Der Wein kam im Winter 2025 als Late Release aus der Schatzkammer des Weingutes zu uns, perfekt gelagert. Der Château du Cèdre wird in für rund 18 Monate in großen Holzfudern ausgebaut, aber ein guter Teil kleinere Demi-muids sind auch dabei. Das ist immer einer der besten Werte Südfrankreichs, weil man so unglaublich viel Wein bekommt fürs Geld. Und auch einen Stoff der gut reifen kann, wie dieser 2014er Late Relase eindrücklich beweist. Verflüssigte rote Frucht mit Johannisbeere, roter und schwarzer Kirsche, zerdrückten Kirschkernen, unglaublich elegant und balanciert. Aus dem kühleren Jahr 2014 ist er alles andere als fett, sondern sehr fein und saftig. Ein schwarzes Energiebündel mit Garrigue, Trüffel, Blumenerde und Goudron und sattem, aber butterweichem Tannin. Ich bin wirklich verblüfft, wie gut sich dieser ja sehr preiswerte Wein gehalten hat. Er steht wie eine Eins und ist jetzt in wunderbarer Trinkreife mit waldigen Reifenoten und mürbem Tannin.