Ausbau nur im gebrauchten Holz in 2023, dazu 30 bis 40 Prozent Ganztrauben in der Vergärung. Keinerlei Schönung, keine Ansäuerung. Die Parzelle ist sehr hochgelegen, sie grenzt an Aux Boudots an, also mega Terroir nahe Vosne. Relativ tiefgründiger Böden, sonnenexponiert, eine warme Lage. Schiebende, intensive, dunkle Frucht, geröstete Kastanien, Pflaume, Schlehe, sehr Nuits-typisch, aber mit einem strahlenden Touch von Vosne-Eleganz. Es ist schon sehr reich dieses Jahr, extraktsüß, würzig, erdig. Ein Maul voll Wein. Satt und reich in Nase und Mund, wie eine dunkle Fruchtwolke, die den Genießer überrollt. Purer Samt am Gaumen. Im Nachhall viel Lakritze und Marzipan, was den Süße-Turbo nochmal aufdreht. Der Wein ist für die Ewigkeit gebaut, feiner als 2020, aber ebenso strukturiert und dicht.