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Im Portrait

Bodegas y Vinedos Rodrigo Mendez

Im Weinberg von Rodrigo Mendez unter dichten Rebhängen

Das Val do Salnés ist die größte und bedeutendste Region der Rias Baixas und durch die Küstennähe auch stellenweise die kühlste. Der Albarino gerät hier rassig, sogar geradezu stahlig und trägt die tiefe, salzig-wilde Prägung des Atlantik als DNA in sich. Rodrigo Mendez, der - wie so viele andere - stark vom Tausendsassa und alles überstrahlenden Winzerstar Nordspaniens Raul Perez beeinflusst wurde, erzeugt seit 2005 einige der besten Weine des Val do Salnés.

Neben seinem Weingut Forjas del Salnés verfolgt er unter seinem Namen noch eine eigene, sehr exklusive, ganz persönliche Mini-Produktion. Es gibt nur einen Albarino und einen Rotwein aus altem, gemischtem Satz nach regionaler Tradition. Die Weine werden spontan vergoren und in gebrauchten Fässern unterschiedlicher Größen ausgebaut. Für den Cies Blanco nimmt er Trauben aus seinen besten Weinbergen in Meano. Die Lagen von Meano haben immer die höchste Frische und Säure in der Region. Den roten Cies Tinto gibt es erst seit 2018. Er wird aus alten Reben auf Granitsand gewonnen und zeigt neben salziger Frische auch viel verspielte Finesse. Auch hier kommt nur gebrauchtes Holz zum Einsatz. Rodrigo Mendez macht heute mit die spannendsten Weine in den Rias Baixas, obwohl er nicht einmal 20 Jahre als Winzer arbeitet. Das ist schon bemerkenswert. Es bleibt allerdings eine ultrarare Produktion in Garagengröße mit wenigen tausend Flaschen Albarino und nur ein paar hundert vom genialen Rotwein. Wer ein paar Flaschen von diesem Stoff ergattert, kann sich glücklich schätzen.