Weinpaket

Weinpaket: Deutschland Erste Lage 2016 | 12*0,75l 2016


  • 235,00 €

inkl. 16% MwSt.

Kostenloser Standardversand in Deutschland und Österreich

Alternative Produkte anzeigen

ENTHALTENE WEINE

Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


Diese 12 Lagenweine sind so nah dran an Großen Gewächsen. In ihrer Majestätik verblüffend generös. 2016, ein Traum in Ruhe und Ausgewogenheit. Zum weniger als halben Preis der GGs ein Standard im Jahr 2016, der wohl bis einschließlich 2011 alles an GGs in den Schatten gestellt hätte. Klar ist, wessen Kriegskasse gut gefüllt ist, der kann auch in die Championsleague springen. Aber Sie verpassen für so moderate Preise die Krönung Ihrer Alltagsweine, eben ganz ohne finanzielle Reue allerhöchster Genuss und große Freude in der ersten Liga!

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
Diese 12 Lagenweine sind so nah dran an Großen Gewächsen. In ihrer Majestätik verblüffend generös. 2016, ein Traum in Ruhe und Ausgewogenheit. Zum weniger als halben Preis der GGs ein Standard im Jahr 2016, der wohl bis einschließlich 2011 alles an GGs in den Schatten gestellt hätte. Klar ist, wessen Kriegskasse gut gefüllt ist, der kann auch in die Championsleague springen. Aber Sie verpassen für so moderate Preise die Krönung Ihrer Alltagsweine, eben ganz ohne finanzielle Reue allerhöchster Genuss und große Freude in der ersten Liga!


Je 1 Flasche:
  • Deutschland/Baden - Alexander Laible: Riesling trocken Tausend Sterne *** 2016 - 2017-2036:
    Lobenberg: Dieses ist quasi das „Große Gewächs“ des Weingutes. Das ist eine bestimmte Parzelle mit den ältesten Reben vom Kalkmergel. Der Wein wächst in Baden-Baden-Sinsheim auf Granitböden mit Kalk und Verwitterungsgestein. Zwei Wochen vor der Lese wird das untere Drittel noch mal mit der Schere herausgeschnitten. Alexander füllt seine Weine ungewöhnlich früh. Ende März sind alle Weine, auch dieser, auf der Flasche, weil er hier in der warmen Ortenau lange Hefelager ablehnt. Die Weine werden zu fett und zu breit. Eine Erkenntnis, die wir ja aus Südbaden in Zusammenhang mit Riesling kennen. Baden ist generell eher grenzwertig für Rieslinge. Die etwas kühlere Ortenau ist klar die beste Möglichkeit. Deswegen sind Alexander Laible und auch sein Bruder, der das Weingut Andreas Laible betreibt, im Grunde die größten Lichtblicke im Riesling in Baden. Aber auf jeden Fall muss man viel dafür tun um diese Frische und dieses Spiel zu behalten. Alexanders Weg ist eben das nicht so lange Hefelager und die Ertragsreduktion. Der Tausend Sterne stellt in der Kollektion das GG dar, wenn man es mit VDP Maßstäben messen würde. Dieser Wein fasziniert schon von der ersten Nase an. Das ist eine Einladung, das ist eine Umarmung, das ist ein Wein der sofort sagt: „Trink mich!“. Ganz viel weiße Frucht, ein bisschen Mandarinen und Orangenabrieb daneben. Aber viel weißer Pfirsich, auch Litschi. Das ist sehr schön und erinnert ein bisschen an die Weine aus Rheinhessen im Bereich Westhofen, mit diesem weißen, schmelzigen Touch. Auch im Mund diese überwältigende Freude. Eigentlich müsste dieser Wein Chara heißen, weil er so unglaublich lieb ist. Trotzdem hat er Bumms und Länge. Dieser Wein ist jetzt im Mai 2017 mit Freude zu trinken, und trotzdem hat man im Untergrund diese Kraft, die Faust im Samthandschuh. Man weiß, dass dieser Wein 10, ja vielleicht 20 Jahre ohne Probleme altern wird. Das ist superber Stoff und macht unglaublich Freude. Trotzdem hat er auch Druck dahinter. Er hat von Orangenschale und pinker Grapefruit, Mandarine, auch wieder Litschi, dann kommt auch ein bisschen Zitrusaromatik. Aber das Ganze bleibt verspielt, tänzelnd, weich und unglaublich köstlich. Vielleicht waren die 2015er die etwas druckvolleren Weine, weil wir mehr in der Zitrusfrucht waren. 2016 ist so köstlich. Für die Trinkfreude allemal kein Nachteil, man wird sie in der Tat unglaublich schnell wegtrinken, weil sie so grandios schmecken. Und was ich ganz zu Beginn meiner Tour, in den ersten Tagen, gesagt hatte, bewahrheitet sich hier. Wir alle, die tolle Rieslinge gerne trinken, werden den Jahrgang 2016 sofort wegtrinken wie Wasser. 2016 zeigt sofort alles und ist so einnehmend. Das ist ein grandioser Jahrgang, die Wiederholung von 2011 oder eher noch 12 mit viel mehr Feinheit und einer viel besseren Balance, weniger Alkohol und reiferer Säure. Das ist DER Saufjahrgang seit ich Riesling probiere. Das ist ein perfekter Konsumjahrgang. Trotzdem werden die großen 2016er Jahrzehnte halten. Das Ganze galt für Bordeaux. Und es gilt auch für Deutschland. 97-98/100 (22 €)

