Saalwächter

Das Weingut Saalwächter liegt mit seinen 11,5 Hektar im beschaulichen Ingelheim am Rhein. Dem Rheingau gegenüberliegend auf der anderen Rheinseite, ganz im Norden Rheinhessens auf diesem famosen Muschelkalkplateau.

 

Mehr erfahren

Rotwein, Rheinhessen, 2017 Deutschland Saalwächter

Spätburgunder trocken 2017

Lobenberg: Von den etwas jüngeren Reben, deutsche und französische Klone. Nach einer Kaltmazeration mit 25% Ganztraubenanteil im geschlossenen Holzgärbottich spontanvergoren. Keine Schönung, keine Filtration. Wie sein Lehrmeister Ziereisen macht auch Saalwächter Landwein. Carsten hat nur...

  • 13,90 €

0,75 l (18,53 €/l)

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

  • 40393H
  • Lobenberg 92+/100
  • Trinkreife : 2020 - 2034

inkl. 19% MwSt. ,
zzgl. Versandkosten

Auf Lager

Rotwein, Rheinhessen, 2017 Deutschland Saalwächter

Spätburgunder Alte Reben trocken 2017

Lobenberg: Geerntet von 55 Jahre alten Reben auf gelbem Muschelkalkboden in Ingelheim. Das ist Carstens Lieblingsweinberg. Auf 32hl/ha ertragsreduziert, nur 1300 Flaschen wurden produziert. Im geschlossenen Holzgärbottich mit 30% Ganztrauben spontanvergoren. Keine Schönung, keine...

  • 22,90 €

0,75 l (30,53 €/l)

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

  • 40394H
  • Lobenberg 93-95/100
  • Trinkreife : 2021 - 2040

inkl. 19% MwSt. ,
zzgl. Versandkosten

Auf Lager

Artikel 1 - 2 von 2
Artikel pro Seite

Über Saalwächter

Carsten Saalwächter hat uns direkt beim ersten Besuch auf dem Weingut ausgesprochen verblüfft, denn aus seinen Weinen spricht schon das ganz große Handwerk. Das ist einerseits verwunderlich, denn er ist erst 26 Jahre alt und 2017 war sein erster ganz alleine vinifizierter Jahrgang. Andererseits wird es etwas aufschlussreicher, wenn man erfährt, welche Reise er die letzten knapp 10 Jahre hinter sich gebracht hat. Getreu dem Motto eines seiner wichtigsten Lehrmeister, Hanspeter Ziereisen aus Effringen-Kirchen, dass Wein-Unis fachlich „verbilden“, zog es Carsten in die weite Welt hinaus, um Weinmachen im Weinberg und im Keller zu lernen und nicht vor den Büchern. Nach zahlreichen Stationen überall in Deutschland, bei Stodden, Schnaitmann, Benedikt Baltes, Chat Sauvage, Friedrich Becker und eben Ziereisen, die alle ihrerseits große Experten der roten und weißen Burgundersorten sind, verschlug es ihn noch ein Jahr ins große Mekka ebenjener, ins Burgund. Hälftig geteilt zur Pinot Noir Expertise bei Thierry Brouin, der seit geraumer Zeit die sagenumwobene Domaine des Lambrays zurück zu alter Größe führt und für den Chardonnay zu Jean Chartron in Puligny Montrachet.

Holzfässer

Bei den besten ihres Fachs zu lernen kann aber nur zur Größe führen, wenn es auf fruchtbaren Boden fällt. Carsten hat ein talentiertes Händchen, die richtige persönliche Einstellung und ein Gespür dafür, wie ein guter Wein in seinen Augen sein soll. Nämlich cremig, mit dichter, aber feiner Haptik am Gaumen vom perfekten Holzeinsatz und langem Hefelager. Aber ebenso frisch, kühl und trinkanimierend mit eigener Handschrift. Alle Weine werden im Holz spontanvergoren und ausgebaut, sowie anschließend unfiltriert und ungeschönt abgefüllt. Hanspeter Ziereisen, dessen Philosophie des „handwerklichen“ Laissez-faire-Weinmachens Carstens Weißweine schmeckbar am stärksten beeinflusst hat, lobt den jungen Winzer als den besten Praktikanten, den er jemals hatte. Der heimische Betrieb mit seinen alten Rebbeständen, den kühleren, teils ostexponierten Weinbergen und den hervorragenden Kalksteinböden, gibt Carsten die perfekte Basis, um seine eigene Vision von Fass-ausgebauten, spannenden Terroirweinen zu verwirklichen. 2018 konnte noch ein Hektar in der Spätburgunder-Hochburg Assmannshausen auf der anderen Rheinseite gepachtet werden. Alle Weinberge werden bereits ohne Herbizide bewirtschaftet und die Umstellung auf eine komplette Bio-Zertifizierung ist in Arbeit. Die Weichen sind gestellt, die ersten Ergebnisse bereits spektakulär gut und wer Carsten kennen lernt, der spürt, dass da noch so viel Potenzial für die Zukunft brodelt. Rheinhessen hat einen neuen Rising Star.

Fässer im Keller