Die letzte Barbera mit Trauben komplett aus Maria Teresas eigenen Weinbergen war aus dem Jahrgang 2019. 2020 wurde die Parzelle San Lorenzo in Barolo, in der Nähe der Nebbiolo-Parzelle des Weinguts, ausgegraben. Im Frühling 2022 wurden dann neue Barbera-Reben gepflanzt, und der erste Wein ausschließlich aus dieser Lage wird 2028 oder 2029 auf den Markt kommen. Bis dahin kauft Maria Teresa Trauben aus zwei Toplagen zu, eine liegt in Barbaresco und die andere in Diano d’Alba. Wie gewohnt wird die Barbera – so wie alle Bartolo Mascarello Weine – spontan im Beton vergoren. Anschließend reift der Wein 22 Monate lang im großen Holzfass. 2023 war der letzte Jahrgang in dem Maria Teresa 100% Traubenzukauf verwendet hat, ab 2024 ist 1/3 wieder aus der neu bepflanzten eigenen Reben. Ab 2027 wird der Wein wieder 100% Estate Fruit sein. Mittleres brillant leuchtendes Violett. Wunderbar duftende Nase! Saftige reife Erdbeeren, Blaubeeren, süße Himbeeren und Kirschen sowie cremig-würzige Veilchen Dragees. Im Mund ist diese Barbera spannungsgeladen und frisch – mit 13,5 % Vol. ist er beinahe ein Leichtgewicht! Samtige Tannine tänzeln mit erfrischender, vibrierender Säure im Gleichgewicht. Sauerkirsche und knackige Schwarzkirsche mit etwas Teer. Meistens hat diese Barbera ordentlich Bums drauf, aber 2023 ist sie zum Träumen zart. Warmer brauner Szechuan-Pfeffer und dunkle Schokolade sowie etwas schwarze Johannisbeere im Nachhall. Silvia Mascarello erklärt, dass diese herrliche Frische auch daher stammt, dass die Reben im August ihre Zuckerproduktion aufgrund der Hitze einstellten. Eine Barbera mit dem Finesse-Stempel des Weinguts Bartolo Mascarello.