Pinot Blanc Wehlener Klosterberg *** trocken 2017

Markus Molitor

Pinot Blanc Wehlener Klosterberg *** trocken 2017

96–97
100
9
voll & rund, exotisch & aromatisch
2
Pinot Blanc 100%
3
Lobenberg 96–97/100
Parker 96/100
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2042
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Markus Molitor, Haus Klosterberg, 54470 Bernkastel-Wehlen, DEUTSCHLAND


  • 45,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Pinot Blanc Wehlener Klosterberg *** trocken 2017

96–97
/100

Lobenberg: Dieser Klosterberg *** ist dann schon im Wettbewerb mit den ganz großen Burgundern. Nach einer kurzen Maischestandzeit zu 100% in neuen Barriques vergoren und ausgebaut, aber natürlich entsteht dieser Wein auch aus dem ältesten Rebmaterial und dem besten Lesegut, das hier in Wehlen steht. Das heißt, wir erreichen hier eine Frucht- und Extraktkonzentration, die gepaart mit dem Neuholz defintiv seine vier bis fünf Jahre Zeit braucht, um die immer zu massiven Neuholznoten der ersten Jahre einzubinden. Der Wein kommt dann aber der Erfahrung nach mit fünf bis zehn Jahren Reife zu einer Größe, die mit den allerbesten Weißburgundern der Welt mithalten kann. Ja manchmal durchaus vorne liegen kann, viel bessere Weißburgunder gibt es eben auf der Welt nicht. Die Intensität in der Nase ist wirklich famos! Das Schöne ist, dass sich mit ein paar Minuten Belüftung die massive weiße und gelbe Frucht durchaus gegen das Neuholz durchsetzen kann. Wir haben hier deutlich mehr weißen Pfirsich als in den einfacheren Qualitäten. Die Birne dominiert weniger, der weiße Pfirsich ist ganz vorne, aber auch viel Kreide und Kalk. Da ist weniger krautige Schieferigkeit, mehr Kreidenoten und feines Salz. Genauso findet sich im Mund ganz viel Kreide und weißer Pfirsich, dann erst kommt etwas Birne und etwas Mirabelle. Viel Wucht, viel Druck, aber ebenso viel aromatische Frucht, die von hinten schiebt und das Holz und die hohe Mineralität trägt. In dieser Steinigkeit fast ein wenig an die Top-Lagen im Sancerre erinnernd. Blind könnte man den Wein auch durchaus an die Loire packen, denn auch die großen Chenin Blancs der Loire tendieren in diese weiße Frucht mit Kreide, Salz und Mineralität. Das ist auf jeden Fall ein internationaler Top-Player, aber man muss Geduld haben. Man sollte den Wein wirklich vier bis fünf Jahre liegen lassen bis er seine vordergründige Kraft ablegt und zu großer Eleganz kommt, wie man aus der Vergangenheit weiß. 2017 haben wir hier wirklich nicht nur einen würdigen, sondern einen großen Vertreter dieses Weines, weil wir in 17 mehr diese intensive, aromatische und intensive Frucht haben als in 2016. Dafür ist der 16er eben der perfekteste und geschliffenste Wein dieser Ausprägung. Zwei große und unterschiedliche Weine nacheinander! 96-97/100

Parker

Parker über:Pinot Blanc Wehlener Klosterberg *** trocken 2017

96
/100

-- Parker: Molitor's intensely citrus colored 2017 Pinot Blanc Wehlener Klosterberg *** displays a fascinating, deep, highly concentrated yet fine and elegant bouquet of super ripe but well-defined (tropical) fruit aromas intertwined with a hint of toast and a crystalline, refreshing terroir note with crushed slate and fresh lemon scents. On the palate, this is a supple, deep, juicy, fresh and mineral structured Pinot Blanc with enormous concentration, very fine tannins and persistent salinity. The expansive finish is crystal clear, very intense, mouthwateringly juicy and endlessly fresh. This is a highly complex and persistent white from the coolish Klosterberg that turns out to be a great terroir for Pinot Blanc. This 2017 is grand cru at its best, but the wine needs lots of air or years of cellaring to display its finesse and transparency. This is a terrific effort, but you should have the patience to wait for five or even ten years. Tasted twice in four days from the same bottle in March and April 2019. 96/100

Mein Winzer

Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland. [...]

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