Cheval Blanc: Chateau Cheval Blanc 2025

Chateau Cheval Blanc 2025

Holzkiste

Zum Winzer

Merlot 51%, Cabernet Franc 45%, Cabernet Sauvignon 4%
rot, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2032–2070
Verpackt in: 3er OHK
voluminös & kräftig
tanninreich
Lobenberg: 100/100
Parker: 98–100/100
Falstaff: 100/100
Quarin: 100/100
Yves Beck: 98–100/100
Jeff Leve: 98–100/100
Colin Hay: 98–100/100
Gerstl: 20/20
Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Cheval Blanc 2025

100
/100

Cheval Blanc besteht 2025 aus 51 Prozent Merlot, 45 Prozent Cabernet Franc und vier Prozent Cabernet Sauvignon. Der Alkoholgehalt liegt bei niedrigen 12,7 Volumenprozent, der pH-Wert bei 3,76. Hier wurden 2025 nur 15 Hektoliter pro Hektar gelesen, wegen großer Trockenheit und Hitze bevor der Augustregen einsetzte. Zweimal wurde eine grüne Lese durchgeführt, selbst im August noch einmal, um die restlichen Trauben zu schonen und ihnen mehr Energie zu gönnen. Ausbau zu 90 Prozent in neuen Barriques und zu zehn Prozent in diversen Gebinden bis hin zu Amphoren. Dichte Schwarzkirschnase – hochintensiv, energetisch und vibrierend! Sehr schick mit satten Tanninen, Veilchen und Lakritze. Totale Konzentration aber sehr gut verwoben und viel Spannung zeigend! Im Mund ein echter Kick von Frische aus schwarzer Kirsche, dazu rote und schwarze Johannisbeere. Aber Kirsche ist klar die Dominante. Irgendwie ein Konzentrat eines Musigny von Meo Camuzet. Dann kommen satte dunkle Schokolade und Praline, auch etwas Maracuja und gelbe Früchte. Wieder diese Energie aus der Nase, mit guter Länge. Sehr vibrierend und energetisch und spannungsgeladen. Es gibt extrem wenig Menge, daher wird die Zuteilung ein sehr ernsthaftes Problem sein. *** Die Besonderheit von Château Cheval Blanc ist die Lage, das Terroir. Wie das auch beim Nachbarn Jean Faure genauso zum Ausdruck kommt. Wir haben einen Untergrund komplett aus Lehm. Darüber ein sehr hoher Kies-/Sandanteil. Aber 60% ist Lehm, 40% Kies und Sand. Kies und Sand macht die Feinheit aus. Der Lehm hält das Wasser. Besonders ist auch, dass insgesamt 41 Plots definiert sind und alle separat vinifiziert werden. Während der Fermentation und der Malo werden alle einzelnen Plots jeden Tag vom Team verkostet, um Teile auszusortieren oder zusammenzulegen. Schon innerhalb dieser Periode wird also Stück für Stück über den finalen Blend entschieden. Das Ziel ist, den besten Cheval Blanc zu erzeugen. Und der Petit Cheval ist damit wirklich ein Zweitwein, also der Ausschuss aus dem Erstwein. Was allerdings keine Topqualität darstellt, geht als Fasswein weg. 75 Prozent der Produktion entfällt auf den Erstwein, 10 Prozent auf den Zweitwein, fünf Prozent wird als Fassware verkauft. Aber 2025 gab es keinen Zweitwein.

