Die Trauben für diesen Wein stammen von zwei kleinen Parzellen im Gebiet La Rad in Albelda de Iregua. Diese Parzellen mit einer Pflanzdichte von 1,30 qm sind über 80 Jahre alt und weisen einen Ertrag von weniger als 1 kg pro Rebe auf. Sie werden einem doppelten Sortierprozess unterzogen, zunächst im Weinberg und dann in der Kellerei. In diesem Jahr gab es gerade mal 6.600 Flaschen. Die Gärung erfolgte spontan mit natürlichen Hefen über einen Zeitraum von 23 Tagen in Edelstahl bei einer kontrollierten Temperatur von 15 °C. Danach abgezogen und in Fässer umgefüllt, in denen er 20 Monate lang reifte. Wir haben ein irres »Rosé Bukett« in der Nase: Satte Orange auf die dann aber auch sofort Marzipan und Schokolade folgen. Dahinter ein Hauch Rosenblüte, aber eher dezent. Der ganze Wein kommt nicht über die Wucht, es gibt auch keine tiefe Dropsigkeit und keine überbordende Floristik. Extrem klar und strukturiert in der Nase und dabei doch tief und spannend. Am Gaumen mit kristallklarer Orange, dazu ein Hauch Campari mit der bekannten Bitternote und ein deiner Touch Mandelmehl. Alles läuft in unendlicher Frische über die Zunge. Was für ein Rosé!