  • Deutschland/Franken - Rudolf Fürst: Riesling Bürgstadter Berg Erste Lage 2016 - 2018-2030:
    Lobenberg: Dieser Wein war vorher Bestandteil des Centgrafenbergs, der dann geteilt wurde in einen Teil Großes Gewächs, sowie den anderen Teil, der jetzt in den Bürgstadter Berg fließt. Der Bürgstadter Berg ist also der Rahmen, in dem das Centgrafenberg GG liegt. Alles in extremer Hanglange auf rotem Buntsandstein. Nach der Lese werden die Trauben nur ganz kurz als Ganztraube angequetscht und sofort abgepresst. Es gibt also keine Standzeiten, keine Phenolik oder Rappenwürze über diesen Weg. Es geht hier um Puristik und reine Frucht im Riesling. Die Entscheidung, die Rieslinge so zu erzeugen, ist eine reine Stilfrage. Da wir hier auf dieser extremen Feinheit des roten Buntsandsteins liegen, ist die Puristik der Frucht im Vordergrund, welche auch genug Stärke hat. Wir sind in diesem Gewächs einen Quantensprung über dem Riesling „pur mineral“ oder dem darüber positionierten Bürgstadter Ortswein. Wir sind fein und erhaben in weißer Frucht, weißem Pfirsich, heller Birne, und etwas Melone. Aber ganz fein, sehr spielerisch. Im Mund schlägt dann 2016 zu. Diese so typische, diese sehr präsente, aber total reife, weinige Säure. Dann der Bürgstadter Berg mit dieser tollen Mineralik, mit dem Salz. Sehr guter Zug. Und wenn ich blind verkostet hätte, und Sebastian Fürst hätte mir gesagt, dass sei das Große Gewächs, ich hätte es problemlos geglaubt. Das Ding hat so tollen Zug. Das macht richtig Spaß. Und das ist eine wunderbare Abstufung aus dem Großen Gewächs. Es ist kein Zweitwein, sondern ein eigenständiger Wein, der nicht so weit entfernt ist vom Großen Gewächs. Das ist ein bisschen so wie der Eierfels bei Diel zu den GGs oder der Wein vom Schiefer bei Tim Fröhlich. Schick und schon eine kleinere Version eines GGs. Gerade 2016 ist der ideale Einstieg in dieser Erste Lage. 96+/100 -- Gerstl: Feinste Mineralität strahlt aus dem Glas, herrliche, sehr edle Würze, feine gelbe Frucht. Wow, ist der raffiniert, vereint irre Rasse mit genialem Schmelz, was für ein die Sinne erfrischendes, aromatisches Feuerwerk. Das ist ein ganz grosser Riesling mit Charme und Persönlichkeit, da ist unglaublich Spiel und Energie drin, das ist echt begeisternd, was da abgeht. 18+/20 (18,00 €)

