Marco besitzt Parzellen in den Cru Lagen Montefico und Montestefano, die genau gleich ausgebaut werden. Die Lagen liegen nebeneinander. Im Montestefano ist der Boden noch kalkhaltiger und daher weißer, er ist etwas höher gelegen als der Montefico. 15 bis 20 Tage auf den Traubenschalen mazeriert (in großen Jahren geht das bis 48 Tage) und dann 16 Monate lang im großen Stockinger-Fass ausgebaut. Anschließend folgt über ein Jahr Flaschenlagerung, bevor der Wein in den Verkauf kommt. Zartes, leuchtendes Rubinrot. Nach dem zarten Montefico hat der Montestefano schon beim Riechen deutlich mehr Power. Dunkle Kirschen, auch reife Walderdbeeren, mit Brombeeren, ein Hauch Minze und sogar ein Touch erfrischender Eukalyptus und Orangenabrieb. Zarte braune Gewürze wie Vanille und Muskatnuss schweben über der ansonsten sehr puristischen Frucht. Die Erdigkeit des Weins zieht sich durch ihre feine Würze wie ein roter Faden durch die Aromatik. Ultra-Elegant – schon in der Nase ist dieser Montestefano ein absolutes Finesse-Wunder! Im Mund treffen saftige rote Kirschen mit immenser Frische und salziger Säure auf die Zunge. Die Tannine sind zart, aber dennoch etwas griffiger unter den schwebenden Aromen begraben als im Montefico. Der Wein gleitet erfrischend und präzise über die Zunge und hinterlässt sowohl was Haptik als auch den Geschmack angeht eine schwebende Spur von cremigem Kalkstein auf der Zunge. Sehr elegant und sehr schick – dieser tänzelnde Barbaresco ist eine schwebende Leichtigkeit in Weinform. Immer durch seine Feinheit und Finesse groß, nicht durch Power. Zum Träumen schön!