Nach dem viel zu frühen Tod von Winzer Laurent Vaillé 2021, der Grange des Peres nicht zuletzt zu traurigem Ruhm verholfen hat, führt nun die Familie die Domaine in seinem Sinne weiter. Um den Markt erst einmal etwas zu beruhigen, kam der 2018er, der eigentlich im Jahr seines Todes erschienen wäre, damals nicht auf den Markt. Ein Jahr später entschied sich die Familie mit dem 2019er weiterzumachen und nun erst im Herbst 2025 kam der 2018er dann endlich auf den Markt. Die Reben sind auf steinigen Kalkböden bepflanzt, nordöstlich von Aniane - 30 km nördlich von Montpellier und östlich von Montpeyroux. - Biologischer Anbau, manuelle Ernte in kleinen Kästen, Ertrag von unter 20 hl/ha, spontane Gärung im neuen Barriques und Demi-Muids (600 Liter), Ausbau von 24 Monaten, ungeschönt, unfiltriert. Der Wein eröffnet mit feinen Oxidationsnoten, die an weißen Rioja erinnern, geröstete Macadamia-Nuss, Tahin, gebackener Apfel, Quittenbirne, Anis, Salzkaramell und Honigmelone. Brachial konzentriert, seidig und dickflüssig, irgendwo zwischen Batard Montrachet, Chave Hermitage und Roussanne VV von Beaucastel. Irrer Stoff und so ziemlich der unauffindbarste Weißwein des Südens.