  • Deutschland/Nahe - Dönnhoff: Riesling trocken Höllenpfad 2016 - 2019-2039:
    Lobenberg: Feiner roter Sandstein, sehr steile Lage, weiter entfernt vom Fluss. Sehr alte Reben, ein reiner Südhang. Dementsprechend, anders als im Kahlenberg, viel mehr Wucht und Druck. Wie 2015 nur 12,5% Alkohol, 4 Gramm Restzucker und 8 Gramm Säure. Die Nase strahlt fast süße rote Frucht aus. Wir haben hier Reneklode und Zwetschge, dann kommt Mandarine und Orangenabrieb, feine Teenote darunter. Sehr expressiv. Der Mund ist sehr konzentriert, die Säure ist total reif, aber auch sehr präsent. Das Ganze mit dieser traumhaften Extraktsüße, das bringt eine unglaubliche Balance, die bei allen Weinen von Dönnhoff am Ende dominiert. Die Pikanz, dieses Spiel zwischen der traumhaften Extraktsüße und dieser ganz reifen, milden Weinsäure, die aber sehr präsent ist. Nichts ist hier pappig, nichts wirkt müde, alles ist frisch, schick, aber eben total intensiv in dieser Pikanz. Das ist zwar nicht anstrengend, aber schon Platz einnehmend. Das ist kein Wein um ihn nebenher wegzusüppeln, sondern da ist der Genießer schon wirklich komplett angesprochen. Das ist großer Stoff und eines Großen Gewächses würdig. Ich denke und hoffe, dass dieser 2016er bei Dönnhoff erst mal für einige Jahre das Ende der Fahnenstange ist, denn mir bleibt nichts anderes übrig, als mich sehr weit hochzuhangeln in der Bewertung. Das ist wirklich das beste Jahr, das ich hier am Weingut je probiert habe. Und so ging es mir zuvor bei Schäfer-Fröhlich und einigen Weingütern der Mosel auch. Das ist ein grandioser Höllenpfad. 97/100 -- Gerstl: Ich frage mich, kann ein Duft noch raffinierter sein als der dieses Höllenpfades? Das ist zum Ausflippen schön – und wir sind noch nicht bei den Grossen Gewächsen angelangt, dieses zarte Schmeicheln der Nase macht mich fast verrückt, diese sublime Feinheit, diese unbeschreibliche Raffinesse, und was da an Aromenvielfalt herauskommt, wie soll ich das beschreiben? Raffinierter als das geht nicht mehr, das ist fraglos die Klasse eines Grossen Gewächses, der ist sanft und butterweich, dennoch irre rassig. Das ist so etwas von delikat und gleichzeitig ein aromatisches Feuerwerk, das ist Riesling in Vollendung, da werde ich gezwungenermassen zum Etikettentrinker, eigentlich wären das klare 20 Punkte, aber es folgen ja noch die Grossen Gewächse... 19+/20 -- Suckling: Who could resist this beauty? All the flowers and fresh herbs of spring are married to considerable elegance and there’s a ton of minerality at the crystalline finish. Drink or hold. Made from organic grapes and Fair'n Green certified. 94/100 Stuart Pigott (20,50 €)

  • Deutschland/Nahe - Gut Hermannsberg: Riesling Von den Steinterrassen trocken 2016 - 2018-2030:
    Lobenberg: Das ist der klassische Zweitwein aus allen GGs, denn Gut Hermannsberg hat nur große Lagen. Dieser Wein kommt mehr aus porphyrvulkanischen Böden und weniger vom Schiefer. In diesem Jahrgang hatte er nur leichte Standzeiten auf der Maische, danach wurde abgepresst und spontan vergoren. Zum Teil im Holz, zum Teil im Stahl, auf der Vollhefe belassen von November bis Mai. Wir haben eine unglaublich feine, grazile, steinige Vulkanbodennase mit feiner Grapefruit, Blumigkeit und sogar Pakistani Night u.ä. aromatisch blumige Noten. Dazu Minze, weiße Schokolade und dann kommt ein wenig Aprikose und duftig zarte Clementine. Der Mund ist eine Explosion in Feinheit, Frucht, Säure und Stein. Die Augen ziehen sich zusammen, so hoch intensiv. Aber nichts tut weh, sondern alles ist sehr charmant und wird super abgepuffert durch einen schmelzigen Unterbau. Lang, lecker, intensiv und trotzdem grazil und fein. Das ist ein grandioser Wein und würdig ein Großes Gewächs zu sein. Dafür passt der Preis natürlich exzellent. 96+/100 -- Gerstl: Das ist edler Riesling-Duft, ganz auf der zarten, filigranen Seite, die Frische ist ein zentrales Element des komplexen Duftes, die edle Mineralität wird dadurch noch betont, alles zeigt sich verführerisch raffiniert. Eine verspielte Tänzerin am Gaumen, die genial saftige, irre rassige, aber auch cremig weiche Säure ist auch hier das tragende Element, das lässt die Aromen klingen, das gibt dem Wein dieses unvergleichliche Spiel, diesen unwiderstehlichen Charme, was ist das doch für eine sinnliche Delikatesse. 18+/20 -- Suckling: Almost seamlessly combines elegance and power with a delicate peachy fruit and a hint of creaminess from lees contact. The finish is long and complete. Up there with many of the 2016 GGs and on the cusp of greatness. 94/100 Stuart Pigott (19,90 €)

