Weinpaket

Weinpaket: Deutschland Ortsweine 2016 | 12*0,75l 2016


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ENTHALTENE WEINE

Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


Die Ortsweine sind 2016 zu meinem großen Erstaunen einen klaren Schritt über den „best ever“ Gutsweinen, und das will schon etwas heißen. An diesem Paket kann man fast nicht vorbei. Die Weine sind nicht nur sofort da und ganz köstlich, sie sind erhaben in ihrer Struktur und Finesse. Ganz bei sich selbst angekommene Weine, in dieser grandiosen Ruhe liegt die Kraft und Herrlichkeit. Fern jeder Aufregung und Anspannung, und doch wahnsinnig intensiv in der Aromatik. Trinken, zurücklehnen und still und heiter träumen...

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
Die Ortsweine sind 2016 zu meinem großen Erstaunen einen klaren Schritt über den „best ever“ Gutsweinen, und das will schon etwas heißen. An diesem Paket kann man fast nicht vorbei. Die Weine sind nicht nur sofort da und ganz köstlich, sie sind erhaben in ihrer Struktur und Finesse. Ganz bei sich selbst angekommene Weine, in dieser grandiosen Ruhe liegt die Kraft und Herrlichkeit. Fern jeder Aufregung und Anspannung, und doch wahnsinnig intensiv in der Aromatik. Trinken, zurücklehnen und still und heiter träumen...


Je 1 Flasche:
  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Schloss Saarstein: Riesling Alte Reben Spätlese trocken 2016 - 2019-2041:
    Lobenberg: Gut 12,5% Alkohol, 7g Restzucker, 8g Säure. 2016 ähnlich zu 2015. Diese Reben sind 1943 gepflanzt worden in den besten Lagen des Großen Gewächses Schloss Saarsteiner. Es gibt immer wegen Verrieselung nur sehr kleine Beeren und einen winzigen Ertrag. Ganztraubeneinmaischung, einige Stunden Maischestandzeit, Abpressen, Vergärung spontan mit Naturhefe in Edelstahl, der Wein verbleibt dort auf der Hefe bis zur Füllung. Alte Reben bedeutet, dass die Reben weit über 70 Jahre alt sind. Die Reben sind sämtlich wurzelecht. Eine Auslese aus diesem uralten Weinberg mit dem Lagennamen Schloss Saarsteiner, eine Kuriosität und ein Alleinstellungsmerkmal. Die Trauben wurden 2016 gelesen mit etwas über 100 Grad Öchsle, deshalb 2016 etwas mehr Alkohol. Eine puristisch, steinige Nase. Schiefer, Grapefruit, unendlich lang und fokussiert mittig. Sehr viel Minze, Maiglöckchen, Pakistani Night, tolle Blumigkeit, aber alles mittig, sehr konzentriert und ein irrer Geradeauslauf und Zug in der Nase. Im Mund ist dieser Zug und Geradeauslauf noch mal verstärkt. Extrem fein und elegant. Voll auf der gelben und pinken Grapefruit laufend, Zitronengras, ein Hauch ganz feiner Darjeeling-Tee, enorm steinig, salzig, endet im Unendlichen und hat so viel Dampf und trotzdem so viel Feinheit. Dazu 2016 aber feine Extraktsüße, der Wein wurde später gelesen und ist deshalb milder und feiner als 2016, erhabener, etwas komplexer, weniger krachend. Nicht besser, nur erwachsener als der ungestüme 2015. Er macht deshalb trotz der Polarisierung auch noch ganz viel Freude, ist lecker, bleibt aber am Ende ein extrem feiner, köstlicher, raffiniert finessenreicher Purist mit unendlicher Länge. 97-98+/100 -- Gerstl: Der Duft ist gewaltig intensiv, konzentriert, reich, aber auch komplex und tiefgründig, die gelbe Frucht steht im Vordergrund und ist mit sehr viel Würze unterlegt. Geballte Kraft am Gaumen, bleibt aber immer verspielt, die Feinheit ist immer zentral, auch wenn da eine immense Aromenfülle mit im Spiel ist. Die knapp 12g Restzucker spürt man praktisch nicht, der Wein schmeckt trocken, aber das verleiht ihm natürlich zusätzliches Potenzial für ein sehr langes Leben mit grosser Zukunft. Wenn dieses eindrückliche Aromenbündel durch die Reife noch an Komplexität zulegt, wird es mit Sicherheit zu einer Weinlegende. Da muss man sich einfach einige Flaschen in den Keller legen. 19+/20 (18 €)

