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Im Portrait 

Hubert Lignier

5 Generationen Burgund

Hubert Lignier selbst war es, der die Domaine 1959 übernahm und zu dem machte, was sie heute ist: Eine familiengeführte Domaine mit einem riesigen Qualitätsanspruch. 1885 erwarb Jacques Linier seine ersten Parzellen, diese lagen nach dem Einfall der Reblaus in Europa brach und wurden von seinem Sohn Jules neu gepflanzt. Danach werden die Parzellen über die Generationen weitervererbt, bis Hubert Lignier die Domaine von 4,5 auf 7,5 Hektar erweitert und damit beginnt die Weine direkt auf der Domaine zu füllen. Nach dem viel zu frühen Tod seines Bruders Romain 2004, arbeitet Laurent Lignier mittlerweile Seite an Seite mit seinem Vater Hubert und hilft bei der Modernisierung des Weinguts. Ein absolutes Paradebeispiel für ein traditionell gut geführtes Familienweingut!

Die neue Generation

Seit dem Einstieg von Laurent hat sich bei Lignier einiges getan: Umzug in einen neuen Keller, Expansion auf mittlerweile mehr als 11 ha und Zertifizierung in Agriculture Biologique. Trotz der großen Tradition der Domaine wird hier progressiv und mit modernen und nachhaltigen Bio-Maßnahmen gearbeitet.

Reben & Lagen

Die Domaine hat das Glück, auf extrem alte Reben zurückgreifen zu können, die Älteste Anlage stammt aus 1936! Des Weiteren ist die Domaine extrem strikt mit der Genetik ihrer Reben, nachgepflanzt wird nur mit Klonen der eigenen Reben. Die 11 Hektar der Domaine befinden sich primär in der Côte de Nuits in Morey-St-Denis, Gevrey-Chambertin, Chambolle-Musigny und Nuits-St-Georges. Einige ergänzende Lagen in Pommard, Monthelie und Volnay gehören aber seit der Expansion auch zum Portfolio von Lignier.

»Minimal interventionist« – der Stil Lignier

Für Lignier ist die Qualität der Frucht die essentielle Grundlage für die Qualität des Weins. Viel Zeit im Wingert und sehr selektive und sorgfältige Handlese sorgen dabei für optimale Fruchternte. Traditionell wurde unter der Kellerführung von Hubert Lignier noch vollkommen entrappt, mittlerweile vergärt Laurent aber bewusst einen kleinen Anteil an Rappen mit, um die Komplexität und Balance des Weines zu steigern. Seidige und harmonische Tannine erreicht das Weingut durch sanfte Pigeage und Remontage, um ja nicht zu viele und zu harsche Tannine aus der Maische zu entziehen. Reifen dürfen die fertigen Weine dann jeweils 20-24 Monate in Holzfässern, 20-30 Prozent davon neu.

Große Weine des Burgunds

Zusammenfassen lässt sich der Stil der Domaine folgendermaßen: Eleganz gepaart mit Struktur und würziger Länge. Optimale Fruchtqualität, wenig Intervention im Keller und Top-Lagen an der Côte de Nuits, das ist Lignier. Zu den besonderen Spezialitäten des Hauses gehört definitiv der Morey-St-Denis 1er Cru "Vieilles Vignes", der aus bis zu 100 Jahre alten Reben gemacht wird. Die unangefochtene Spitze der Domaine? Der Pinot Noir aus dem Clos de la Roche! Einer der absoluten Spitzenlagen des Burgunds, welcher Weine mit nahezu unendlichem Lagerpotential produziert, vor allem von Hubert Lignier.