Dieser Pauillac de Latour stammt überwiegend aus einem 'Clos' in der Nähe von Haut Batailley (Lynch Bages). Eine dicke Kieslinse mit zusätzlich blauem Lehm, für den auch Latour so berühmt ist. Minimal ergänzt um Abgewertete Fäffer des Forts de Latour und des Erstweins Latour. Organic zertifiziert und biodynamisch bearbeitet. Keine Traktoren im Weinberg, nur Pferde. Alte Reben. Handlese, komplett entrappt, spontan vergoren im Stahl und Ausbau komplett im Barrique, 50% Neuholz und spezielles Holz je nach Terroir und Jahrgang. Fasswechsel und Abzug alle 3 Monate. Schönung final mit Eiweiß. Keine Filtration. Der Wein kommt immer erst im fünften Jahr nach der Lese auf den Markt. In der Nase schönstes Nutella mit Cassis, schwarzen Himbeeren und Veilchen. Dichte Schattemorellen und einen Hauch frischer roter Johannisbeeren. Lakritze, Lorbeer, etwas Teer und Blut. Tief und würzig, feiner Holzton. Satt und tief im Mund, die typische Latour-Würze und Reichhaltigkeit, ich glaube der blaue Lehm des Terroirs ist ein Schlüssel der Klasse. Sooo typisch Pauillac. Graphit, Bleistift, abgebranntes Zündholz und Tabak. Rote Johannisbeere und Sauerkirsche nebst Schlehe und etwas Bitterorange sorgen für einen frischen rotfruchtigen Touch. Der 21er hat dazu unerwartet vibrierenden Charme und ist fast dramatisch lecker. Ein aufregend interessanter Wein und im Charakter durch unjd durch Chateau Latour!