  • Deutschland/Nahe - Emrich Schönleber: Riesling trocken Monzinger Frühtau (ehem. Frühlingsplätzchen) 2016 - 2017-2025:
    Lobenberg: Gewachsen auf rotem Schiefer (hoch verdichteter, gepresster Ton), Blauschiefer (Kupfer) und Quarzit. Der Alkohol liegt hier bei 12%, sehr schlank, zwischen 7 und 8 Säure und zwischen 5 und 6 Gramm Restzucker. Dieser Wein kommt zu 100% aus dem Frühlingsplätzchen, darf aber auf Grund der VDP Bestimmungen nicht mehr so genannt werden, deshalb jetzt Frühtau. Ausfälle durch den falschen Mehltau waren an der Nahe nicht so dramatisch wie in Teilbereichen der Mosel und des Rheingaus. Extrem gesundes Lesegut, goldgelbe Trauben, gelesen ab Mitte Oktober bis in den November hinein. Sehr traubige Nase, gleichzeitig sehr elegant und fein. Man würde denken, dass der Alkohol höher liegt. Der Wein strahlt unglaublich tollen Schmelz aus. Feine europäische Frucht, wenig Exotik. Die typische 2016er Bratapfel Aromatik, etwas Birne und süße gelbe Melone. Sehr fein, sehr Riesling. Schöne und sehr sanfte Grapefruit dahinter. Etwas Salz sowie etwas Mineralik vom roten Schiefer, was ja deutlich wärmere Mineralik ist als vom blauen Schiefer. Absolut begeisternder Mund. Gar nicht erwartet dann dieser tolle Salz-Flash mit dieser süßen, eleganten Frucht, diesem schmelzigen, aus der Extraktsüße kommenden Zuckerschwänzchen bei richtig prägnanter Säure. Aber nichts ist spitz. Das ist fast moselanisch in dieser schmelzigen, reifen Säure und diesem Kick. Alles passt perfekt. Einen so guten Mittelbau habe ich hier, bei Schönleber, noch nicht getrunken. Und auch für Frank Schönleber ist der mittlere Bereich, oberhalb des Gutsweins und des Minerals, sein absolutes Highlight und das kann ich so nachvollziehen. Der Wein hat Länge, spielt, ist pikant und macht richtig Freude. Durch dieses Schmelzige wird er auch jedem schmecken. Sehr anspruchsvoll und trotzdem köstlich für jeden Genießer. Ich bin fast geflasht. Großer Stoff für kleines Geld. 94-95/100 -- Suckling: Both serious and joyful this has a complex interplay of herbal, smoky and peachy aromas, the wine turning from juicy to austere at the long mineral finish. Drink or hold, and this should have at least a decade ahead of it. From the Frühlingsplätzchen top site. 93/100 Stuart Pigott (17,50 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Maximin Grünhaus: Riesling Alte Reben trocken 2016 - 2019-2044:
    Lobenberg: Die Lese fand erst Mitte Oktober statt und zog sich bis weit in den November hinein. Die trockenen Weine waren ca. Ende der ersten Novemberwoche im Haus. Das heißt, wir haben eine extrem lange Vegetationsperiode aller Weine bei gleichzeitig niedrigem Alkohol von 11,5 bis 12 % und hohen Säurewerten zwischen 8,5 und 10. Der süße Schmelz, der hohe Extrakt und die Extraktsüße sowie Komplexität des Jahrganges resultiert aus der extrem langen Vegetationsperiode. Um der Benennung im VDP zu entsprechen wurde die Lage Abtsberg auf diesem Etikett nicht mehr aufgedruckt. Es ist aber der gleiche Wein exklusiv aus dem Abtsberg, der früher "Abtsberg Große Lage trocken" mit dem Zusatz Alte Reben hieß. Nur, dass Carl von Schubert jetzt freier in der Entscheidung bezüglich des Restzuckers ist. Er muss sich nicht mehr an die „trocken“ Definition von 9 Gramm halten und kann dementsprechend, je nach Jahrgang und Säure spielen. Der 2016er hat 12,5 Restzucker, aber mit