  • Deutschland/Nahe - Schlossgut Diel: Riesling Eierfels 2016 - 2017-2031:
    Lobenberg: Kommt nur aus Burgberg und Goldloch. Hier sind Kiesel und Quarzitböden. Das Pittermännchen wurde herausgelassen, weil dort mit Schiefer ein anderer Untergrund den Wein total verfälschen würde. Eierfels ist der Zweitwein dieser beiden Lagen. Der Wein ist benannt nach dem, zwischen beiden Lagen liegenden großen Felsen, der wirklich wie ein Ei dazwischen liegt. Dieser Eierfels ist nicht aus jungen Reben, sondern in der Tat deklassierter Grand Cru. Also die klassisches Zweitwein Variante. Eine Fassauswahl aus den GGs. Bei Diel eigentlich immer der Hammer, weil es preislich so interessant ist, und genau den Charakter von Burgberg und Goldloch wiederspiegelt, und häufig in der Qualität nicht weit entfernt ist. 2016 gibt es diese wunderschön cremige Nase mit überwiegend weißer Frucht. Dichter Tee, Zitronengras, Bratapfel, etwas Birne und Melone. Keine Exotik, blitzsauber, keinerlei Botrytis. Der Mund überrascht. Ich hätte jetzt eine unglaublich Wucht und Power erwartet, aber in Wirklichkeit ist der Wein sehr fein, sehr erhaben. Zeigt Größe. Das darf durchaus als Großes Gewächs durchgehen. Ist spielerisch, leicht, leichtfüßig. Die Säure ist präsent, aber total reif. Nichts läuft Richtung Zitrusfrucht, sondern alles bleibt auf weißer Frucht. Ein bisschen Mango kommt dazu. Verhalten, perfekt verwoben. Die Extraktsüße dazu. Das ist so gar kein Kracher, wie der Eierfels es durchaus sein kann, sondern ein feiner, großer Wein mit viel Tiefgang und Substanz, fantastischer Länge und Mineralität. Alles passt, alles ist auf einem höheren Niveau. Das ist ein Eierfels, wie er so gut noch nie in einem Glas vor mir stand. Das ist ein wirkliches Großes Gewächs, aber eben abgestuft. Wie der Schieferstein bei Fröhlich ein Muss-Kauf in dieser Preisregion. 97/100 -- Suckling: This is still very closed but also highly-structured and seriously mineral with a tannic build that makes it quite challenging right now, but should give it enormous ageing potential. Needs until 2018 or even 2019 to reveal its considerable racy depth. A blend of wines from the top sites of Dorsheim. 93/100 Stuart Pigott (19,00 €)

