Inhalte werden geladen - Weinglas Animation

Im Portrait

Remy Martin

Die Geschichte von Remy Martin

Gegründet wurde die Maison im Jahre 1724 von Rémy Martin selbst. Schnell zeichnete sich seine gute Arbeit im Wingert und die spitzen Ergebnisse aus. Bereits 1738 erlaubte Louis XV. dem Haus neue Reben zu pflanzen, gedacht als Anerkennung für die Exzellenz seiner Brände. Schon damals ein absoluter Ritterschlag für das Haus. Rémys Nachfahre Paul-Émile Rémy Martin war es, der den Cognac 1810 über Europas Grenzen hinaus exportierte, sowohl nach Amerika, als auch nach Asien. Ihm verdankt das Haus Remy Martin auch sein traditionelles Logo, den Zentauren, da er unter dem Sternzeichen Schütze geboren wurde. Diese Markenidentität blieb seitdem, auch nach der Fusion mit Cointreau im Jahr 1990, unverändert. Auch interessant: Rémy Martin ist das einzige große Haus, das sich exklusiv auf Cognac aus Fine Champagne spezialisiert hat.

Die Crus des Cognac

Wie im Wein, bestimmt auch beim Cognac das Terroir die Qualität des Endprodukts. Bei Rémy Martin werden ausschließlich Trauben aus den zwei wertvollsten Crus »Grande Champagne« und »Petite Champagne« verwendet. Diese Crus haben natürlich beide nichts mit dem bekannten Schaumwein aus Frankreich zu tun, sondern stehen für herausragende Terroirs im Cognac. Beide Regionen liegen hauptsächlich auf porösen Kreideböden. Perfekte Voraussetzungen für die Ugni Blanc Traube, welche mehr als 90 Prozent des Weins für die Cognac-Herstellung ausmacht. Nur Destillate aus diesen beiden Lagen dürfen den Titel »Cognac Fine Champagne« tragen.

Wie Remy Martin Cognac macht

Die Herstellung von Cognac ist ebenso interessant wie komplex. Erst werden die Ugni Blanc Trauben zu einem sehr säurehaltigen und alkoholarmen Basiswein gekeltert. Dieser wird danach in kleinen Kupferbrennblasen, sogenannten »Alambic Charentais«, doppelt destilliert. Eine Besonderheit dabei: Rémy Martin destilliert sur lie, also mitsamt der feinen Hefe. Das Resultat daraus nennt sich Eaux-de-Vie (Wasser des Lebens). Das Eaux-de-Vie wird danach für mehrere Jahre in grobporigen Holzfässern aus besonderen französischen Eichenarten gelagert, um ihm mehr Tiefe, Komplexität und Vanille- und Gewürznoten zu geben. Durch die Reifung verdunstet auch ein Teil der Flüssigkeit und des Alkohols, den man »La part des anges« (Der Teil der Engel) nennt. Um die finalen Versionen des Cognacs herzustellen, obliegt es dem Kellermeister, die Assemblage zu kreieren, um die perfekten Ergebnisse zu gewährleisten.

Die Kollektion

Das Portfolio von Rémy Martin ist nach Reifezeit im Eichenfass geordnet. Der VSOP (Very Superior Old Pale) ist der jüngste, reift aber dennoch länger als die gesetzlich vorgeschriebenen vier Jahre, was ihn in dieser Kategorie einzigartig macht. Der XO (Extra Old) ist eine Assemblage von bis zu 400 Eaux-de-Vie, die teils über 35 Jahre reifen . An der Spitze thront der Louis XIII, benannt nach dem König. Er besteht aus über 1.200 Eaux-de-Vie, die zwischen 40 und über 100 Jahre alt sind. Dieser kommt in einer mundgeblasenen Glasflasche aus Baccarat-Kristallglas. Ein Monument für die Ewigkeit.