Xabi, der Winzer und Eigentümer von Zorzal (zweite Generation), macht diesen Wein aus 100% eigenen, uralten Reben seiner verschiedenen Weinberge im Ort Fitero (der Weinnname Tifero ist quasi ein Wortspiel, weil sie keinen Village als Namen nehmen dürfen) , zusammen mit seinem schweizer, spanischstämmigen Freund Fredi Torres. Sie selektieren zusammen aus den ältesten und besten Grenache (90% rot und 1o% weiß) in sehr früher Leese genau so viel, dass es für 4 Barriques Wein reicht. 2023 war der Erstlingsjahrgang. Sie lasen per Hand, entrappten einen Teil händisch und füllten die danach angequetschten Beerren in zwei offene Holzbottiche. Darüber schichteten sie Ganztrauben. Das ganze wurde wä#hrend der spontanen Vergärung nur sehr soft runtergedrückt und der Freerun-juice anschließend in einjährig gebrauchten 500- und 300 Liter Barrques nur 9 Monate ausgebaut. Das Ergebnis ist ein Art schräger, hocharomatischer Naturwein mit 4 Gramm Restzucker. Charme und Frucht ohne Ende. Reife Erd- und Himbeere, süße Waldfrüchte. Zum Reinspringen schöner Fruchsaft mit floralen Noten, Rosenblätte. Kühler Antrunk, Frucht-Kaltschale, kaum spürbares Tannin aber geniale salzig-süße Mineralik mit erstaunlicher Frische und nicht vermuteter Länge. Unbedingt kühler trinken, ein Rotwein im Rosé-Einsatz. Genauso waren sicher früher die Clarets. Spaß und Trinkvergnügen mit beeindruckender Substanz und pikanter, süß-saurer- salziger Länge. Sehr schick und total unique.,
2023 war sehr warm, aber er ist deutlich kühler und balancierter als der noch heißere und trockenere 2022. Nicht so aufregend und extrem wie 2021, eher eine reife und harmonische Version von 2020. Und so ist 2023 durchaus eine Fortsetzung der so großen Jahrgänge seit 2019. Luis Gutierez, Parkers Mann für Spanien, fasst den Jahrgang 2023 anhand von Alvaro Palacios Weingütern ganz im Westen und ganz im Osten, somit Landesübergreifend so zusammen: 2023 was an even more generous crop than 2022 … the wines have better balance, and it doesn't feel like a warm year at all. In fact, the wines feel more like they come from a cool year. It's a vintage that has a tendency toward reduction, not as much as 2020, but still reductive. But it's an elegant, stony reduction...The quality of the 2023s is stunning. There is a level of precision, cleanliness, symmetry and elegance that, if the end of the élevage and the bottling goes as expected, I must conclude that 2023 might be the finest vintage ... There might be other individual wines that reach higher peaks, but as an overall portfolio, the vintage 2023 represents the strongest collection ever produced.