  • Deutschland/Rheingau - Robert Weil: Kiedricher Turmberg Erste Lage 2016 - 2019-2037:
    Lobenberg: Diese Reben stehen zu 100% auf grauem Schiefer, dem ältesten Verwitterungsgestein des Rheingaus. Dieser Wein wächst ganz karg, ganz ohne Löss- und Lehmauflage, nur reiner grauer Schiefer. Der Ertrag liegt bei unter 40 Hektoliter pro Hektar, wie auch schon beim Gräfenberg, geschuldet der Verrieselungsmethode während der Blüte mit dem Gebläse, und auch dem Nichtdüngen, und vor allem auch dem biologischen Weinbergbau, der in 2016 zum Teil durch Spritzung konterkariert wurde, denn dem falschen Mehltau war anders nicht beizukommen. Der mineralischste Wein bei Weil, und vielleicht einer der mineralischsten Wein des Rheingau überhaupt. Eine Art Gletscherwein, glasklar, von Haus aus ein Extremist. Sehr puristische und vor allen Dingen traubige Nase. Richtig Traube als Frucht. Aber auch hier wieder, wie 2015, Eisbonbon, Minze, fast ein wenig Eukalyptus. Wunderbarer weißer Pfirsich und etwas Birne darunter. Schöne Aromatik, aber sehr präzise, sehr gerade. Der Wein hat unglaublich Zug im Mund und ist trotzdem so schmelzig. Gott ist das fein und gleichzeitig kraftvoll, mineralisch, salzig, unglaublich lang. Was unterscheidet ihn von dem genialen 2015er, den ich so hoch bewertet habe? 2016 ist fast noch etwas ausgeprägter in der Mineralität und hat gleichzeitig diese wunderbare Extraktsüße des Jahrgangs 2016 von der langen Hängezeit. Wir haben hier also eine größere Harmonie. Der Wein ist köstlich und süffig. Gleichzeitig sehr präzise, geschliffen. Das ist ein schon fertiges Juwel. Und er ist von Beginn an zugänglich und macht große Freude. Der 2015er war vielleicht etwas krachender, der 2016er ist der passendere Wein. 97-98/100 -- Gerstl: Der Klosterberg ist schon traumhaft, aber der Turmberg gibt tatsächlich nochmals einen drauf, schon dieser geniale Duft nach reifen Trauben überwältigt mich, dabei ist es so einfach, so natürlich, so schlicht, aber auch geschliffen klar und präzis. Am Gaumen begeistert seine genial saftige, cremige Art in Verbindung mit der traumhaften Säure, der Wein ist hochkonzentriert, gleichzeitig leichtfüssig, traumhaft schlank und elegant, ein grosser anspruchsvoller Riesling, der sich aber extrem leicht trinkt, das ist purer Charme. Der wird sicherlich auch schon als junger Kerl viel Trinkfreude machen, aber er besitzt auch ein grosses Reifepotenzial. 19/20 --Suckling: This is a very impressive dry riesling in the sleek and racy direction with a lot of white peach, floral and mineral character. A long crystalline finish. Drink through 2035. 93/100 Stuart Pigott Feinschmecker: Mit dem Riesling von der Monopollage Turmberg stellt der Winzer Wilhelm Weil den ersten Rheingauer unter den Finalisten. Gut gefällt hier insbesondere die delikate Frucht mit Noten von Honig und Maracuja sowie die ausbalancierte, perfekt eingebundene Säure. -- Parker: The 2016 Rheingau Riesling Kiedrich Turmberg Trocken has a bright color and opens with an intense and aromatic Mirabelle bouquet. On the palate, this is a pure and salty but also rich and powerful Riesling with great energy and extract. This wine doesn't need any sweetness since its extract is enormous. A great wine. 93/100 (25,94 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Ansgar Clüsserath: Trittenheimer Apotheke Riesling trocken 2016 - 2018-2041:
    Lobenberg: Der Wein stammt aus den obersten Lagen der Trittenheimer Apotheke. Das sind die ältesten Reben des Weingutes mit 80-100 Jahren Rebalter. Einzelpfahlerziehung, wurzelecht. Der Wein wächst auf purem, bröckligem Schiefer- und Feuerstein. Ultra karg. Spätestens mit diesem Wein sind wir wirklich in der Mittelmosel angekommen. Hier sind wir mitten zwischen den GGs von Ernie Loosen in dieser wahnsinnigen Intensität und Erhabenheit. Die Nase ist nicht anders zu bezeichnen als groß. Weiße Frucht, gelbe Frucht. Mango, Dajeeling Tee, Zitronengras, Litschi. So viel Intensität. Orangenabrieb, Mandarine, Pinke Grapefruit darunter. So klassisch Riesling von der Mosel und in allen Facetten, aber mit viel Druck und Salz. Hier ist es gar nicht so ultrafein wie 2016. Hier sind wir fast schon mit so viel Dampf wie in 2015. Aber dann kommt die Überraschung in Form dieses ultrafeinen, schicken Mundes. So poliert und erhaben. Hier kommt auch viel weiße Frucht. Der Gerbstoff, die Säure, alles reif, alles ultrafein. Nicht schmerzt. Es ist nur lang, fein und schick, mit ganz traubiger Frucht. Ein Trinkfluss wie im Schwebeflug, wie ein Kabinettchen. Und doch so salzig, lang hinten raus. Der Wein ist in allen Bereichen absolut zuhause angekommen. Das ist eine große Freude. Das ist auch als Großes Gewächs, was er nicht sein darf weil Eva nicht im VDP ist, durchaus im oberen Bereich angesiedelt. Bin restlos begeistert. Das ist der beste trockene Wein, seit ich dieses Weingut kenne. 97-100/100 (23,50 €)

