Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru 2019
- Cabernet Sauvignon 71%, Merlot 23%, Cabernet Franc 6%
- rot, trocken
- 14,0% Vol.
- Trinkreife: 2033–2073
- Verpackt in: 6er OHK flach
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 100+/100
- Yves Beck: 100/100
- Weinwisser: 99–100/100
- Jeb Dunnuck: 99/100
- Jeff Leve: 98–100/100
- Neal Martin: 98–100/100
- Gerstl: 20+/20
- Frankreich, Bordeaux, Pauillac
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Pichon Lalande, , 33250 Paulliac, FRANKREICH
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Heiner Lobenberg über:
Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru 2019
/100
71 Prozent Cabernet Sauvignon, 23 Prozent Merlot, sechs Prozent Cabernet Franc. Der Alkoholgehalt liegt bei 14 Volumenprozent. Die Nase dieses schwarzrubinroten Weins wird eindeutig von der Merlot dominiert. Die Weinmacher sagten auch, dass die Merlot aus alten Reben die beste Merlot war, die es in ihrer Zeit überhaupt gab. Und das ist das lustige, dass die Merlot zumindest im ersten Angang die Nase dominiert. Der Wein riecht wie ein wunderschöner Pomerol. Ein L´Eglise Clinet. Wunderbare schwarze Kirschmassen, unterlegt mit ein bisschen Mango. Sehr schick, sehr fein. Feiner Eukalyptus und Minze darunter, etwas Estragon. Feinwürzig, satte Veilchen, aber nichts ist schwülstig. Eher eine feine Blütenspur, die sich durchzieht. Der Mund ist so unendlich fein. Und ich muss die heute Morgen getroffene Aussage, dass Montrose der Wein des Jahrgangs ist, zumindest relativieren. Montrose ist zusammen mit Pichon Comtesse der Wein des Jahres im Médoc. Dann kommt noch Smith Haut Lafitte in Pessac dazu und ein paar Weine aus Saint-Émilion und Pomerol. Was für ein großes Jahr! So unendlich fein und dennoch dieser enorme Zug. Extrem schick war 2018 auch schon, aber 2019 hat dieses Plus an Frische, an Würze und Griffigkeit. Und trotzdem bleibt es vorne ein superelegantes Schwarzkirschen-Elixier, mit sattem Salz- und Gesteinsgehalt dahinter. Druckvoll, aber immer fein bleibend. Einfach unendlich schick und trotzdem mit Kick an der Seite. Obwohl der Alkoholgehalt bei 14 liegt, hat er diese Frische und Kühle dabei. Ein ganz anderer Wein als Montrose heute Morgen. Montrose ist viel mehr auf der rotfruchtigen Seite, auch Cool Climate. Hier sind wir auf der Kirschseite, hier sind wir burgundisch, auch Cool Climate. 2019 ist hier wirklich ein großes Jahr, die zweite Benchmark für mich im Médoc. Da bin ich mal gespannt, was sich noch ergibt, in Saint-Julien bei Léoville Las Cases oder auch bei Château Margaux. Dies ist auf jeden Fall ganz großes Kino.
/100
Yves Beck über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru
Was für eine Fruchtintensität und Frische! Der Sauvignon glänzt und bringt sowohl seine fruchtige Intensität als auch seine Frische zur Geltung! Glänzende Noten von schwarzer Johannisbeere, Brombeere, Pfeffer und Pralinen. Am Gaumen beginnt der Wein charmant und zugegebenermaßen sehr verlockend! Was für eine subtile Süße, gepaart mit einer scharfen Säurestruktur, die eines Jedi-Schwerts würdig ist (Obi-Wan ist in Reichweite)! Der fruchtige Ausdruck ist eher verwirrend, so viele Geschmackssinne werden angesprochen, so sehr ist er geeignet, zu glänzen, ohne überwältigend zu sein. In dieser Logik haben die Tannine kaum eine andere Wahl, als sich der Herausforderung der Perfektion zu stellen. Und das gelingt ihnen dank ihres perfekten Zusammenspiels mit der Säurestruktur. Sie sind von bemerkenswerter Finesse, während die Säurestruktur die Fruchtintensität mit Bravour unterstützt und einen außergewöhnlich langen Nachklang fördert! Zwei unwiderstehliche Verbündete, die den Wein in das Pantheon von Pichon Comtesse führen, neben dem 2015er, dem 2010er, dem 2005er und dem 2003er. 2026-2060 100/100
/100
Weinwisser über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru
Tiefes Purpur mit schwarzer Mitte. Ein royaler Beginn nach schwarzen Johannisbeeren, Schokotrüffeln und Alpenheidelbeeren. Im zweiten Ansatz heller Tabak, weisser Kompottpfeffer und Lakritze. Am delikaten Gaumen mit einer Textur wie Samt und Seide, kakaoartiges Tannin, was plötzlich zupackt und engmaschig wird, für den durchtrainierten Körper kein Problem. Im gebündelten, nicht enden wollenden Finale ein Feuerwerk aus blauen und schwarzen Beeren, tiefgründige Terroirwürze und Kardamom. Der Wein lebt von seiner unglaublichen Dynamik, die Comtesse wirkt heuer ernster und erreicht ein neues Level dank Nicolas Glumineau! Da gibt es nur eine Wertung!
