Die Lage befindet sich unterhalb des historischen Hambacher Schlosses auf rotem Buntsandstein mit Kalkmergel, die rund 20 Jahre alten Reben stammen aus einem burgundischen Klon. Vergoren mit abgebeerten Trauben und Remontage, anschließend ausgebaut in einem erstbelegten Louis-Latour-Barrique und einem zweitbelegten François Frères. Es gibt also gerade einmal 600 Flaschen. Die Nase wirkt sofort tiefer und würziger als der Village. Dunkle Kirsche, Waldhimbeere und etwas Brombeere, dazu diese typische Buntsandsteinwürze. Rote Erde, ein Hauch Eisen, schwarzer Tee und getrocknete Kräuter. Am Gaumen elegant, aber mit deutlich mehr Grip. Saftige Kirsche, rote Johannisbeere und etwas Pflaumenschale. Die Tannine sind fein, aber strukturiert und geben dem Wein Rückgrat. Der Buntsandstein bringt eine leicht herbe, würzige Mineralität. Im Finale lange nachhallend, mit roter Frucht und salziger Würze. Ein erstaunlich charaktervoller Spätburgunder für einen ersten Jahrgang!