Weißwein, Malaga und Jerez Spanien Bodegas Hidalgo - La Gitana

Sherry Oloroso Faraon (fruchtsüß)

Lobenberg: Süß, warm, tief und sehr aromatisch, feine Nussaromen und Marzipan, rosinige Frucht, ein Hauch Amaretto, leicht cremiger Trinkfluss. 92/100 -- Parker: The Faraon Oloroso is aromatic with aromas of hazelnuts, walnuts, and raisins and a broad, dry flavor profile. 91/100 --...

  • 14,80 €

0,75 l (19,73 €/l)

  • 15000H
  • Lobenberg 92
    Proensa 93
    Winespectator 92

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Malaga und Jerez Spanien Bodegas Hidalgo - La Gitana

Sherry Cream Alameda (fruchtsüß)

Lobenberg: Süß, warm, tief und sehr aromatisch. 92/100 -- Parker: The Alameda Cream is dark amber and medium sweet with creme brulee aromas and flavors, a far classier drink than what your grandmother used to imbibe. 91/100

  • 14,90 €

0,75 l (19,87 €/l)

  • 13145H
  • Lobenberg 92
    Parker 91

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Weißwein, Malaga und Jerez Spanien Bodegas Hidalgo - La Gitana

Sherry Pedro Ximenez Triana (fruchtsüß)

Lobenberg: Sehr reich und dunkel mit opulenter Süße und Aromen nach getrockneten Feigen und Rosinen. 94+/100 -- Winespectator: Dark and mouthcoating, with buckwheat honey, roasted caraway, bitter prune and warm ganache notes flowing together seamlessly through the Turkish...

  • 17,95 €

0,75 l (23,93 €/l)

  • 15309H
  • Lobenberg 94+
    Proensa 93
    Winespectator 93

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Weißwein, Priorat, 2016 Spanien Bodegas Mas Alta

Artigas Blanco

Lobenberg: Schon im Nasenbild bemerkenswert viel Rasse andeutend: Grapefruit, Zitrone und mineralische Anklänge. Wirkt hier bereits wie eine Mischung aus Riesling Großes Gewächs und Chateauneuf-du-Pape blanc. Kein Wunder, so ist doch Michel Tardieu der ungekrönte Meister der weißen...

  • 24,95 €

0,75 l (33,27 €/l)

  • 33456H
  • Lobenberg 94-95
    Penin 93
  • Trinkreife: 2018 - 2032

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Priorat, 2016 Spanien Terroir al Limit

Terroir Historic Blanco

Lobenberg: Das ist die neue Einstiegslinie von Dominik Huber. Eine Cuvée aus überwiegend Garnacha Blanca und etwas Macabeo und Pedro Ximenez. Bei Terroir al Limit hat man natürlich keinen austauschbaren Weißwein im Glas, sondern eine Visitenkarte des Hausstils. Spontane Vergärung,...

  • 18,00 €

0,75 l (24,00 €/l)

  • 32162H
  • Lobenberg 92+
    Parker 91+
    Penin 91
  • Trinkreife: 2017 - 2024

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Priorat, 2015 Spanien Terroir al Limit

Terra de Cuques

Lobenberg: Jeder, der meinte per se keinen Muskateller zu mögen, muss diesen Wein getrunken haben. Denn Dominik Huber erzeugt hier aus Muskateller und Pedro Ximenez eine grenzgeniale Cuvée. Zwiebelschalenfarben im Glas. Das Bouquet erinnert an Muskateller ohne Süße. Denn neben die...

  • 29,50 €

0,75 l (39,33 €/l)

  • 32151H
  • Lobenberg 93+
    Suckling 94
    Parker 93+
  • Trinkreife: 2018 - 2026

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Priorat, 2015 Spanien Terroir al Limit

Pedra de Guix

Lobenberg: Das ist vielleicht Dominik Hubers spannendster Wein im Portfolio. Weil er so einzigartig ist. Die Trauben wurden mit den Rappen gepresst, was die phenolische Struktur erklärt. Ein Blend aus Grenache blanc, Macabeu und Pedro Ximenez. Der Pedro Ximenez schlägt hier extrem...