  • Deutschland/Nahe - Schäfer Fröhlich: Bockenauer Riesling trocken Schiefergestein 2016 - 2017-2030:
    Lobenberg: Auch dieser Wein hat nur 12% Alkohol, 4 Gramm Restzucker und über 8 Säure. Ende Oktober gelesen. Er kommt zu 100% aus dem Felseneck. Also der glasklare Zweitwein. Blauer Schiefer mit Quarzit als Untergrund. Eine sehr kühle Lage. Noch vor dem Stromberg Tims beste Lage. In 2016 gleichzeitig mit dem Großen Gewächs geerntet, beide in der zweiten Oktoberhälfte. Diese Reben sind die etwas jüngeren Reben des GGs, dennoch mit einem Rebalter von 40 Jahren im Durchschnitt. Nur geringe Maischestandzeiten, spontan vergoren und bis März auf der Vollhefe bleibend. Die Nase dieses, auf kühlem Untergrund stehenden Weines, ist die Nase eines Großen Gewächses. Und dieser Zweitwein aus dem Felseneck ist ja auf diesem Level. Auch die Aussortierung während der Ernte ergab einen Großteil Top-Trauben, die eigentlich auch ins GG hätten gehen können. Da Tim hier aber eine sehr große Lage hat, kann er spielen. So kann er die Qualität dieses Weines problemlos nach oben ziehen, und hat noch genug für das Große Gewächs. Die Nase ist diese typische Tim Fröhlich Sponti-Nase, die eben kein Böckser ist. Diese Nase hält sich, diese Nase bleibt auch nach Jahren erhalten. Und dies ist eine Eigenart der Weine in diesem Teil der Nahe. Viel mehr hier, als dann weiter in Richtung Mündung. Diel ist immer völlig anders, allein vom Terroir. Auch Nachbarn von Tim Fröhlich haben einen Teil dieser Nase hier. Das sind diese grünen Schiefergesteine. Auch die Weine von der Nachbarin von Racknitz haben diese Kühle, Sponti-Artigkeit, Steinigkeit. Stein und weiße Frucht bilden den Rahmen. Reif, erhaben, geschliffen. Sehr viel Minze. Der Mund ist deutlich präziser und gradliniger als der des kleineren Bruders Vulkangestein. So präzise, so gerade. Die Säure ist präsent, aber sehr reif und weich. So eine schöne süße Säure. Diese Extraktsüße balanciert diesen Wein auf einem grandiosen Niveau. Tolle Länge, aber kein Kracher, sondern ein unglaublich feiner, köstlicher, geschliffener Wein mit einer grandiosen Finesse. Für einen Wein dieser Preisklasse eigentlich einfach eine Liga zu hoch. Diese ist ein grandioser Zweitwein, besser als je zuvor. Nicht weil er interessanter ist als der grandiose 2015er. Sondern weil er einfach noch eine Spur feiner ist, weil die Balance zwischen dieser famosen Frische und dieser tollen Extraktsüße auf einem höheren Level ist. Weil alles darüber schwebt in dieser steinigen Mineralität, ohne dass es jemals kracht. Für diesen Zweitwein "Schiefergestein" eine neue Dimension. 96/100 -- Suckling: Full of white peach and flinty character this is a very striking medium-bodied dry riesling with a long, graceful finish that makes it extremely attractive. A great food wine now and for some years to come. 93/100 Stuart Pigott (18,90 €)

