Die Bremer Eiswette

Ob die Weser »geiht« oder »steiht«

Die Bremer leben und lieben ihre Traditionen. Bei der Eiswette von 1829 wird seit fast 200 Jahren am 6. Januar die Frage gestellt, »of de Werser geiht or steiht«, also ob man trockenen Fußes die Weser (auf dem Eis) überqueren kann. Dies war zuletzt 1947 der Fall. Aber die Antwort spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Es zählt das sehenswerte Spektakel, das alljährlich hunderte Zuschauer an den Weserdeich führt.

Ende Januar kommen die Eiswett-Genossen mit ihren hochkarätigen Gästen zum großen Fest zusammen, um gemeinsam zu feiern und gleichzeitig einem guten Zweck zu dienen. Jedes Jahr werden auf diesem Fest Spenden zugunsten der gemeinnützigen Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gesammelt. Dieses Geld ist die größte Einzelspende des Jahres und damit DIE Grundlage für die Arbeit der Gesellschaft.

Die rund 800 Teilnehmer genießen bei launigen Reden ein traditionell schmackhaftes Grünkohl-Essen und dazu natürlich auch einen guten Wein.

Eiswette Logo

Der Wein

Die besten Bremer Weinhändler

Alljährlich werden die besten Bremer Weinhändler aufgefordert, mit einem Weiß- und einem Rotwein um die Gunst des Präsidiums zu werben. Dieses kommt zu zwei Proben zusammen und wählt mit viel Erfahrung die Weine für das Eiswettfest aus. Wir sind mächtig stolz, diesen traditionellen Wettbewerb erneut gewonnen zu haben. 

Der Gewinnerweine heißen in diesem Jahr »Château Moulin Haut Laroque« und das Weingut »Markus Molitor«.

Lassen Sie sich beide nicht entgehen...

Moulin Haut Laroque

Moulin Haut Laroque

Moulin Haut Laroque gehört zu den Weingütern in Fronsac, die für langlebige, strukturierte und komplexe Weine bekannt sind, die den Trinkspaß trotzdem nicht hinten anstehen lassen. Durch den hohen Merlot Anteil (65 Prozent) sind die Weine immer eher auf der fruchtigen, saftigen Seite, allerdings trotzdem...

Markus Molitor

Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland.