Lobenberg: Schwarz. Fette üppige Brombeernase, Blaubeere, Cassis, Holunder, dunkle Schokolade, Tabak, eine dichte Turboversion eines Emilio Moro aus Ribera del Duero. Dieser überwältigende (der Ausdruck trifft wirklich) Eindruck geht im Mund weiter, der Quervergleich mit dem daneben stehenden Cos 1.Wein mach deutlich, wie ähnlich Pagode ist. So satt und dennoch mineralische Struktur aufweisend, üppigst süße Frucht und doch festes Tannin, nicht so butterweich in der Frucht wie ein Spanier, fast mehr Kalifornien. So beeindruckend. Aber ist das Bordeaux? Egal, dennoch schon irgendwie irres Zeugs und für Menschen, die mal wissen wollen wie Cos schmeckt ohne 200 Euro zu haben, genau der richtige Ersatz, auch wenn man sich m.E. 2009 in St. Estephe günstiger auf der Finesseseite eindecken wird können. 93-94/100