einer Säure von ca. 8,8 und einem Alkohol von 11,5%, ist die Balance hier deutlich besser als den Zucker unter die 9 zu bringen und den Alkohol nach oben zu fahren. Unter 9 Gramm Zucker macht für diesen Wein in Sachen Balance auch wenig Sinn. Dieser Wein läuft im Terminus übrigens als VDP Ortswein. Es gibt unterhalb dieses Abtsberg Alte Reben natürlich dann noch den nicht lagenspezifischen Monopol. Das ist dann der Gutswein, den kaufe ich nicht, denn ich möchte nur Abtsberg. Die Trauben des "Ortsweins" wurden komplett sauber geerntet. Es hat keinerlei Botrytis. Die Nase ist total clean in weißem Steinobst. Fast ein wenig an Weißburgunder erinnernd. Weinbergspfirsich, Birne. Ganz feiner Hauch von Mandarine, Orangenschale, feine Blumigkeit, etwas Jasmin. Aber keine Exotik. Die Nase ist unglaublich fein. Voller Harmonie, getragen, erhaben und voll intensiver Aromatik. Aber das Größte, und das zieht sich durch den Jahrgang, ist diese unendliche Feinheit und das schmelzige Spiel. Im Mund sind wir dann eindeutig an der Ruwer. Kein anderes Anbaugebiet Deutschlands schafft diese enorme Frische, diese unglaublich prägnante Säure. Der Abtsberg ist sicherlich die Paradelage schlechthin an der Ruwer. Hohe schmelzige Intensität von süßer, reicher Frucht. Die über 12 Gramm Restzucker sind überhaupt nicht spürbar, weil die Säure eine unglaubliche Balance schafft. Eine Harmonie auf höherer Ebene. Niemals hätte ich gedacht, dass es hier schon fast ins Feinherbe geht. Unendliche Länge, über Minuten nachhallend mit feiner, steiniger Mineralität. Die Lage des Abtsberg ist von Südost bis rein Süd ausgerichtet. Es ist blauer Schiefer, also ein sehr mineralischer, kühler und harter Schiefer. Gleichzeitig ist der Abtsberg aber auch die wärmste Lage hier an der Ruwer, mit dieser südlichen Sonnenexposition in Steillage. Diese ganze Kombination ergibt halt immer einen unglaublich pikanten Wein, und in 2016, einem Jahrgang, von dem man von der Trockenheit und dem langen Herbst her erwartet hätte, dass es ein fetter Jahrgang wird, ist im Grunde das Gegenteil von fett. Aber der ungeheure Schmelz der Extraktsüße balanciert das die Säure und immense Mineralität auf einem höheren Niveau. Unendliche mineralische Länge. Fast ein ganz großer Stoff. Ich bin schwer beeindruckt und hätte nicht erwartet, dass ich diesen Wein noch oberhalb von 2015 positioniert sehe, aber es ist ein formidabler Riesling. 95-96/100 --Suckling: Still a bit leesy (it was just bottled) but there really is an old vine intensity here and the mineral character is way more intense than most wines claiming to be made from old vines. Another wine with great aging potential although it is already delicious. 92/100 Stuart Pigott (15,90 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Fritz Haag: Brauneberger Riesling J trocken 2016 - 2018-2030:
    Lobenberg: Der "J " ist die ehemalige Spätlese trocken, und das verbirgt sich jetzt hinter dem Kürzel J. Es ist nicht nur Brauneberger sondern sogar ein Wein aus der Juffer. Das „J“ steht für Juffer. Es darf aber in den einfachen Qualitäten per VDP Regelung nicht mehr so genannt werden. Es ist sozusagen der Zweitwein des Großen Gewächses. Die Säuren sind bei Oliver Haag in diesem Jahr etwas moderater als in 2015. Wir liegen hier nur bei 6,5 bis 7 Gramm Säure pro Liter. Wir liegen aber im Alkohol ebenfalls moderat bei wirklich unter 12%. Das Ganze ist total durchgegoren. Und obwohl die Säure vom reinen Wert etwas tiefer liegt als in 2015 stimmt die Balance dennoch, denn die Struktur der Süße und die moderaten Öchsle-Grade führen zu einer famosen Balance. Eine etwas leichtere, spielerische Version des krachend lauten 2015er. Auch der Mund ist so unglaublich verspielt und leichtfüßig. Leicht und tänzelnd. Das ist wie ein feiner Kabinett in dieser spielerischen Art. Die Säure ist zwar ein halbes Promille niedriger als 2015, trotzdem ist sie absolut präsent. Die schmelzige Extraktsüße, aus der Komplexität der langen Vegetationsperiode bis fast Mitte November, hält die Balance unglaublich. 