Im Portrait

Robert Weil

Heute leitet Dipl. Ing. Wilhelm Weil die Geschicke des Weingutes in vierter Generation. Mit umweltschonendem Anbau bei niedrigsten Mengenerträgen und kompromissloser Qualitätspolitik erzielt das Unternehmen alljährlich höchste Qualitäten. Das Weingut Robert Weil ist sicherlich das einzige Weingut Deutschlands, das in einer Reihe von 1989 bis 2012 – das heißt 24 Weinjahrgänge in Folge – immer alle Qualitätsstufen bis zur Trockenbeerenauslese ernten konnte.

Zweifelsohne ist es dem »Elitewinzer« Wilhelm Weil zu verdanken, dass dem Rheingauer Riesling wieder weltweite Beachtung geschenkt wird. Und es war auch sein Verdienst, dass vom Kiedricher Gräfenberg inzwischen neben den hochberühmten Süßweinen auch einige hochkarätige trockene Weine erzeugt werden, die in der ersten Liga Deutschlands spielen. Robert Weil Weine sind konform zum VDP. Wie vor hundert Jahren erstmalig im Rheingau, entsprechend dem Burgund, große Lagen, erste Lagen, Ortslagen und Gutswein, gibt es jetzt innerhalb der großen Lage auch das große Gewächs, was das erste Gewächs in der Bezeichnung ablöst, um eine Einheitlichkeit im VDP zu erreichen. Um die Klassifizierung beizubehalten, entfällt bei Robert Weil der Kiedricher Gräfenberg trocken, denn alles vom Kiedricher, das als trockener Wein gilt, ist das Große Gewächs. Was es in Kabinett- bis Spätlesequalität bei Robert Weil gibt, ist nun der Kiedricher Riesling trocken.