/100
Jeb Dunnuck über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru
Pure class, the 2019 Château Pichon-Longueville Comtesse De Lalande is another brilliant wine from director Nicolas Glumineau that checks in at the top of the vintage. A blend of 71% Cabernet Sauvignon, 23% Merlot, and 6% Cabernet Franc that was harvested from mid-September through October 8th. Brought up in roughly 60% new French oak, it hit 14.1% natural alcohol with a pH of 3.7. More elegant and poised from bottle than barrel, it offers a brilliant perfume of crème de cassis, lead pencil shavings, tobacco leaf, damp earth, and graphite. Deep, full-bodied, and pure perfection on the palate, it has this incredible marriage of Latour-like stature and regalness buffered by wonderful, sexy, seamless fruit, which no doubt comes from the higher Merlot content and makes Comtesse de Lalande so singular and unique. It builds slowly with time in the glass and has remarkable purity of fruit, ultra-fine tannins, perfect balance, and a finish that just begs you to pour another glass. It has a seductive, seamless profile that offers pleasure even today (although it needs lots of air to show at its best) yet needs 7-8 years of bottle age to hit the early stages of its prime drink window and will evolve for another 40-50 years if stored properly.
/100
Neal Martin über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru
The sample of 2019 Pichon-Longueville Comtesse de Lalande sent to me last year was an absolute show-stopper. The bouquet needs a few minutes to open up, delivering intense black fruit, crushed stone and incense with time in the glass. Yes, the nose does remind me of Latour! The medium-bodied palate is endowed with unerring symmetry and poise. This is a powerful, multi-dimensional Pichon-Lalande, extremely precise, very deep and long. The 60% new oak is seamlessly integrated and feels just right. It reminds me of the 1996 in some ways, but with more finesse on the finish. Stunning. 14.12% alcohol. 99/100
/20
Gerstl über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru
Pirmin Bilger: Wie dieser Pichon Lalande wieder duftet - es zaubert einem einfach ein Lächeln auf das Gesicht. Geballte schwarze Fruchte aus Kirsche, Brombeer, Zwetschge und Holunder verschmischt sich mit delikaten Kräutern und einer minzigen Frische. Tiefgründiges komplexes aber auch zugänglich genüssliches Bouquet. Die Würze wird noch durch Aromen von roten Pfeffer verstärkt. Die besten Merlottrauben hat die beste je erreichte Qualität auf Pichon Lalande. Dieser Anteil gibt dem Wein auch diese feinen rotbeerigen Noten. Ein wahrer Steigerungslauf auch am Gaumen mit einem kraftvollen Beginn und unglaublichem Durchhaltevermögen bis in das lange Finale. Es wieder diese Pichon Power, welche die Geschmacksknospen in Verzückung versetzt. Dabei bleibt der Wein aber verführerisch fein und frisch und wirkt in keinem Moment überheblich. Die gute Säure gibt ihm diese unübertreffliche Eleganz und Erhabenheit. Ein Pichon Lalande auf höchstem Niveau und vermutlich die Konklusion aller Genialitäten der vergangenen Top Jahrgänge.
Pichon Lalande
1850 wurden das Weingut Pichon Longeville wegen eines Erbschaftsfalls geteilt. Eine Hälfte erbte Virginie de Lalande, die noch vor Antritt ihres Erbes den Grafen Henri de Lalande geheiratet hatte. So kam der etwas umständlich lange Name Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande zustande.