  • 57,00 €

0,75 l

  • 32154H
  • Lobenberg 95-96
    Suckling 97
    Weinwisser 19
  • Trinkreife: 2019 - 2032

Dieser Wein ist limitiert und wird nur an angemeldete Kunden verkauft.

Weißwein, Priorat, 2017 Spanien Bodegas Mas Alta

Artigas Blanco

Lieferbar ab KW 36 in 2019.

Lobenberg: Schon im Nasenbild bemerkenswert viel Rasse andeutend: Grapefruit, Zitrone und mineralische Anklänge. Wirkt hier bereits wie eine Mischung aus Riesling Großes Gewächs und Chateauneuf-du-Pape blanc. Kein Wunder, so ist doch Michel Tardieu der ungekrönte Meister der weißen...

  • 24,95 €

0,75 l (33,27 €/l)

  • 38182H
  • Lobenberg 94-95
  • Trinkreife: 2019 - 2033

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Spaniens Weißweine

Aromatisch schöne Unikate kommen aus dem äußersten Nordwesten, aus Rias Baixas bei Santiago de Compostella. Die Albarino von Pazo de Senorans kann sogar große Klasse erreichen, die etwas tiefer anzusiedelnde Godello-Traube ist bei trockenem Ausbau sehr aromatisch und frisch mit schönem Bittermandelton. Sie erinnert dabei ein wenig an Tocai Friulano. In Rueda gibt es knackig frische, aromatisch interessante Weine, die in den besten Fällen an eine Cuvee von Sauvignon Blanc und Riesling erinnern – überragende Gastronomie – und Zechweine für jede Gelegenheit. Verdejo und Viura sind die Hauptrebsorten in Rueda und Telmo Rodriguez unternimmt mit seinem auf Verdejo basierenden „Transistor“ den Versuch, auch in Rueda die Oberklasse zu etablieren.

Spanien im
GUTE WEINE Blog

Rohne 2018

Rioja: Verkostungsbesuch
von Heiner Lobenberg

Ich besuche auf dieser Stippvisite nur meine persönlichen Freunde. Telmo und Amaia Rodriguez und dazu Pablo Eguzkiza, ihr kongenialer Önologe und Weinbergsmanager. (…) weiterlesen


Die Viura war zu Beginn und bis zur guten Mitte des letzten Jahrhunderts die Rebsorte der ganz großen und extrem langlebigen (50 Jahre!) Reservas von Murrieta und Riscal aus der Rioja, aber dann erlahmte scheinbar die Nachfrage und das Interesse der Erzeuger. Erst seit kurzer Zeit hat Artadi, einer der Spitzenwinzer Spaniens, aus uralten Viura-Reben und bester Lage, wieder einen Wein in diesem Stil gemacht. Der Wein wird trotz winziger Mengen qualitativ und zeitlich eine große Zukunft haben! Die Bodegas Remelluri in der Rioja Alavesa begründete unter ihrem genialen Regisseur Telmo Rodriguez Ende der 80er Jahre einen auf Rhone-Rebsorten basierenden, sehr raren und langlebigen Weißwein, der heute vielfach als bester Weißwein Spaniens angesehen wird.

Die Rotweine Spaniens

Jetzt zum Kern, zu den Rotweinen Spaniens: La Mancha, Jumilla, Penedes, Cigales und einige andere Regionen haben durchaus den einen oder anderen hervorragenden Wein, spielen aber in Summe keine Rolle in der Oberliga. Alicante ist bekannt für seinen unglaublich schmackhaften Monastrell. Ein Synonym für die Mourvedre, die im französischen Bandol und an der Rhone Weltklasse erreicht. In Alicante kommt sie aber über das Stadium extrem leckerer, dunkler, samtiger Weine mit überragendem Preis-Qualitäts-Verhältnis nicht hinaus. Bierzo kann durch das Engagement Alvaro Palacios mit der Rebe Menzia zur Weltklasse werden.

