Nach Auskunft des Direktors Pontallier ist 2011 eine der kleinsten Ernten der Geschichte und der konzentrierteste Wein in den Aufzeichnungen des Weinguts. Der Ertrag lag unter 30hl/ ha. Die geernteten Trauben waren winzig, kleiner als der Handteller, die Beerchen extrem klein. Der Wein ist immens dicht, viel reife Pflaume, etwas Cassis, Brombeere, Maulbeere, aber nicht süß, dafür intensiv und drückend. Verströmt viel konzentrierte Kraft. Nach Aussage des Direktors mehr Tannin als 2009 und 2010, was man kaum glauben mag, aber eine unglaubliche Dichte und Konzentration ist auch im Mund zu spüren. Zwar samtig und weich, aber doch auch ungeheuer dicht. Schwarze Waldfrucht, Preiselbeere, Blaubeere, alles einnehmend, alles belegend, salzige Mineralität, die kaum durchkommt. Dann viel Säure im salzigen Finale. Alles zusammen ein ungeheurer Wein, der zwar völlig anders ist als die beiden charmant süßen Vorgängerjahrgänge, aber auch zu den großen Weinen des Weingutes gehören wird. Das ist sicherlich einer der wenigen Weine des Jahrgangs, der das Potenzial auf eine Höchstbewertung hat. Auf jeden Fall ist er in seiner unikathaften Art groß.