Dieser Jahrgangschampagner ist eine exakte Cuvée aus je 50% Pinot Noir aus der Parzelle »Les Rouges Maisons«, die von Lehm und Silexeinschlüssen geprägt ist, und 50% Chardonnay. Dabei ist eine winziger Anteil der Variation Chardonay Muscaté. Die Rebanlagen des Chardonnays stehen auf reinem Kreideboden und wurden bereits 1957 gepflanzt. Die Gärung der Grundweine geschah in Barriques, wo der Wein danach noch für 6 Monate auf der Hefe lag und regelmäßige Batonnage erfuhr. Das heißt, der Hefesatz wurde hier oft aufgerührt. Dies macht den Wein cremiger, auch fülliger, gibt Komplexität. Jedoch wurde die malolaktische Gärung unterbunden, dadurch besitzen die Weine auch die gewisse kernige Säure. Das ist schon eine lustige, ungewöhnliche Rezeptur. Der 2014er ist ein Re-Release in 2026 mit sehr spätem Degorgement im November 2025, also über 10 Jahren Hefelager. Das gibt diesem Stoff nochmal den Turbolader. Wir haben grüne Birne und reife, tiefe Zitrusfrucht mit intensivem Spiel aus Tonkabohne und Brioche, der Hefeabdruck ist tiefgreifender, die Textur noch satter und zugleich eleganter. Der Wein ist angekommen. Ein sehr stimmiger zweiter Release des grandiosen, kühlen 2014ers.