2016 ist, obwohl es diese lange Wärmeperiode im Sommer gab, ein unglaublich feiner, verspielter Finesse-Jahrgang. Es ist eben kein Kracher wie 2013 oder 2015, sondern nur eine superzarte, köstliche Versuchung mit genialem Trinkfluss. Völlig Botrytisfrei, nur auf europäischer Frucht bleibend. Von Melone über Birne, Apfel, schöne Frühlingsblumenwiese dazu. Ein leichter Zitrusspritzer. Alles passt, alles ist lecker, und trotzdem hat der Wein eine famose, mineralische, salzige Länge. Es ist nur eben nicht der Kracher aus 2015, dafür aber die große frische Finesse, sooo trinkig köstlich und ganz sicher nicht schlechter. 95/100 -- Gerstl: Das J steht für Juffer, der Wein kommt also zu 100% aus einer Grand-Cru-Lage. Da geht ein regelrechtes mineralisches Feuerwerk los, begleitet von feinster gelber Frucht, ein Traum von Duft. Geballte Kraft am Gaumen, der Wein ist aber gleichzeitig superfein und hochelegant, cremig weich, dennoch irre rassig, zum Ausflippen schön, auch charaktervoll und spannend, das ist ein grosser Riesling zu kleinem Preis. 18+/20 --Suckling: Smoky nose with some earthy-mineral character, then an elegant, medium-bodied wine with some real depth and a silky acidity. Better from 2018 and could live at least another five years after that. 91/100 Stuart Pigott (15 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Mönchhof: Riesling Ürziger Würzgarten Kranklay Spätlese trocken 2016 - 2019-2039:
    Lobenberg: Die älteste Lage des Weingutes Mönchhof liegt direkt um die älteste, interessanteste, ja schönste Sonnenuhr der Mosel herum. Die Ürziger Sonnenuhr, die zwar als Einzellage besteht, aber nicht genannt werden darf. Sie besteht zu 100% aus wurzelechten Reben, die zwischen 90-100 Jahre alt sind. Direkte Nachbarn sin die 100 Punkte GG von Loosen und Molitors Kranklay, alles direkt nebeneinander stehend, alles bei allen 3 Winzern nur Einzelpfahlerziehung, wurzelecht und weir über 100 Jahre alte Stöcke, die Erträge liegen hier natürlich bei nur 20 Hektoliter pro Hektar. 2016, wie im Vorjahr, komplett Botrytisfrei und clean gelesen. Direktpressung als Ganztraube. Die Vergärung erfolgt spontan. Die Lage ist sicherlich eine der herausragenden Lagen in Ürzig. Der 2016er geht an die 8 Gramm Säure, hat 5-6 Gramm Restzucker und 12,5% Alkohol. 100% gesundes Lesegut. Anfang November erst geerntet, also extrem lange Vegetationsperiode, was ja den ungeheuren Charme des Jahrganges 2016 ausmacht, denn dadurch werden die Weine, trotz des niedrigen Alkohols, komplex. Sie zeigen eine schmelzige Süße und behalten trotzdem ihre hohe Säure. Kühle Nächte taten das Übrige. Der Clou des Jahrganges liegt eben genau in dieser Kombination von enorm süßem Schmelz bei gleichzeitig niedrigem Alkohol und hoher Säure. Pikanter gehts nicht mehr. Auch wenn Extremisten 2013 und 2015 vorziehen mögen, die Perfektion in Genuss sowie Langlebigkeit liegt sicherlich in diesem Modell 2016, was sich aber schwer so wiederholen lässt, der Zufall hat brutal geholfen, das Jahr hätte auch ein Desaster werden können. Sehr schöne reife Nase. Viel weißes Steinobst, aber auch deutliche Honigmelone, Bratapfel, schöne reife Williamsbirne und feiner Schieferstein. Dicht, extrem