Chateau Clos Puy Arnaud 2016

Clos Puy Arnaud

Chateau Clos Puy Arnaud 2016 BIO

95–96+
100
9
voluminös & kräftig, tanninreich
2
Merlot 70%, Cabernet Franc 30%
3
Lobenberg 95–96+/100
Gerstl 19/20
Galloni 94/100
Bettane 93/100
5
Rotwein
barrique
14,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2045
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Bordeaux, Cotes de Castillon
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Clos Puy Arnaud, 7, Puy Arnaud, 33350 Belves de Castillon, FRANKREICH


  • 32,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Chateau Clos Puy Arnaud 2016

95–96+
/100

Lobenberg: Thierry Valette ist ein Biodynamiker. Er arbeitet aber Jahr für Jahr mit weniger als des erlaubten Kupfereinsatzes. Seine Trauben reifen aufgrund der Biodynamie und besonders wegen der Verringerung von Kupfer grundsätzlich sehr viel früher. Entsprechend findet die Ernte ebenfalls früher statt. Seine Weine werden spontan im Zement vergoren, der Ausbau erfolgt zu 20% in toskanischen Tonamphoren und zu 80% im Barrique. Ein Teil davon aber auch in 500 Litern Tonneaus um den Holzeinfluss weiter zu begrenzen. Thierry liebt dennoch den oxidativen Ausbau, deshalb gibt es auch diese Tonamphoren. Wobei er nach ersten Experimenten den Anteil an Amphorenwein deutlich verringert hat. Er sieht sich noch in einer Experimentierphase, weil er glaubt, dass Merlot und Cabernet Franc in der Amphore zu oxidativ werden. Deshalb beschränkt er das auf den Zweitwein und auf die Cabernet Sauvignon. Dafür hat er einen höheren Anteil im sogenannten Halbstück ausgebaut. Rebsortenanteile sind 70% Merlot und 30% Cabernet Franc. Der Cabernet Franc Anteil wird von Jahr zu Jahr größer, Thierry hat immer mehr Weinberge mittels Selection Massale umgestellt. Er hat alte Merlot und Cabernet Franc Reben über diesen Weg neu gepflanzt. Die Zielrichtung ist eindeutig hin zu einem eher Loire geprägten Cabernet-Franc-Stil. Clos Puy Arnaud liegt auf einem Plateau, das aus reinem Kalkstein mit etwas Lehmauflage besteht. Hier gibt es kaum Wasserstress. Weder in 2015, noch in 2016. Für diese Lage waren diese beiden Jahre nahezu perfekt. Es gab im Sommer wie überall ein bisschen Trockenstress, aber nicht so viel wegen des Terroirs und um den 10. September fielen dann 15 Millimeter Regen, gerade genügend um alles wieder in Gang zu bekommen. Thierry hat zwischen dem 21. September und dem 28. September geerntet. Er war damit natürlich der Einzige. Nur Biodynamiker mit diesem Terroir haben diese extrem schnelle Reife. Thierry war damit über 2 Wochen vor den Nachbarn aus Castillon oder auch Saint Emilion. Die Nase verblüfft mit einem unglaublich dichten Angang nach intensiver Beerenfrucht, roter Grütze und Fruchtkaltschale. Das ganze Potpourri von kleinen roten und schwarzen Beeren in sehr hoher Intensität. Etwas Sauerkirsche, darunter aber viel Johannisbeere, Brombeere und überhaupt Waldbeeren aller Couleur. Fein, schwebend, unglaublich aromatisch. Im Mund noch verblüffender. Weil der Wein so tänzelt, so schwebt. Wieder diese Beerenkomposition, die gar nicht einzeln festlegbar ist, dafür ist sie zu komplex. Vielleicht jetzt etwas mehr Kirsche, etwas mehr Himbeere von der Cabernet Franc, die sich nach vorne schiebt. Die Cabernet Franc dominiert trotz des geringeren Anteils den Blend eindeutig. Wir kommen hier schon ein ganzes Stück Richtung Loire. Das macht ungeheure Freude. Der Wein hat ein sehr gutes Tanningerüst, was aber total reif ist. Darüber eine Säure, die nicht spitz ist, sondern mild, die das Ganze aber schwebend trägt. Dieser 2016 ist in seinem ungeheuren Charme schon fast trinkfertig. Er erscheint trotz des satten Tannins weniger druckvoll, weniger wuchtig als manch frühere Jahre. Er bewegt sich ins Burgund und an die Loire. Er geht in die Richtung, die Thierry anstrebt. Ein tänzelnder, charmanter, sehr finessenbetonter Wein. Das ist im Grunde weg von Bordeaux, weg von dichtem Castillon, obwohl er von der Struktur, Säure und Tannin alles mitbringt. Blind hätte ich ihn an die Loire gesteckt. Er ist sicher einer der Vorreiter, wenn diese - von vielen angestrebte – Richtung nicht nur beschritten sondern auch erreicht wird. Für mich der feinste, finessenreichste, schwebendste, eleganteste Clos Puy Arnaud, den ich je probiert habe. Wenn auch ohne die Wucht früherer Jahre. Die Assoziation an Thierry Germain und Clos Rougeard von der Loire ist sicherlich nicht zufällig. 95-96+/100

Gerstl

Gerstl über:Chateau Clos Puy Arnaud 2016

19
/20

-- Gerstl: Thierry Valette: "Ich war überrascht, dass ich der einzige war, der im September geerntet hat, dieses Jahr war ich 2 Wochen früher als alle andern. Aber für mich ging es gar nicht anders, die Trauben waren reif. Die 2016er Weine werden schon früh zugänglich sein, aber sie haben auch ein grosses Alterungspotenzial," Im Duft ist sein Auftritt verhältnismässig dezent, aber die Komplexität ist enorm, und der Wein strahlt ebeso viel Reife wie Frische aus. Eine tänzerische Köstlichkeit am Gaumen, strotzt vor frischer Frucht, aber ohne den Terroirausdruck zu übertönen. Der Wein ist absolut delikat und tänzerisch aber ebenso kraftvoll und reich. Zweifellos der eleganteste unter den vielen eleganten Cos Puy Arnaud, er ist extrem auf der schlanken, eleganten, burgundischen Seite. Nicht unbedingt ein typischer Bordeaux, aber ein ganz grosser Wein. 19/20

Galloni

Galloni über:Chateau Clos Puy Arnaud 2016

94
/100

-- Galloni: --Galloni: The 2016 Clos Puy Arnaud is a fabulous wine. Rich, boisterous and full of fruit, the 2016 is simply gorgeous. Bright red raspberry, blood orange, mint and wild flowers all race out of this sumptuous, silky, exceptionally beautiful Côtes de Castillon. All of the elements meld together in a sumptuous, super-expressive wine that hits all the right notes. Clos Puy Arnaud is one of the classiest wines of the vintage. Don't miss it. 94/100

Mein Winzer

Clos Puy Arnaud

Dieses 20 Hektar große Weingut von Besitzer Thierry Valette (ehemalige Château Pavie Besitzerfamilie) im Herzen des Gebietes Cotes de Castillon ist im eigentlichen Sinne kein Chateau, sondern ein klassisches, kleines Winzer-Weingut. […]

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