Jahrgangsbericht

Was für ein Jahrgang! Perfektes Wetter und Klima von Beginn an, reichlich Wasser im Winter und Frühjahr, gute Blüte, sich langsam steigernder Sommer inklusive, wie so oft, etwas zu viel Trockenheit und Hitze, zum Glück dann gerade noch rechtzeitig reanimierende Schauer Ende August und Anfang September. Etwas extrem nur, am linken Ufer nicht so brutal wie 2022, und doch intensiver und perfekter und etwas massiver und druckvoller als 2023 und 2024, sehr 2016er Stil! Viel besser geht es nicht. /// Auf dem rechten Ufer eher eine Wiederholung von 2022. Nach den bis dahin größten, massiven Jahrgängen 2005, 2009 und 2010, den elegant archetypischen, perfekte balancierten konzentrierten 2016 und feinerem 2020, dem spannend aufregenden Unikats-Jahrgang 2019, dem »best ever« 2022, dem umarmenden Supercharmeur 2023 und dem schlanken, reifen und zarten 2024, kommt 2025 wie bestellt und auf Samtpfoten mit einem eigenen Charakter daher. Die konzentrierte Eleganz und große Harmonie und Frische aus 2016 kommt auf dem linken Ufer dazu, ergänzt um die, sich nach der Gärung schon zeigende, erstaunlich frühe Zugänglichkeit und seidige Eleganz mit fruchtig, charmant saftigem Trinkfluss. /// Er scheint auf dem rechten Ufer den ewig lagerfähigen Tannin-Blockbuster (bei sehr moderater Säure) des Hyper-Jahrgangs 2022 (die Reinkarnation von 1982 und 1961 und 1945) zu kopieren, auf dem linken Ufer den 2016er, aber doch auch mit dem viel saftigeren und charmant umarmenden 2023er vereint. 2025 scheint dazu die Spannung und Frische bei sehr moderatem Alkohol (13 Grad) aus 2019 zu ergänzen, und dieser erstaunlich geringe Alkohol ist schon ein Merkmal der Perfektion. Die konzentrierte Eleganz und große Harmonie und Frische aus 2016 kommt auf dem linken Ufer dazu, ergänzt um die, sich nach der Gärung schon zeigende, erstaunlich frühe Zugänglichkeit und seidige Eleganz mit fruchtig, charmant saftigem Trinkfluss. /// Am linken Ufer gibt es ein Drittel weniger Menge als im Durchschnitt, kleinste Beeren, viel Struktur in den Cabernets, aber dank des späten Regens und einiger segensreicher Regensommerstürme auch eine gewisse Frische und Saftigkeit bei toller Reife und Frucht mit perfekter, mittlerer Säure und nur 13 Grad Alkohol. Jean Marc Quarin, Frankreichs Verkostungs-Star: »... eher dem Jahr 2016 ähnlich als 2022 – mit vergleichbaren Alkoholgraden zwischen 13,0 und 14,0 % und ähnlich niedrigen pH-Werten, gleicht 2025 einem 2016(+) mit mehr Präsenz schon beim ersten Eindruck, einem volleren, breiteren Mittelgaumen, einem ansteigenden Verlauf und längeren Abgängen.« Die Werte und Geschmackseindrücke der telefonischen Reports der »Superseconds« von Montrose und Pichon Lalande sowie Pontet Canet erinnert an 2020 und 2016. /// Meine allerersten Eindrücke Ende Januar bestätigen die große Ähnlichkeit mehr zu 2016, etwas konzentrierter und dichter als 2020. Ein perfektes Jahr und ein einfach superber Jahrgang 2025, allerdings mit sehr geringen Mengen. Reife, extrem fruchtige Merlots mit spät voll reifender, pikanter Cabernet und winzigen Erträgen. /// Im Süden, in Pessac, klingt es sogar euphorisch. Der biodynamische Régisseur von Château Carmes Haut Brion, Guillaume Pouthier, schrieb mir im Oktober: »2025 is a very very great vintage because the wine (after 30 days in the vat) comes with a perfect balance, huge and very fine structure, a lot perfume and already an amazing drinkability. It’s a PARADOX vintage because all the people think we find a lot of alcohol in the wine but the average for Carmes is only 13°. It’s a WOW vintage. Come on Heiner, taste it !!!« /// Auf dem rechten Ufer haben die besten Kalksteinterroirs Saint Emilions und die Feuchtigkeit speichernden kühleren Lehmböden des Pomerol grandiose Ergebnisse eingefahren. Die Merlot war mehr als superb in Pomerol, vielleicht ein »best ever«, weil 2025 trotz der Mini-Erträge doch saftiger ist als 2022. Dafür litt Cabernet in Pomerol auf sandigen Böden unter der Trockenheit, auf feuchtem Lehm und Ton und auf Kiesböden war alles fein, allerdings auch hier sehr kleine Erträge. Auf Kalkstein war die Cabernet Franc der großartigen Merlot sogar überlegen, so gut war das Ergebnis dieser Rebsorte noch nie sagt der Castillon-Biodynamiker Clos Louie und Adrien Beaulieu vom Bio-Weingut Château Coutet. DAS "Cabernet-Franc Jahr" 2025 sagen sie. Chateau Coutet und das ebenfalls biologisch arbeitende Jean Faure vergleichen 2025 sogar mit einem etwas balancierteren und konzentrierteren 2019 und setzen den Jahrgang 2025 ob seiner fruchtigen Saftigkeit und Frische mit geringem Alkohol sogar über 2022. Alles bei moderaten 13,5 Alkohol auf Kalkstein und moderaten 14 Grad Alkohol auf Lehm und Sand und Kies in Pomerol. Auf Kalkstein in Saint Emilion und Castillon, dem in 2025 wohl perfekten Terroir, gab es sogar halbwegs normale Mengen. In Pomerol hat die Trockenheit ihren Tribut in Form von 30% Ernteeinbußen gefordert. Reif, saftig, fruchtig, elegant, sehr balanciert trotz hoher Konzentration, aber eben sehr wenig. /// 2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogendsten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein! /// Aber die Winzer sagen auch, dass sie mit solch extremen Klimabedingungen und geringsten Erträgen, auf Dauer am Rande der Überlebensfähigkeit sind.

