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Im Portrait

Bodegas Aalto

Im Verkostungsraum von Bodegas Aaltas

Mariano wurde am 28.3.1944 in Valbuena del Duero geboren. Er besuchte später die Weinschule Escuela de la Vid y el Vino de Madrid und widmete sich seiner ersten Ernte im Jahr 1968 in Vega Sicilia, wo er seine Fachkenntnisse als Betriebsleiter dieser Bodega 30 Jahre lang bis 1998 ausbaute. 

Dann wurde er spektakulär und Aufsehen erregend entlassen wegen dieses Projekts Aalto und der mit seinen Söhnen aufgebauten Projekte Mauro und Leda. Grundlegendes Ziel für Mariano García und seinem Partner Javier Zaccagnini war es dann, durch Aalto einen besonders qualitativ hochwertigen Wein mit Unterscheidungsmerkmal herzustellen, der ein ehrliches Bild der Vielfalt der Umgebung widerspiegelt und diese am Ende des Reifungsprozesses zusammenführt, um somit die richtige Ausgewogenheit und Komplexität zu erreichen. Als Betriebsleiter und Önologe kontrolliert Mariano García auf Bodegas Aalto von Beginn an rigoros die Leistungen, wahrte uneingeschränkt die Natur der Trauben sowie seine Philosophie des minimalen Eingriffs während des Prozesses, und verfolgte somit den maximalen Ausdruck des Terroirs jeder einzelnen Parzelle. Seine Weine verbinden von Beginn an Kraft und Struktur mit Eleganz und Komplexität. Einige Jahre später, im Jahr 2006, traten die beiden Familien Masaveu und Nozaleda der Bodgea Aalto bei. Sie besitzen eigene Bodegas in anderen Weinbaugebieten in Spanien und bereicherten das Projekt mit ihrem Fachwissen und der notwendigen Stabilität, was letztlich zur Konsolidierung der Bodega bis heute beitrug.

Im Weinkeller von Bodegas Aaltas

Seit den Anfängen im Jahr 1999 bis zur Ernte 2004 wurden die Weine in angemieteten Anlagen in Roa (Burgos) hergestellt. Während sich das Projekt konsolidierte, begann die Suche nach einem neuen Ort für die neue eigene Bodega. Eine wunderschöne 15 Hektar große Parzelle, die zur Gemeinde Quintanilla de Arriba (Valladolid) gehört, wurde ausgewählt. Die erste Phase in der neuen Bodega wurde 2005 abgeschlossen. Das war die erste Ernte, die in diesen Anlagen durchgeführt wurde. Das moderne Design dieser neuen Bodega basiert ausschließlich auf den höchsten Qualitätsstandards. Die architektonische Gestaltung der Bodega ist voll und ganz in die Umgebung integriert, in eine für den Ribera del Duero besonders charakteristische Gegend, mit einem schlichten und harmonischen Design, fernab von jeglichem Prunk, mit minimalistischen, eleganten sowie komfortablen Details. Die zweite Phase – der eher öffentliche Teil – wurde 2016 abgeschlossen.

Die Bodega Aalto bearbeitet derzeit 130 Hektar alter Weinberge mit einheimischen Klonen der Rebsorte Tinto Fino, die auf über 200 Parzellen in 9 verschiedenen Gemeinden aufgeteilt sind und die Herkunftsbezeichnung Denominación de Origen del Duero erhalten. Aufgrund der unterschiedlichen Höhen und der jeweiligen Umweltbedingungen erreichen die Reben in jeder einzelnen Gemeinde ihre optimale Reifung zu einem anderen Zeitpunkt und werden unabhängig voneinander gelesen. Alle Weinberge – seien es die eigenen oder die gepachteten – werden unter Einhaltung der strengen Vorgaben der Önologen während des gesamten Jahres bebaut. Der Anbau erfolgt ohne den Einsatz von Herbiziden oder chemischen Düngemitteln, mit kurzem Rebschnitt, und alle Anbauphasen sind auf Qualität ausgerichtet. Die Weinberge sind zwischen 40 und 100 alt, mit sehr geringer Auslastung und von außergewöhnlicher Qualität. Ausschließlich Tempranillo und geringste Erträge bürgen für höchste Qualität und Dichte. Die Weine werden in offenen Bottichen vergoren, die malolaktische Gärung findet teilweise im Barrique statt. Der Ausbau geschieht in neuem, französischem Holz. Der Wein ist rund, sehr aromatisch und beerenfruchtig, samtig am Gaumen und mit einer Fülle feinkörniger Tannine gesegnet.