Ribolla Gialla ist wahrscheinlich genau wie Malvasia über Griechenland an die Küste Dalmatiens gelangt und gilt nun als eine der autochthonen Rebsorten des Friaul mit über tausendjähriger Historie. Der Wein wird zum Großteil im Stahltank ausgebaut, und ein kleiner Teil auch in 2.700-Liter fassenden Holzfässern. Zartes, leuchtendes Zitronengelb mit Silber. Auch die Nase ist von zarten Zitrusaromen, weißfleischigen Birnen und saftigen gelben Äpfeln auf getrockneten Kräutern geprägt. Im Mund ist der Wein elegant und schlank, wieder sehr auf der Zitrus-Linie laufend mit Salzstein und erfrischender Kalkigkeit, Amalfi Zitrone, Bittermandel, ein Hauch weißer Honig und etwas duftendes Stroh und Kamille. Insgesamt ist diese Ribolla sehr subtil, und fein, momentan noch mit einem zarten Hefeduft. Am Gaumen hat der Wein eine eher prägnante Säure für einen italienischen Weißwein. Weniger als ein Riesling, aber doch immer noch kräftig, geradeauslaufend und erfrischend. Agrumen, pinke Grapefruit, ein Touch weißer Pfirsich. Passt extrem gut zu Artischockenrisotto! Ein erfrischender und komplexer Weißwein mit viel Trinkfluss.