Jost & Ziereisen

Jost & Ziereisen

Wenn man Wein aus einer den meisten Weintrinkern unbekannten Region produziert, hält man die Dinge am besten ganz einfach. So erklären sich die Flaschen und ihre Namen von selbst. Es gibt jeweils in Rot und Weiß den »Le Petit« und den »Le Grand«. Noch Fragen?

 

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Jost & Ziereisen

Basel

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Sauvignon blanc 100%

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Lobenberg 94+ / 100

t

Trinkreif: 2018–2032

Le Petit Blanc Sauvignon 2015
  • 26,90 €

Jost & Ziereisen

Basel

e

Pinot Noir 100%

a

Lobenberg 93+ / 100

t

Trinkreif: 2018–2034

Le Petit rouge 2015
  • 35,00 €

Jost & Ziereisen

Basel

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Pinot Noir 100%

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Lobenberg 95–96 / 100

t

Trinkreif: 2018–2038

Le Grand rouge 2015
  • 85,00 €
Nur noch 12 Flaschen verfügbar

Jost & Ziereisen

Basel

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Pinot Noir 100%

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Lobenberg 94–95 / 100

t

Trinkreif: 2016–2030

Le Petit rouge 2013
  • 35,00 €
Nur noch 8 Flaschen verfügbar

Jost & Ziereisen

Basel

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Weißburgunder 100%

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Lobenberg 93 / 100

t

Trinkreif: 2017–2029

Le Petit Blanc Weißburgunder 2015
  • 29,00 €
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Jost & Ziereisen
Jost & Ziereisen

Über das Chateau Jost & Ziereisen

Wer wusste denn zuvor, außer Insidern und Hanspeter Ziereisen, dass im Basler Land, direkt an Ziereisens südlichste Weinberge, so grandioses, bepflanztes aber etwas verwaistes Terroir auf die Erlösung aus dem Dornröschenschlaf wartete. Das haben Hanspeter uns sein damaliger Baseler Kellermeister Thomas Jost aber natürlich bestens erkannt. Sie schrien deshalb gleich ganz laut HIER, als die Basler Stadtverwaltung diese Rebfläche mit vielen Auflagen zur Standorterhaltung ausschrieb. Und die Basler waren so schlau, einen der besten deutschen Winzer mit seinem jungen Kellermeister zu wählen. Die beiden verband die extreme Besessenheit, großartige Burgunder erzeugen zu wollen und ein unbezahlbarer Erfahrungsschatz im Weinbau und an ausgetrunkenen Flaschen, stets mit dem Ziel, von den größten Weinen dieser Welt zu lernen.

Chateau Jost & Ziereisen
Château Jost & Ziereisen

Thomas Jost lernte einige Jahre in der Schweiz, verbrachte in Graubünden seine Lehrjahre und kam dann über einen Umweg an der Mosel letztendlich nach Baden zu Hanspeter Ziereisen. Der sprach dem wissensdurstigen und jungen Jost vollstes Vertrauen zu und ließ ihn vier Jahre lang im Keller schalten und walten, wie er wollte. Zusammen starteten Sie dieses Projekt, aber leider hat Thomas Jost das Weingut 2018 verlassen. Wie es nun konkret weitergeht, ist noch nicht gänzlich geklärt, aber es ist ja bei Hanspeter in den absolut richtigen Händen.

Die Rebberge liegen im unteren Teil des Tüllinger Bergs. Der gehört zur Schweiz und wird als »Schlipf« bezeichnet. Die Reben gehörten damals den Zisterziensern vom Kloster Wettingen, später dem Domstift Basel und dann wohlhabenden Baslern. 1979 wurde die Rebkultur von der Gemeinde Riehen wiederbelebt und seit dem Jahr 2014 unter der Schirmherrschaft Ziereisens bewirtschaftet. Um es ganz klar zu sagen: Die Weine, die hier bisher entstanden, sind von zwei absoluten Idealisten erzeugte Produkte. Weine von Winzern, die das letzte Quäntchen aus dem Terroir pressen wollen, gemacht für Freaks.

Fasskeller
Fasskeller / Jost & Ziereisen

Wer Hanspeter aber kennt, der weiß, dass bei ihm ein perfekter Wein nie verkopft sein soll, sondern neben der Komplexität immer ausladend hedonistisch. Zechweine im besten Sinn, die naturnah erzeugt wurden. Es wurde weder Kunstdünger noch Glyphosat verwendet, sie arbeiten zum düngen mit Einsaaten. Die Reben stehen auf Süßwasserkalk mit einer Auflage aus Löss-Lehm, sind schwachwüchsig und tragen kleinste Trauben mit noch viel kleineren Beeren, die tiefgründige Weine hervorbringen. Im Keller wird man niemals Reinzuchthefen, Enzyme oder Schönungsmittel vorfinden. Auch auf die Filtration wird bewusst verzichtet um den Wein möglichst als 1:1 Abbild der Qualität und Klarheit aus dem Fass auf die Flasche abzubilden. Und so hat man hier letztendlich Weine im Glas, die Herkunft und Philosophie des Winzers widerspiegeln. Straffe, kühle Weine, die enorme Tiefe ohne die Schwere vereinen. Weine mit Trinkfluss. Weine, die Ziereisen am liebsten allesamt selbst trinken würden. Er gibt uns auch nur ein wenig ab... zum Glück!