98–100
/100

Parker über: Chateau Cheval Blanc

A blend of 51% Merlot, 45% Cabernet Franc and 4% Cabernet Sauvignon, the 2025 Château Cheval Blanc stands out once again as among the finest wines of the vintage in Bordeaux. Wafting from the glass with a deep bouquet of dark berries and cherries mingled with notions of blood orange and iris, it's full-bodied, layered and concentrated, with terrific mid-palate density, sweet tannins and a long, vibrant, violet-inflected finish. With its striking aromas, intensity of flavor and resolutely classical proportions (checking in at 12.7% alcohol and pH of 3.76), the 2025 gives every indication of being one of the great Cheval Blancs of the decade.

100
/100

Falstaff über: Chateau Cheval Blanc

Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Intensive schwarze Waldbeeren, ein Hauch von Wacholder, Kräutern und Tabak, Heidelbeeren, kandierte Mandarinenzesten, sehr facettenreiches Bukett. Stoffig, hochelegant, reife Herzkirschen, finessenreich strukturiert, nahtlose, perfekte Tannine, ein hochdelikater Wein von enormer Länge, umwerfende Mineralität, für eine lange Reifezeit ausgelegt, ein Hauch von Nougat im Nachhall, ein enormes Zukunftsversprechen.

100
/100

Quarin über: Chateau Cheval Blanc

Farbe dunkelrot, mit purpurnen, lebhaften und schwarzen Reflexen. Nase intensiv, fein, fruchtig und subtil. Noten von erfrischten schwarzen Früchten. Dann wird der Wein beim Schwenken des Glases tiefgründiger und komplexer. Ultra präzise im Auftakt, mit einem feinen Fett, das den Gaumen durchzieht, und einem langsamen, progressiven, schmelzenden Verlauf, bei dem sich die Struktur nach und nach aufbaut und sehr viele Aromen liefert, der Wein hebt im Finale ab, komplex und edel in jeder Hinsicht, magisch und unspuckbar. Ich bin beeindruckt von so viel aromatischer Kraft bei einem so niedrigen Alkoholgehalt : 12°7, also dem niedrigsten seit 2009. In diesem Punkt erinnert Cheval Blanc 2025 an eine Situation, die bei Lafite häufiger vorkommt. Ich stelle auch fest, dass dieses für seinen Cabernet Franc gefeierte Gut weniger davon enthält als Merlot, in einem klimatischen Kontext, in dem einige alle Rebsorten in Bordeaux verändern wollen, insbesondere den Merlot. Assemblage : 51 % Merlot, 45 % Cabernet Franc, 4 % Cabernet Sauvignon. pH : 3,76 - IPT : 78 also deutlich über dem Durchschnitt (65), beachten Sie, dass dieser Wert beim sehr großen 2010 bei 82 liegt. Ertrag : 15 hl/ha. 85 % Erstwein. Pour la petite histoire, Cheval Blanc hat noch nie einen großen Jahrgang mit geringer Ernte produziert. Im Jahr 2025 variierte das Gewicht einer Beere Cabernet Franc zwischen 0,7 und 0,9 g aufgrund von Saftmangel. Das Gewicht einer Merlot-Beere betrug 1,1 g. Die Norm besagt, dass man mit 1 kg 35 Trauben einen Liter Saft erhält. Bei Cheval Blanc liegt sie bei 1,5 kg für einen Liter. Im Jahr 2025 jedoch brauchte man zwei Kilogramm Trauben, um einen Liter Saft zu produzieren. Angesichts der Trockenheit und auf den am stärksten davon betroffenen Böden, also auf 8 ha junger Reben, wurden 4 von 5 Trauben pro Stock verworfen, um Blockaden durch Stress und damit das Auftreten rustikaler Tannine zu vermeiden. Am 20. August lag der geschätzte Alkoholgehalt bei 14°5. Die 60 mm Regen, die danach fielen, verdünnten den Zucker und belebten gleichzeitig die Reifedynamik. Wenn man diese Geschichte hört, erzählt von Pierre Olivier Clouet, war es eine Herausforderung in jedem Moment, geprägt von einer beunruhigenden Frage : wie kann man großartige Trauben und großen Wein herstellen mit kaum 40 Millimetern Regen zwischen dem 15. Mai und dem 20. August? Zweimal verkostet, einmal am frühen Morgen, einmal am späten Nachmittag. Und zweimal unmöglich auszuspucken, so sehr hebt die aromatische Kraft die Saftigkeit. Sicherlich außerhalb der Norm!

