Jobards Aligoté wächst in direkter Nachbarschaft zu seinen Meursault-Parzellen, etwas weiter unterhalb des tiefgründigeren Village-Landes. Die Lese erfolgt manuell und die Gärung spontan in Barriques, genau wie der Ausbau für eineinhalb Jahre. Auf Bâtonnage wird verzichtet und es gibt zwei Abstiche, einmal nach 12 Monaten und ein weiteres Mal vor der Flaschenabfüllung. Auf eine Schönung wird verzichtet. Ich liebe Jobards direkten und rassigen Stil, schön schlank und ziseliert mit grüner Birne, Quitte und Limettenzeste. Von der Hefe geprägt und eng verwoben, nicht unähnlich zu Roulot im Stil. Feine Salzigkeit im Abgang, die wieder guten Zug reinbringt am Ende. Ein sehr guter Aligoté, stilistisch schlanker und reduktiver als Sylvain Pataille.