aromatisch, eine tolle weiße Blumigkeit obendrauf. Schöne reife, süße Mandarine im Mund. Dann kommt auch ein wenig Mango und Passionsfrucht, aber insgesamt wenig in der Exotik bleibend, eher im europäischen Fruchtbereich angesiedelt. Auch hier der Bratapfel, aber nicht so süß. Dieser Apfel hat durchaus schicke Säure, die sowieso als Gripp wieder hochrollt. Mit viel Stein kommt diese traumhaft, balancierte Säure wieder hoch und wird vom süßen Schmelz der reichen Frucht dann perfekt eingebunden. Bleibt aber lebendig, hallt für Minuten nach in seiner hohen Intensität, die aber nie ihren Charme verliert. Das Modell dieses Rieslings ist sicherlich eher etwas aus der klassisches Schule. Das heißt: kaum Phenolik, weil ja direkt abgepresst wird als Ganztraube und ohne Maischestandzeit, der große Unterschied zum Nachbarn Loosen. Dementsprechend gibt es ganz gewollt nicht diese spezielle Struktur über den vielfach praktizierten Kontakt mit den Schalen. Hier sind wir ganz sauber im Saft. Ein brillanter, archetypischer, trockener Mosel der Extraklasse mit diesem besonderen Kick der Jahrgangsspezifität. Ich weiß nicht, ob ich ihn über 2015 setzten soll, aber vielleicht ist er ob dieses Spannungsfelds zwischen dieser schmelzigen Süße und dieser wunderbaren Säure noch etwas pikanter und interessanter. Es wird auf jeden Fall ein großes, langes Leben vor sich haben. 98+/100 -- Gerstl: Der strahlt wieder so wunderbar aus dem Glas, herrliche Mineralität, feinste Frucht, das ist eine überaus komplexe, raffinierte Duftwolke der sinnlichen Art. Wunderbar saftiger Antrunk, so sagenhaft tänzerisch war er noch nie, was ist das doch für eine himmlische Delikatesse, der Wein hat alle Qualitäten dieser grandiosen Lage, in Verbindung mit der 2016er-Raffinesse, das ist ein absolutes Traumpaar. Das ist vielleicht die bisher beste, ganz sicher aber die bisher raffinierteste Kranklay, überaus reizvoll, bildschön und verführerisch. 19/20 (18,50 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Peter Lauer: Ayler Riesling Faß 2 trocken 2016 - 2017-2022:
    Lobenberg: Faß 2 ist wie Faß 25 ein Ortswein. Es handelt sich dabei um eine andere Selektion aus den Ortsweinlagen Rauberg, Scheidterberg und Sonnenberg. Die Partien für diesen Wein sind mehr aus dem Rauberg und Sonnenberg, also mehr reiner Schiefer, wenig Buntsandstein. Nur 2 Gramm Restzucker bei 8 Gramm Säure. Faß 2 ist deutlich gehaltvoller. Kräftige Saar Mineralität, sehr erdig und schiefrig. Schon in der Nase sehr würzig. Ein sehr viel erwachsenerer Wein. Weniger verspielt als der Ortswein „Faß 25“, der ja ein reiner Schmeichler war, hier bei Faß 2 haben wir schon einen richtigen Angriff, eine herausfordernde Art. Ein Wein mit viel Druck. Der Wein ist knochentrocken und trotzdem schmelzig süß. Von Grapefruit bis Mango mit viel Salz und Stein, aber keine Exotik in 2016. Er bleibt raffiniert, ist dicht und hat Power. Aber viel gradliniger, druckvoller als Faß 25. Der Alkohol liegt hier bei knapp 13%, da er deutlich weiter durchgegoren ist als das Faß 25. Am Ende muss man ihn höher bewerten, weil er einfach mehr Druck hat und weil er ein so köstlicher Extremist ist in seiner Trockenheit und dieser fast wuchtigen Mineralität. 95/100 (15,00 €)

  • Deutschland/Pfalz - Bürklin Wolf: Riesling Ruppertsberger trocken 2016 - 2017-2023:
    Lobenberg: Buntsandstein mit viel Ton und etwas Kalkmergel. Also eine Mischung aus warmer Charakteristik vom Buntsandstein und Eleganz vom Kalkmergel. Deutlich präziser als der Gutswein. Toller Geradeauslauf in diesem Ortswein. Sehr sauber gezeichnet. Aber auch hier diese wunderschöne Traubigkeit. Der Apfel ist hier frischer als im Gutswein. Nicht Boskoop, hier ist mehr Golden Delicious neben Weintraube. Keine Zitrusfrucht. Weiße Frucht, Blumigkeit, Kamille. Sehr ruhig und ausgewogen. Delikat. Kein großer Wein, aber ein feiner, angenehmer. Erstaunlich finessereicher, ein schicker und erhabener Wein. Eine Köstlichkeit, die völlig unanstrengend und angenehm ruhig ist. 94+/100 -- Suckling: Generous and succulent, but also polished and elegant, this is another refined dry riesling from Bürklin-Wolf with great balance. Drink or hold. Has at least a decade of ageing potential. 92/100 Stuart Pigott (15 €)

  • Deutschland/Nahe - Dönnhoff: Riesling trocken Tonschiefer (Lage: Oberhäuser Leistenberg) 2016 - 2017-2027:
    Lobenberg: Der Weinberg liegt auf dunklem Tonschiefer, das bezeichnet man auch als Carbonschiefer. Dieser Carbonschiefer geht bis ins Tiefschwarze. Der Schiefer ist kalkiger, hat kaum Ölanteile, und dieser Stein verwittert extrem schnell zu Ton, weil er eben so weich ist. Der Tonschiefer hat im Gegensatz zum Gutswein immer einen expressiveren Fruchtausdruck und etwas weniger Wildheit. Viel geschliffener, eleganter und filigraner. Die Nase ist vom Feuerstein gekennzeichnet. Der Alkohol liegt in 2016 genau wie in 2015 bei 12%. Die analytischen Werte ähneln durchaus 2015, auch mit 8 Gramm Säure. Der Restzucker liegt mit 5 Gramm etwas tiefer. Die Eleganz der Nase ist, im Gegensatz zum wilden, fast Sponti riechenden Gutswein, ischon sehr ausgeprägt. Das hier ist schon richtig ein erwachsener Wein. Trotzdem das gleiche Spiel wie beim Gutswein im Mund. Die Augen ziehen sich zusammen, die Zunge rollt sich. Diese Pikanz, diese wunderschöne süße Extraktsüße, die die massive Säure aus Orangen, Mandarine, pinker Grapefruit balanciert. Nichts ist spitz, und trotzdem ist alles total präsent. Wunderschöner mineralischer Abdruck, große Länge, aber das Entscheidende ist, dass es so unglaublich köstlich und lecker ist. Weil diese Balance zwischen dieser Extraktsüße und der ganz reifen Säure, reifer denn je, auf einem ganz anderen Stern gelegen ist. Das ist der leckerste und köstlichste Tonschiefer, an den ich mich erinnere. Das macht so unglaublich viel Freude. 94-95/100 -- Gerstl: Wow, so genial verspielt habe ich diesen Wein noch nie erlebt, schon der Duft kitzelt die Nase auf eine sagenhaft raffinierte Art, was ist der doch delikat! Die Art und Weise, wie er sich an den Gaumen schmiegt, ist kaum zu beschreiben; hei, ist der lecker, der ist so herrlich süffig im positivsten Sinne des Wortes, ich weiss gar nicht, wie ich das Vergnügen beschreiben soll, das mir dieser Wein bereitet. Das war ja schon immer ein genialer Wein, aber dieser 2016er ist nochmals eine Kategorie besser als der geniale 2015er. 18/20 -- Suckling: A finely-nuanced medium-bodied dry riesling with plenty of floral delicacy, but also a firm mineral backbone and a long filigree finish. Drink or hold. Made from organic grapes and Fair'n Green certified. From the excellent Leistenberg site. Screw cap. 92/100 Stuart Pigott (13,50 €)

  • Deutschland/Rheinhessen - Wittmann: Westhofener Riesling trocken 2016 - 2018-2031:
    Lobenberg: 80% aus dem Morstein, 20% aus dem Brunnenhäuschen, sowie zum Teil aus deklassierten Fässern dieser Großen Gewächse. Hier sind auch alle jüngeren Reben aus dem Brunnenhäuschen mit drin, die noch nicht weit genug sind um GG Qualität darzustellen. Das Brunnenhäuschen hat stark eisenhaltige Böden, deshalb rot gefärbt. Die Böden insgesamt sind Ton und Mergel. Der Westhofener Riesling soll genau diese Kalkmineralität von Brunnenhäuschen und Morstein haben. Es ist also weit mehr als ein Ortswein. Es ist ein GG Zweitwein. Und so präsentiert er sich auch. Seit vielen Jahren ist der Westhofener für mich dem GG aus der Aulerde total überlegen, so dass ich Aulerde seit Jahren nicht mehr anbiete. Dafür ist der Westhofener einfach zu gut. In diesem Jahr ganz tolle weiße Frucht, weiße Blumen, aber auch Reneklode, intensiver Dajeeling Tee, Zitronengras. Also auch klassische Aromen des Rieslings. Aber auch Salz aus dem Kalksteinterroir. Der Mund präsentiert sich erstaunlich frisch. Die Säure ist reif, aber sehr präsent. Die weiße Frucht wird unterlegt von Maracuja und Mango, viel Grapefruit. Das Spiel zwischen der sehr präsenten Säure und der feinen Extraktsüße findet auf hohem Niveau statt. Der Wein zeigt noch eine gewisse Unruhe. Relativ viel Dampf und Druck. Ich bin überrascht wie lebendig dieser 2016er ist. Ich hätte ihn weitaus milder erwartet. Aber er prescht schon wie ein junges, wildes Pferd durch die Gegend. Hat so viel Spannung. Ich bin erstaunt, dass Rheinhessen so viel Säure und Frische mitbringt. Weitaus mehr in dieser wilden Frische bleibend wie die Nahe. Und normal ist Rheinhessen mehr auf der milderen Seite. Nicht so hier in Westhofen. Zwar ein erhabener Wein, aber gleichzeitig etwas ungestüm mit viel Kraft und Power. Nicht rustikal, dass hat er schon lange nicht mehr, aber trotzdem extrem lebendig und köstlich dabei. Ich glaube, ich fand den 2015er insgesamt harmonischer. Der 2016er präsentiert sich noch sehr wild. 96+/100 -- Gerstl: Der Wein kommt zu 80% aus dem Morstein und zu 20% aus dem Brunnenhäuschen. Da ist auch das eine oder andere deklassierte Fass Grosses Gewächs mit dabei. Der Duft zeigt sich intensiv gelbfruchtig, herrlich floral und würzig, die Vielfalt beeindruckt, das ist der Duft eines grossen, tiefgründigen Rieslings. Da ist jede Menge gebündelte Kraft, fein gewoben und von cremigem Schmelz umhüllt, immer wieder begeistert die Stilistik der 2016er-Säure, das verleiht den Weinen ihre sagenhaft raffinierte Struktur, die Aromatik ist absolut faszinierend, der Wein strotzt vor Lebensfreude und begeistert mit einem eindrücklichen, irre komplexen, minutenlangen Nachhall. 18+/20 -- Suckling: Here is the special herbal character that makes Wittmann's Morstein so special – and it has the kind of power and complexity that you expect from a single vineyard wine. Serious chalky minerality at the long finish. You can drink this now, but it has enormous ageing potential. 94/100 Stuart Pigott (18,50 €)

  • Deutschland/Pfalz - Reichsrat von Buhl: Deidesheimer Riesling trocken 2016 - 2017-2027:
    Lobenberg: Im Deidesheimer Ortswein sind auch Teile von der Mäushöhle, der größte Teil aber erste Lage Herrgottsacker. Biodynamisch wie inzwischen alles hier. Spontanvergoren und untern Umständen nachgeimpft. Die Weine bleiben bis Mitte April auf der Vollhefe im Holzfass und gehen dann einmal zur Klärung in Stahl, und werden dann gefüllt. Der Wein ist typisch 2016. Hat diese unglaubliche Feinheit. Ein bisschen Eisbonbon. So viel Schliff, keine Zitrusfrüchte, mehr weiße Frucht und Blüten. Der übliche Verdächtige Bratapfel gesellt sich neben Birne und Litschi hinzu. Ein köstlicher Mund. So ein tolles Spiel, so pikant zwischen der ganz reifen Säure und dem wunderbaren Zucker aus dem Extrakt. Der Wein ist runtergegorgen auf 1 Gramm Restzucker, d.h. alle Süße kommt aus der Frucht und dem Extrakt. Köstlich, lecker, so geschmackvoll. Im Mund wunderbarer Traubensaft mit Birne und wieder dieser reife Apfel. Das passt super, ist sehr verwoben. Wir sind sicherlich eine ganze Liga über dem Gutswein, und da wir in diesem Ortswein preislich so nahe dran sind, würde ich doch jedem dringen empfehlen diesen kleinen Schritt noch zu machen. Ich weiß nicht ob ich ihn höher bewerten soll oder gar muss als 2015, denn der hat mir da auch schon sehr gut gefallen. Aber 2016 in seiner Feinheit, in seiner Eleganz, und vor allem in seiner europäischen Frucht, ohne diese massive Zitrusfruchtigkeit des Jahres 2015, ist leiser, ist ruhiger, ist erhaben und ausgewogener. 