Navarra ist Garnacha-Land (in Frankreich heißt die Traube Grenache!). Nicht auf dem Level des Priorat oder der Süd-Rhone, aber wie für Alicante gilt auch hier: Ungeheuer lecker, sehr zugänglich, saftig und für diese Qualität unglaublich preiswert. Das oberhalb Barcelonas in extremer Bergwelt gelegene Gebiet Priorat spielt aber sehr wohl im Reigen der weltweit besten Grenache. Spanier und Franzosen sind nicht ganz einig über die ursprüngliche Herkunft der Rebsorte, wahrscheinlich ist es eben doch Spanien. Und so autochthon, urwüchsig sind dann auch die Weine der Steillagen des Priorat.

Das hat schon Hochgebirgscharakter! Diese Grenache ist deutlich schwärzer und tanninreicher als alles, was aus Chateauneuf kommt: erdiger, wilder, mehr Teer und Goudron. Manchmal an Barolo erinnernd oder an argentinische, schwarze Malbec, dabei immer warme, schmelzig saftige Frucht zeigend, aber immer auch Kraft ohne Ende.

Die Tempranillo-Rebe

Und jetzt zu Spaniens Stolz! Eine der besten und edelsten Rebsorten der Welt ist ohne Zweifel die Tempranillo. Autochthon von der iberischen Halbinsel kommend, bringt sie nur hier Weltklasse-Ergebnisse. Aber die dann ziemlich häufig, die 100 Punkte der besten internationalen Weinverkoster sind fast jedes Jahr sicher. Das Terroir und Klima scheint bei diesem Sensibelchen sehr wichtig zu sein (wie auch bei der Nebbiolo und Pinot Noir), denn die ganz großen Tempranillos kommen aus dem Norden Spaniens, auf ähnlichem Breitengrad und wachsen immer in extremen Tag-Nacht-Temperaturunterschieden (Große Höhenlagen!). Das erhält die Frische der immens tanninreichen, schwarzfruchtigen, extrem beerigen, voluminösen und samtigen Weine. Alle drei Top-Gebiete (Rioja, Ribera, Toro) der Tempranillo sind Weltklasse, aber mit sehr eigenem Charakter, Typizität und Ausprägung.

Rioja – Urmutter
der Tempranillo

Die Rioja ist der Ursprung der großen Weine Spaniens und die Urmutter der Tempranillo. Viele Höhenlagen, aber nicht so extrem wie die zwei anderen Gebiete. Kalte, nasse Winter, auch da nie extrem, später, an Deutschland erinnernder Frühling, heißer, aber nicht kochender Sommer, milder Spätherbst, fast immer ein „Indian summer“. Das klimatisch ausgewogendste Weingebiet Spaniens und zugleich eine der schönsten Weinregionen der Welt überhaupt. Hier ist die wahre Finesse und Eleganz zu Hause, die berstende Frucht wird perfekt zivilisiert und bringt kraftvolle und doch immer seidige Traumweine hervor.

Das Gebiet teilt sich in das eher einfache Weine hervorbringende Rioja Baja, die Region der historischen Weingüter des jahrhundertealten, oxydativen Stils der Rioja Alta und in das heute für höchste Qualität stehende, höchstgelegene Rioja Alavesa, mit seinen Steillagen. Es ist extrem, wild, Natur pur und wunderschön. Nur dieser Teil kann mit den auf Hügeln liegenden, überaus niedlichen, verträumten Dörfern mit der Schönheit und pitoresken Art des Barolo-Tals des Piemont konkurrieren. Die besten Weine sind wie aus Margaux, Saint Julien und manchmal Saint Emilion. Sehr oft schon biologische Weinbergsarbeit, ganz schonende Kellerarbeit, oft perfekte Symbiose der traditionellen Erkenntnisse mit der Moderne. Nicht ohne Grund zählen Telmo Rodriguez, Juan Carlos de Lacalle von Artadi und die Eguren-Familie nicht nur zur Top-Ten Spaniens, sie sind auch weltweit in der absoluten Spitzengruppe. Die Weine aus der Rioja zeigen nicht nur unerhört große Klasse, sondern auch die hohe Kunst der Zivilisation!