Verkostungsnotiz
98–100
/100

Yves Beck über: Chateau Cheval Blanc

Geringer Ertrag im Jahr 2025 für Cheval Blanc mit 15 hl/ha – das ist der niedrigste Ertrag in der Geschichte des Weinguts. Es musste viel aussortiert werden, und die Reben auf den kiesigen Böden haben stark gelitten. Die Qualität ist hervorragend, aber die Menge lässt zu wünschen übrig. Das Bouquet ist geprägt von Frische und Finesse. Es offenbart Nuancen von schwarzen Beeren (Heidelbeeren, Cassis) und Lakritz, gefolgt von einem Hauch von Pfingstrosen, Minze und Kakaobohnen. Der Wein ist vom ersten Schluck an cremig und wird von cremigen Tanninen getragen (die nach 30 Minuten Belüftung sogar samtig wirken), die somit perfekt integriert sind. Sie bieten Kraft und Temperament, im Einklang mit der Säurestruktur. Ein linearer Wein, getragen von einer prägnanten Struktur und der daraus resultierenden Frische. Die Kraft ist gut eingebettet, bis hin zum Abgang, wo sie von den Aromen abgelöst wird, die den Nachhall und die Persistenz beleben. Ein dichter und stimmiger Wein, geprägt von einem geringen Ertrag, einem Alkoholgehalt von 12,7 % – also Finesse – und schließlich von einer unglaublichen Kraft, die ihm die nötige Substanz verleiht, um die kommenden Jahrzehnte zu überstehen. Man muss sich Zeit nehmen; auch das gehört zum Wein dazu!

Verkostungsnotiz
98–100
/100

Jeff Leve über: Chateau Cheval Blanc

Purple in hue, the wine explodes with an array of flowers, smoky truffles, black plums, black cherries, blue fruits, orange rind, tobacco leaf, licorice, and chocolate in the perfume. However, the palate is the main event. The mouthfeel perfectly balances its hedonistic tendencies with a touch of reticence, in a good way. There is length, volume, intensity, opulence, and lift. The seamless finish provides silk and velvet tannins, allowing the depth and purity of the fruit to stand out in the extensive, vibrant finish. The key to the vintage was the combination of a dry summer, which lowered yields, and the much-needed August rains, which brought about full maturity. 46 of 47 parcels were placed into the blend. It is important to note that no second wine was produced. Even more importantly, very little Cheval was produced. Yields were a scant 15 hectoliters per hectare, making this the lowest yields in the history of the estate. The wine is made from 51% Merlot, 45% Cabernet Franc, 4% Cabernet Sauvignon. 12.7% ABV, 3.6 pH. The harvest began September 18 for the Merlot, finishing their Cabernet Franc on October 3. Drink from 2030-2070.

