Claus Preisinger

Blaufränkisch Bühl 2012

Blaufränkisch Bühl 2012 Blaufränkisch Bühl 2012
RebsorteRebsorte
Blaufraenkisch 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 96-98/100
Falstaff 93-95/100
WeinWein
Rotwein
barrique
14,5% Vol.
Trinkreife: 2017 - 2038
Verpackt in: 6er
LageLage
Österreich
Burgenland
Allergene
Sulfite

  • 58,00 €

0,75 l · 26437H

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Lobenberg

Lobenberg über:
Blaufränkisch Bühl 2012

96-98/100
Lobenberg: Wächst am Pannobile-Berg auf Sand und Lehm mit viel Kalkeinsprengseln. Biodynamische Weinbergsarbeit. Entrappt, spontan vergoren in offenen Holzfässern und 16 Monate ausgebaut in neuen und gebrauchten Barriques. Danach folgen noch einige Monate Flaschenlagerung. Der Wein kommt immer erst drei Jahre später auf den Markt. Ausschließlich schwarze Frucht in der Nase, dicht, wuchtig. Brombeere, Blaubeere, Kaffee, schwarze Schokolade. Aber dann kommt wie bei allen dichten wuchtigen schwarzfruchtigen Weinen auch ein wenig Mango und gelbe Frucht. Für einen Pinot Noir wäre er viel zu dicht, für einen Cabernet viel zu kirschig, für einen Merlot viel zu fein und säurebeladen. Das ist schon sehr eigenständig. Wenn überhaupt gibt es im Piemont, im Barolobereich, ähnliche Assoziationen. Das könnte so etwas wie ein Annunciata von Scavino sein mit dem Holz, mit der hohen Intensität und der Feinheit. Macht viel Druck. Ja, ich lege mich fest, Barolo ist die stärkste Assoziation mit einem Hauch der saftigen Sauerkirschfrucht eines großen Barbera. Im Mund explodiert dann noch mehr schwarze, rote und gelbe Frucht. Und Explosion ist der richtige Ausdruck. Immense Säure, Rasse, ganz viel Salz, extreme Frische in der Frucht. Große Länge, tänzelt, grandioses Spiel. Kann sicherlich im Reigen der großen Blaufränkisch-Erzeuger ganz vorn mithalten. Das ist eines der Highlights der Blaufränkischen Weine Österreichs und damit eines der Highlights österreichischer Rotweine überhaupt. Da müssen sich die Herren Achs und Schiefer schon mächtig strecken! Großes Kino. 96-98/100
Falstaff

Falstaff über:
Blaufränkisch Bühl 2012

93-95/100
-- Falstaff: Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Rauchig, mit intensiver Kräuterwürze unterlegte schwarze Beerenfrucht, feine balsamische Nuancen, Tabak, Nougat. Komplex, sehr würzig, schokoladige Textur, präsente, tragende Tannine, zeigt sehr gute Länge, kraftvoller Wein, der seine Zeit zur Flaschenreife braucht. 93-95/100
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Claus Preisinger

1980 in Eisenstadt, Burgenland geboren, absolvierte Claus Preisinger eine Ausbildung in der Höheren Bundesanstalt für Weinbau und Kellerwirtschaft in Klosterneuburg und zog dann durch die Welt. […]

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