Ribera del Duero – Qualität dank extremem Klima

Gut 100 km West-Südwest, auf der riesigen Hochebene nördlich von Madrid, liegt in über 1000 Meter Höhe das Weingebiet Ribera del Duero. Das Herz der Edelleute und Könige von Castilla y Leon mit den Traumstädten Burgos und Valladolid in der Nähe. Keine große Weinhistorie, erst Vega Sicilia begründete in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts den großen Ruf der Weine mit ihrer Ansiedlung direkt am Rio Duero. Nachtfrost bis April oder sogar Mai, kühle Nächte auch im Sommer, wieder Nachtfrost ab Oktober, aber tagsüber 50 Grad im Sommer. Ein extremes Klima, ähnlich dem in Toro. Die Trauben werden, wenn sie denn die Blüte in der Frostperiode überlebt haben, in der Nacht im natürlichen Kühlschrank komplett runtergekühlt und dann tagsüber fast gekocht. Und so ist der Wein dann auch: Gekochte Blaubeere, satte Schwarzkirsche, Teer, butterweiche Tanninmassen, immens, überwältigend.Hier wird gezeigt, was so alles in einer Beere stecken kann, ohne Ribera del Duero und Toro würde man das gar nicht für möglich halten. Das ist mindestens so extrem wie Grenache aus dem Priorat oder Malbec aus Cahors oder Argentinien. Auf Bordeaux übersetzt ist das eine Turbo-Power-Version von Pomerol. Ob man letztlich diesen heftigen Stil, der sich aber zu 100 % aus der Natur, dem Terroir und dem Klima ergibt, genauso schätzt wie die zivilisierten, seidigen Finessewunder aus der Rioja, muss jeder für sich beantworten. Schwer beeindruckt sein wird aber sicher jeder!

Toro – Wein-Super-
star der Zukunft

Fehlt noch 50 Kilometer weiter westlich (bei Zamorra, nördlich von Salamanca) die Region Toro, der kommende Superstar der Weinwelt. Extremes Klima und Höhe wie in der Ribera, aber anderes Terroir, mehr Hügel und Berge, dazu viel Kalk und manchmal Sand mit Kies. Nur hier ist auf sandigen Höhenlagen (der Sand und die Trockenheit sind das Geheimnis!) die ultrarare, wurzelechte Tempranillo beheimatet, uralte Reben von weit über hundert Jahren und auch vor zwanzig Jahren gepflanzte Reben. Die biologisch arbeitende Hacienda Terra d’Uro und ihr portugiesischer Berater Cristiano van Zeller sind da diesbezüglich ganz vorne.

Hier in Toro wird schon seit Jahrhunderten Wein (nur Tempranillo) angebaut, nur keiner wusste es oder publizierte es. Toro wurde erst durch das Weingut Numanthia und die extrem hohen Pressebewertungen überregional richtig bekannt. Jenes Numanthia, das bis vor wenigen Jahren der in Rioja beheimateten Familie Eguren gehörte, bis sie es dann sehr clever teuer an den LVMH-Konzern verkaufte. Ihr neues Weingut Teso la Monja hat noch ältere und bessere Weinberge, zum Teil wurzelecht, die Weine sind so immens, dass Numanthia nun nicht mehr zu den drei besten Erzeugern gehört. Zusammen mit Telmo Rodriguez und der oben genannten Hacienda Terra d’Uro bildet Teso la Monja die qualitative Speerspitze Toros. Die Weine sind trotz der in Bezug auf Beerigkeit und immenser Frucht großen Ähnlichkeit mit Ribera del Duero doch auch anders, erdiger, würziger, dunkler und noch massiver. Weniger Blaubeere, mehr Teer, maskuliner, versammelter und irgendwie viel, viel biodynamische Natur. Ich bin mir sicher, die Weine des Toro werden in den nächsten Jahrzehnten zusammen mit dem argentinischen Mendoza bei internationalen Bewertungen häufiger als alle anderen Weinanbaugebiete der Welt die Höchstzahl von 100 Punkten erreichen.