Verkostungsnotiz
98–100
/100

Colin Hay über: Chateau Cheval Blanc

(Saint-Émilion; 51% Merlot, 45% Cabernet Franc, 4% Cabernet Sauvignon; a final yield of 15 hl/ha; pH 3.76; 12.7% ABV; tasted with Pierre-Olivier Clouet at Cheval Blanc). Cheval Blanc suffered the longest sustained period without rainfall in its history. The wine comes from the smallest ever grapes harvested here (c.1.1g per grape for the Merlot, 0.6g for the Cabernet Franc). 2kg of fruit were required for each litre of wine produced, around twice the norm. 46 of the 47 parcels were used in the grand vin after drastic measures to reduce the potential yields, above all on gravel. Despite all of that we have a wine of striking poise and staggering harmony. Black cherry, mulberry, blackberry, cassis, graphite and a touch of cedar. Peony blooms. Rose petals and rose blooms. Peppercorns freshly crushed. A wild heather note, thyme and a little rosemary. Classical, if subtle, cedar notes, with more graphite and pencil shavings on aeration. This is very dark and composed, cool – almost plungepool cool – at the core with that incredibly vivid and utterly beautiful violet florality that seems to radiate outwards from the centre of the wine. So complete, so harmonious, so elegant and so perfectly integrated. A wine of perfect harmony. The sublimation of Cheval Blanc and a reward for the investment in the vineyard. This is a wine of shimmering beauty today and of ageless potential for tomorrow. It is radiant and that radiance seems to flow from the Cabernet Franc core of the mid-palate, like the explosion of a firework of freshness captured in slow motion.

20
/20

Gerstl über: Chateau Cheval Blanc

Das Bouquet ist eine Offenbarung, da kommt eine unheimliche Kraft aus der Tiefe, grosser Spannungsbogen, Kirsche, Brombeeren aber auch schwarze Schokolade. Die Vorfreude auf den ersten Schluck ist riesig, wow, die Vorfreude wir in eindrücklicher Art und Weise bestätigt, ich durfte schon über 20 Jahrgänge en Primeur hier verkosten, und habe jetzt das Gefühl, dass diese alles noch einen Zacken draufsetzt. Ein grossartige Konzentration, Energie pur, gewaltige Fruchtpower, vermählt sich mit einer eindrücklichen Aromatik, aber auch Frische und Eleganz zeigen sich in schönster Manier. Reiht sich in bei den ganz grossen Cheval Blanc ein! (rm)

Vinum über: Chateau Cheval Blanc

Was für ein zauberhafter Duft, Floralität ohne Ende, Veilchen, Kräuter, Cassis, pfefferwürzig, mit kühlem Kamin, komplex, mit Tiefgang und viel Frische im Bouquet; am Gaumen präzis und fokussiert, baut Druck auf, bleibt mit nur 12.7% Alkohol leichtfüssig, die Tannine sind reichlich vorhanden, begleiten die knackige Frucht von A-Z, stets präsent, seidig; der Abgang ist ausgewogen und von grosser Länge. Ein klassischer, Cheval-Blanc in diesem paradoxen Jahr. (Trinken von 2030 bis 2070)

Galloni über: Chateau Cheval Blanc

The 2025 Cheval Blanc is seamless and textured. A wine of mystery and seduction, the 2025 dazzles. Time in the glass brings out the wine's tension and energy. Sage, mint, lavender, cloves and cool, blue-toned fruit all build in the glass. In one tasting, Cheval Blanc was massively tannic; in a second tasting, those tannins were much more seamless, highlighting how differently wines can show from day to day. In the case of Cheval Blanc, en primeur samples are mini-bottlings, and both samples I tasted came from the same batch. *** Yields in 2025 were just 15 hectoliters per hectare, tiny by any measure. The winemaking team, led by Pierre-Olivier Clouet, used 46 of the 47 parcels on the estate for the Grand Vin. A small amount of wine was sold in bulk; the rest was bottled as Grand Vin. There is no Petit Cheval. Time on skins ran from 26 to 32 days, longer than the 22-28 that's more typical. For those who care about the data, alcohol is just 12.7%, which is hard to believe, with brisk acids that clock in at 3.76 pH. In many vintages Cheval Blanc can be exuberant, but the 2025 is rather closed, more of an intellectual wine that will require years in bottle to truly show everything it has to offer.,

Mein Winzer

Cheval Blanc

Was lässt sich über das 1er Grand Cru Classe Cheval Blanc sagen, das nicht bereits alle (Wein-)Welt wüsste? Cheval Blanc ist eines der Weingüter an der absoluten Spitze im Bordeaux, die Weine sind körperreich, üppig, reif, sehr geschliffen und elegant, außergewöhnlich und schlicht begeisternd.

Chateau Cheval Blanc 2025