Keine 8 Tausend Flaschen Gesamterzeugung. Die wurzelechten Reben wachsen auf ca 1100 Meter Höhe im Uco-Valley auf nur gut 6 Hektar. Die Böden in dieser Lage sind unglaublich vielseitig, steinig, sandig, kalkig. Oft wird der Altamira von der internationalen Fachpresse zum Primus inter pares ernannt, ist er doch immer im fast biodynamischen Ausdruck und zugleich in der Balance so überaus gelungen. Man muss nicht darüber streiten, die drei so unterschiedlichen Weinberge von Achaval Ferrer ergeben zum Glück klar unterscheidbare, aber immer immens ausdrucksstarke, urwüchsige Malbec-Weine der Extraklasse. Wie bei den anderen Fincas von Achaval Ferrer springt einen die pure Malbec-Kraft direkt an. Voller Tiefe. Die Verbindung zu der in sich ruhenden Frucht ist beeindruckend. Himbeere und Schwarzkirsche. Dazu etwas rote Johannisbeere und Maulbeere. Die Rotfruchtigkeit ist dezent und hebt den gesamten Wein auf ein neues Level. Es reiht sich auch etwas Leder und gebrannter Rosmarin dazu. Mit Abstand die frischste Finca von Achaval, was auf die Höhe der Lagen zurückzuführen ist. Im Mund zeigt sich erneut eine wunderbar rotfruchtige Fruchtsüße. Wow! Das Reifepotential ist immens. Einer der ganz großen Malbecs der Welt!