Der 2006er kam im Herbst 2025 als Late Release aus der Schatzkammer des Weingutes, perfekt gelagert. Der weiße Grange des Peres gehört zu den seltensten Weißweinen Südfrankreichs. Die Reben sind auf steinigen Kalkböden bepflanzt, nordöstlich von Aniane - 30 km nördlich von Montpellier und östlich von Montpeyroux. Biologischer Anbau, manuelle Ernte in kleinen Kästen, winzer Ertrag von unter 20 hl/ha, spontane Gärung im neuen Barriques und Demi-Muids (600 Liter), Ausbau von 24 Monaten, ungeschönt, unfiltriert. Der Wein ist brachial konzentriert, liegt dick und ölig im Glas, dazu unglaublich duftig. Mirabelle, Apfelkuchen, Lavendelhonig, Anis und Fenchel. Sattes Holz, das jetzt aber gut eingebunden ist. Irgendwo zwischen Batard-Montrachet, Chave Hermitage und Roussanne VV von Beaucastel. Irrer Stoff und so ziemlich der unauffindbarste Weißwein des Südens.