Das ist der Top-Rotwein der Domaine, der 2017er kam erst 2025 auf den Markt. Ein kraftvoller, tiefer Wein! Die Reben stehen an der Flanke des imposanten Mont Charvet im berühmten Cru Saint-Jean de la Porte. Wegen seiner Steigung von etwa 50 Prozent wird dieser gefährlich steile Abschnitt lokal auch 'Coteaux de la Mort' (Todeshang) genannt, daher der Name der Cuvée. Die Ernte erfolgt von Hand und in kleinen Kisten. Danach folgt eine etwa dreiwöchige Mazeration (nur die Trauben, keine Stiele), nach der alles in einer alten Coquillard-Presse (wie sie heute noch in der Champagne verwendet wird) sanft gepresst wird. Danach wird der Saft durch die Schwerkraft direkt in alte gebrauchte Eichenfässer gefüllt, wo die Gärung durch die natürlich vorhandenen Hefezellen stattfindet. Der Wein reift dann nicht weniger als 5 Jahre in denselben Fässern. Ohne Schönung oder Filtration und nur mit einer winzigen Menge Schwefel zur Stabilisierung abgefüllt. Immer langer Fassausbau, fast Methode Tondonia mit 5 Jahren im Fass. Die Nase ist reich und typisch würzig für diese Alpenweine. Waldige Aromen zwischen Provence und der Frische von Bergwiesen, dunkelbeerig wie ein Rhônewein aber viel frischer und mit mehr Stahligkeit. Ein ganz eigener Typ mit viel Charakter und Struktur. Bestenfalls dekantieren oder aus großen Gläsern genießen, denn in diesem »Grand Cru« der Alpen steckt so einiges, das es zu entdecken gilt. Ein beeindruckender Wein! 95+/100