Das Weingut liegt zwischen dem Ort Saint Emilion, also noch auf dem Kalksteinplateau kurz nach Chateau Clos Saint Julien, und den leicht abfallenden Lehmböden Richtung Chateau Fonroque. Eine deutliche Merlotausprägung mit einem Drittel Cabernet Franc. Der Besitzer und Weinmaker ist der extrem umtriebige Jean Philippe Jannoueix, dem neben La Confession auch die Chateau La Croix und La Croix Saint Georges in Pomerol, das mit Monbadon beste und hoch gelenendste Kalkstein-Terroir des Castillon, und das atemberaubende Chateau La Croix Saint Jeorges auf einer der höchsten Kalksteinexpositionen Saint Emilions gehört. in früheren Jahren arbeitete er mit Michel Rolland als önologischen Berater, seit dem Jahrgang 2023 aber nur noch mit Thomas Duclos, dem Mastermind hinter fast allen Bio- und biodynamischen Weingütern des rechten Ufers. Und Thomas Duclos leistet weit mehr als ein önologisches Labor, seine Beratung greift tief in die Weinbergsarbeit und die Fermentation ein bis zum völlig veränderten Ausbau, mehr Beton, Amphoren und deutlich große Holzfässer. - La Confession 2016 war noch die alte, konzentrierte Schule mit viel neuem Holz. Dass die Substanz des Terroirs großartig ist, sieht man an den Nachbarn Clos Saint Julien und Fonroque, die Konzentration des enorm saftigen Weins aus alten Reben wird mit sattem Neuholz ordentlich gepuscht. Nach 10 Jahren ist das Holz veratmet und es bleibt ein dichter, konzentrierter, beeriger Saint Emilion mit guter Frische und vile Bums, etwas fett vielleicht, aber archetypisch. Reif und dicht, schwarze Beeren, Veilchen, schwarze Kirschen und Lakritze schieben ordentlich nach.