Forster Ungeheuer ist einer DER großen Namen der Pfalz. Eine Lage, die den Ruf von Forst als Riesling-Hochburg entscheidend mitgeprägt hat. Am Haardtrand gelegen, mit perfekter Exposition und dieser besonderen Bodenmischung aus Basalt, Kalkmergel und Buntsandstein. Genau daraus entsteht dieser typische Spannungsbogen: Wärme und Druck vom Basalt, Frische und salzige Präzision vom Kalk, dazu die gewisse Fülle vom Buntsandstein. Bei Andres wie immer mit sehr eigener Handschrift, aber so typisch Forst! Spontan vergoren, Ausbau komplett im großen Holz, dazu niedrige Erträge um die 30 hl/ha – das ergibt einen sehr klaren, auf Struktur gebauten Stil. In der Nase zeigt sich direkt diese typische Ungeheuer-Signatur. Zitrusfrische, gelber Apfel und etwas Marille, immer auch ganz feine exotische Anklänge, ein Hauch Mango. Dahinter eine zarte Reduktion, etwas Rauch, nasser Stein. Alles wirkt ruhig, aber vielschichtig.,Am Gaumen saftig und gleichzeitig straff. Die Frucht bleibt gelb und klar, getragen von lebendiger Säure wie sie viele 2024er auszeichnet. Dazu kommt eine feine Würze und diese leicht salzige Mineralität, die dem Wein Tiefe gibt. Kein breiter Riesling, sondern einer mit Zug und Struktur Im Finale lang und mineralisch geprägt, mit einem leicht rauchigen, steinigen Nachhall. Ein sehr stimmiger Ungeheuer-Riesling, der die Lage schön widerspiegelt: fein exotisch angehaucht, aber vor allem präzise, würzig und mineralisch.