94-95/100 (11,9 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Materne & Schmitt: Koberner Riesling trocken 2016 - 2017-2025:
    Lobenberg: Der Koberner Ortswein wächst komplett auf blauem Schiefer. Es ist das Nachbarstück zu Reinhard Löwensteins Blauschiefer. Auch hier reine Südwest-Lage, aber der Boden ist viel kühler und karger. Verwitterungsschiefer und blauer Schiefer, und weil er ein kleines bisschen feucht ist und ein wenig kühler, bekommt der Wein diese große Kargheit. Anders als der Winninger Ortswein wird die Nase dieses Koberner Ortswein durch den blauen Schiefer relativ massiv geprägt. Wir werden deutlich mineralischer und steiniger, bleiben aber dem Jahrgang 2016 treu. Schon in der Nase diese cremige, üppige Fülle. Diese traumhafte Extraktsüße auf der kühlen Frische. Hier kommt jetzt erstmalig reife Quitte, Orangenschale, reife Mandarine zu dem Apfel. Dazu dieser kühle, feuchte Stein. Wie Löwensteins Blauschiefer eine Terrassenmosel-Begegnung der anderen Art, ein Wein mit ungeheurem Zug. 95/100 (19 €)

  • Deutschland/Pfalz - Christmann: Riesling trocken Gimmeldingen 2016 - 2017-2023:
    Lobenberg: Die Säure liegt mit knapp 8 etwas höher als beim Gutswein. Alkohol nur bei 11,5%, komplett durchgegoren auf 2 Gramm Restzucker. Im Gimmeldinger ist, und das ist so typisch für diesen Ortswein, ganz viel weiße Frucht. Weißer Pfirsich, weiße Blüten bis hin zu Jasmin, aber auch Kamille, weiße Wiesenblumen. So schön floral und trotzdem eine so feine Süße, nicht vom Zucker sondern vom Extrakt ausgehend. Schmelzig, verspielt. Weiße Schokolade, ein bisschen Walnuss. Wow, ist der lecker im Mund. Wenn man diese Werte mit der hohen Säure und dem geringen Alkohol sowie dem niedrigen Restzucker nicht wüsste, man würde an einen restsüßeren Wein denken. Aber es ist nur die Süße aus dem Extrakt, sie ist so phänomenal und spielt mit dieser total reifen Weinsäure. Sehr eleganter, raffinierter Wein mit toller salziger Länge. Cremig und doch köstlich, süffig, trinkig. 2016 ist in ganz Deutschland ein so süffiger, ein so offener, Konsumentenfreundlicher Jahrgang, aber die Pfalz trifft es wohl am allerbesten auf den Punkt. Gott macht dieser Wein viel Freude. Im Nachhall kommt dann auch noch etwas süße Litschi und cremiger, salziger Schmelz wie von Kreideböden. In Gimmeldingen ist die Auflage Buntsandstein, darunter ist Kalk. Gimmeldingen liegt etwas höher als Deidesheim und Forst. Deshalb ist es etwas kühler. Und diese Kühle, diese Frische macht die Besonderheit, weil gleichzeitig dieser cremige Schmelz dagegen steht. Das macht die Eleganz in diesen Weinen aus Gimmeldingen aus. Das ist nicht nur ein super präziser Wein, sondern eben am Ende superlecker, eindrucksvoll. Ein köstlich abendfüllender Wein. Er wird immer nachbestellt werden. Ich bin schwer beeindruckt. Das ist ein Ortswein der ersten Reihe. 95-96/100 -- Suckling: Very cool, sleek and delicate for this warm region, but there are only ripe flavors and the mineral component on the steely finish is striking. Drink or hold. Screw cap closure. 92/100 Stuart Pigott (15,30 €)

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