oder anderen neuen Top-Winzer mit hoher Qualität und kleinster Menge hereinbekommen hat. Der kleinste Teil geht jetzt in den Cuvee V.V. dem allein ich folgen werde, und ein Teil geht in den Crozes Coteaux. Ich entscheide mich aber dennoch für die Cuvee V.V., auch wenn sie etwas teurer ist, aber es ist klar der genialere Wein aus den ältesten Serinereben und von Biowinzern. Diese Wein ist ab 2017 deshalb noch stärker als je zuvor. Das Ganze gilt auch für St. Joseph und Cote Rotie, wo er eine ähnliche Aufteilung vorgenommen hat. Kleinste Mengen mit zusätzlich neuen Lagen von Biowinzern gehen in die V.V., und der größere Teil in die normale Cuvee. Das bedeutet auch, dass am Ende der Crozes Hermitage V.V., der es auch letztes Jahr schon war, mengenmäßig einen Teil seiner Fässer verlor, und nur noch „best of the best“ enthalten ist. Der Wein wird also nochmal feiner. Eine unglaublich schöne, schwarze, verbrannte Note, die schon ein bisschen in Richtung St. Joseph geht. Das hat schon Cote Rotie Charakter. Das ist so typisch für die beste Syrah aus der Nordrhone. Das ist schwarze Frucht. Würzige schwarze Kirsche, Brombeere. Im Crozes Hermitage ist ein Drittel nicht entrappt. Das tut dem Wein gut, gibt ihm feine Würze unter dieser schwarzen Frucht, Veilchen und Lakritze. Aber man kann es überhaupt nicht mit dem Süden vergleichen. Syrah aus alten Reben ist, speziell wenn sie im Norden gewachsen ist, so unglaublich fein. So unglaublich voller Finesse, wie sie das im Süden nie erreichen kann. Im Süden hat sie eine, mit Ausnahme einiger Hochlagen von Vinsobres und Rouaix, Tendenz zur Marmeladigkeit und fetten Lakritze. Im Norden wird das eine erhabene, feine, duftige Frucht. Fast wie aus Hochlagen Kaliforniens. Cool Climate Charakter, so unendlich fein verwoben. Auch der Mund widerspiegelt das. Wenn man den Crozes Hermitage Couteaux probiert, hat man noch ein bisschen üppige, füllige, lakritzige, likörige schwarze Frucht. Im V.V. ist das Ganze nur fein. Nur getragen von einer hohen Extraktwürze und einer hohen Mineralität. Die Würze der Rappen kommt hinten raus. Das endet salzig. Aber es bleibt total fein verwoben, tänzelnd und von Anfang an saftig. Eine Eigenschaft, die 2017 ganz besonders vorweist. Das wird ein grandioser Charmeur in 10 Jahren, und so langsam glaube ich, dass man wenn, man in Crozes Hermitage richtig aufpasst, sogar richtig großen Weine wie in St. Joseph erzeugen kann. Der Wein ist definitiv nochmals feiner als 2016, dafür weniger schick und elegant, 2016 war erhaben und long-live. Trotzdem bewerte ich 2017 gleich hoch, auch wenn 2016 phänomenal war. 2017 ist nochmals eine Spur konzentrierter, reifer und vielleicht raffinierter. 97+/100
Mein Winzer

Michel Tardieu – Nordrhone

Michel Tardieu ist inzwischen legendär und einer der besten Weinmacher Frankreichs. Robert Parker u. v. a. überhäuften ihn zu Recht mit Superlativen. Sehr oft arbeitet er an der Rhone und in anderen Regionen mit seinem Freund Philippe Cambie zusammen. […]

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