Der gesamte Alpenraum ist einer der Hotspots für große Kulinarik. Es gibt nicht viele Orte auf der Welt, die auf so einen begrenzten Raum so unfassbar zahlreiche wie abwechslungsreiche Genuss-Erlebnisse ermöglichen. Von der Käsevielfalt der Schweiz über die österreichischen Teigwaren Kaiserschmarrn und Topfenknödel bis hin zum berühmten Südtiroler Speck. Und immer spielt Wein eine bedeutende Rolle.
Entweder als passender Begleiter für den richtigen Anlass wie ein Bordeaux am Kamin oder als autochthoner Wein mit passendem Foodpairing einer regionalen Leibspeise wie beim Vacherin Mont-d’Or. Wein ist hier durch den regionalen Anbau, die Vielfalt der Rebensorten, dem kulinarischen Genuss und dem Lifestyle eine hedonistische Realität.
Wir haben Ihnen hier eine Erlebnis-Welt aus unzählig vielen Themen kuratiert und bieten zu jedem Anlass den passenden Wein. Kommen Sie mit in unsere Alpine Themenwelt…
Ein mineralischer Champagner, der geschmeidig die Kehle hinabfährt. Man meint, die 200 Millionen Jahre alpingewordene Mineralität als flüssige Kreide köstlich auf der Zunge zu spüren.
Der Chardonnay wächst auf den Kreideböden der Champagne. Ein Drittel von den Südhanglagen der Montagne de Reims, zwei Drittel aus der Côte de Blancs. Sieben Jahre Hefelager in der Flasche und fünf bis sechs Gramm Dosage sorgen für die perfekte Harmonie.
Ein grandios leichtfüßiger Wein, man hält die Nase ins Glas und ist direkt in den Alpen. Leicht, duftig, zitrisch-kräuterig und voll feuersteiniger Energie. So schmeckt Bergwein!
Im Schatten des Mont Blanc wächst hier auf Schiefer- und Quarzitböden an steilen Terrassen die autochthone Rebsorte Jacquère. Unverkennbar und unverfälscht spiegelt sie ihre alpine Herkunft mit ihrer markanten und puristischen Eigenart wider.
Jedes Jahr in den Herbst- und Wintermonaten stürmen Wein-Liebhaber die Käsetheken. Von September bis April ist Vacherin Mont-d’Or Zeit. Dieser Weichkäse stammt aus dem Jura, sowohl aus der Schweiz als auch aus Frankreich. Er wird nur in dieser Jahreszeit und nur aus der Milch von zwei bestimmten Kuh-Rassen hergestellt. Nachdem er schon drei Wochen umgeben von Fichtenholz reift, kommt er in kleinen Fichtenholzschachteln in den Handel.
Die Konsistenz ist cremig bis fast flüssig und kann sofort mit dem Löffel geschlemmt werden. Passend dazu ist natürlich ein Wein aus dem Jura. Der Savagnin L'Etoile Les Budes von Montbourgeau ist praktisch eine Idealbesetzung. Er bringt erstaunliche Klarheit, Frische und Präzision mit. Gebackener Apfel, Quatre Épices, Quitte und Akazienblüte in der Nase und am Gaumen. Schöne Fülle und leichte Cremigkeit vom Hefelager, die dann im Finish von einer intensiv vibrierenden Säurespur und körnigen Salzstruktur überrollt wird. Die Eleganz des Montbourgeau-Stils ist einmalig.
Richtige Liebhaber aber wissen noch mehr aus dem Käse rauszuholen. Sie übergießen den Käse mit Wein und lassen ihn dann abgedeckt mit Schachtel im Ofen schmelzen. Wenn Sie dann einfach nur noch den Käse mit bestem Baguette aus der Schachtel löffeln, schmelzen Sie selbst dahin. Diese Kombination ist eines der besten Wein-Food-Pairings überhaupt. »Match made in heaven!«
Ein Wein wie eine Blaupause für den Alpinen Weinbau. Ein ruhiger Chardonnay, der sich nie in den Vordergrund drängt, aber in seiner Gesamtheit Weite, Tiefe und Erhabenheit ausstrahlt wie das Schweizer Rheintal der Bündner Herrschaft.
Das Terroir liefert hier ein fast mediterranes Klima tagsüber, aber deutlich kühlere Nächte, dazu perfekte Kalksteinböden. Das Schweizer Rheintal ist ebenso prädestiniert für Pinot Noir und Chardonnay wie das Burgund.
Ein Rosé für Leichtigkeit und Entspannung auf der Panorama-Terrasse. Mit dem Ausblick vor sich erinnern Wiesenkräuter, Zitronenthymian und ein Hauch weiße Blüte am Gaumen an den gerade vollbrachten Aufstieg.
Der Ausbau im Stahltank und im großen Holzfass zeigt seine Wirkung in einer deutlichen Cremigkeit, mehr Seidigkeit, mit einer gleichzeitig klaren, mineralische Linie, die den Wein straff hält. Ein ganz eigener Charme.
Das dunkelfruchtige und tief würzige Bouquet dieses erfrischend geschmeidigen Lagreins schreit förmlich nach einem Tiroler Schinken. Eine klassisch alpine Geschmackskombination, die zarter nicht ausfallen könnte, schmilzt im Mund dahin.
Die Reben dieses Lagreins wachsen auf tiefgründigen, lehmigen Sandböden und sind 40 bis 80 Jahre alt. Der Ausbau erfolgt im 20-Hektoliter-Holzfass über 30 Monate und danach folgen noch weitere 30 Monate Flaschenlagerung.
Dieser Bordeaux mit seiner warmen, süßen schwarzen und roten Kirsche im Kern und den gereiften Tanninen ist die perfekte Kombination zum gemütlichen Kaminfeuer nach einem ausgelassenen alpinen Erlebnistag.
Die Weinberge von Jean Faure gehen auf breiter Front mit Château Cheval Blanc ineinander über. Das Terroir und die Bestockung sind fast identisch. Stilistisch und önologisch orientiert man sich aber eher an den biodynamischen Vorbildern des Burgunds.
Dieses ultrafeine Destillat kommt zwar »nur« aus der Holsteinischen Schweiz, bringt aber seine Alpine Herkunft über die Wachauer Marille mit. Dieser atemberaubende Fruchtschmelz und die erhabene Kraft veredeln jeden Absacker-Moment.
Die Herstellung erinnert an die hohe Kunst der Parfümherstellung, wobei die feinen Nuancen jeder Zutat im Endprodukt lebendig werden. Von der Ernte bis zum Endprodukt geht es um Sorgfalt und um eine möglichst schonende Handhabe.







