Late Release in 2026 aus der Schatzkammer, bis dahin perfekt im tiefen Keller des Weingutes gelagert. Die feine Säure und der Extrakt balancieren das perfekt zu einem schlanken und zugleich recht cremigen, karamelligen, briochebeladenem Wein. Quitte und Bratapfel in der Nase, Sternfrucht, Anis, ein bisschen Lavendel, ja sogar ein Hauch Wachholder, Blumenwiese. Die traumhafte, saftig charmante Weinsäure balanciert all die Aromatik, all die Blumigkeit, Karamelligkeit, aufs Perfekteste. Das ganze mündet lang und bleibt doch immer extrem charmant und cremig. Zeigt wunderbare Fülle. Das ganze bei sagenhaften 21 g/l Restzucker, also quasi fast nichts für eine Auslese. Das ist ein klassischer Hajo Becker, solche Auslesen macht niemand sonst in Deutschland. Vielleicht früher Hans-Günther Schwarz für Müller-Catoir. Das ist ein extra Charmeur als Auslese, die sich nahezu trocken trinkt und mit fast unbeschränktem Leben.