  • Deutschland/Pfalz - Philipp Kuhn: Riesling Kallstadter Steinacker 1er Cru 2016 - 2018-2032:
    Lobenberg: Steinacker steht komplett auf Kalkboden in hoher Lage von ca. 250m rund um die Große Lage Saumagen. Sehr karger Boden, die Reben sind über 30 Jahre alt. Gelesen mit etwa 91 bis 92 Grad Oechsle. Das Jahr, speziell der Herbst, verlief hier in der Pfalz recht kühl. Man musste zuwarten. Es wurde erst in der zweiten Oktoberhälfte gelesen. Es brauchte einfach Zeit zur Reife. Total sauberes Lesegut, keinerlei Botrytis, keinerlei Überreife. Der Alkohol liegt bei knapp unter 13%, der Restzucker ist nur 1,5 Gramm, es wurde soweit es ging durchgegoren. Die Nase ist genau 2016. Diese unglaubliche Cremigkeit, eine Süße, die nur aus dem Extrakt kommt. Europäische Frucht, viel weiße Frucht und weiße Blüten. Sehr schöne Würze und Salz in der Nase. Aber fein, poliert, erhaben. Fast burgundisch. Wenig laute Zitrus-Rieslingfrucht. Sondern komplett auf der burgundischen, weißen Frucht. Weiße reife Birne, Litschi, auch ein bisschen Minze. Im Mund auch wieder Steinfrucht, weißer Pfirsich, Nektarine. Intensiv Assam Tee mit Zitronengras. Schmelz, schöne Dichte, cremig, lang und ziemlich viel Wumms. Trotzdem total poliert. Im Rotwein würde man sagen: Total geschliffenes, kaum spürbares, aber massives Tannin. Und das ist hier auch der Fall. Es gibt schon Gerbstoffe, aber alles ist fein. Alles verwoben. Schöne Länge mit Salz. Ich kann jetzt nicht sagen, dass dieser Steinacker dramatisch besser ist als der etwas gleichmäßigere 2015er, aber er ist vielleicht eine Spur erhabener. Daher ist es der größere Riesling. Er hat schon Grand Cru Charakter. Das macht unglaublich Freude diesen, vom reinen Kalkstein kommenden Saumagen-Nachbarn zu probieren. 95-96/100 (16,50 €)

  • Deutschland/Pfalz - Reichsrat von Buhl: Riesling Deidesheimer Leinhöhle Erste Lage trocken 2016 - 2017-2028:
    Lobenberg: Die Leinhöhle liegt auf einer Südexposition direkt neben dem Kieselberg. Sie besteht aus alten Reben und ist eine der wärmsten Lagen der Mittelhardt. Komplett umgestellt auf Biodynamie. Ganztraube gepresst, ohne Maischestandzeit im Holz spontan vergoren. 7,5 Monate auf der Hefe, in Zukunft eventuell noch länger. Runtervergoren auf unter 1 Gramm Zucker. Nur 12,5% Alkohol. Historisch gesehen ist die Leinhöhle die am höchsten bewertete Lage in Deidesheim. Feine Blütenaromatik in der Nase. Orangenblüten, auch ein bisschen Kamille, sehr traubig, Haselnuss, ein Hauch Orangenschale und Mandarine. Der erste Eindruck ist verdammt viel Aroma. Und immer wieder Aroma auch im Mund. Sehr lecker, köstlich. Er trinkt sich wie ein Wein mit Restzucker, hat aber keinen. Die Extraktsüße balanciert diese ganz reife Säure hervorragend. Das ist ein echtes Leckerli. Hat aber trotzdem Klasse, geht lang mit Salz, reifer Birne, etwas Mandarine. Schöner Schmelz. Sehr stimmig, ausgewogen. Verbleibt für Minuten im Mund. Eine große Köstlichkeit. 97/100 (16 €)

  • Deutschland/Pfalz - von Winning: Riesling Ruppertsberger Reiterpfad trocken 2016 - 2017-2027:
    Lobenberg: Eine berühmte, herausragende Premier Cru Lage bei von Winning. Die gleiche Lage ist beim Nachbarn von Buhl eine Grand Cru Lage, weil es ein anderer Teil des Reiterpfades ist. Anders als der Deidesheimer Paradiesgarten ist der Ruppertsberger Reiterpfad weniger süß, üppig, opulent und erotisch. Und unglaublich stylisch. Die total eingebundene, durch großes Holzfass gestützte Säure, ist so mild, so gar nicht Apfelsäure. Alles ist reif. Die Stütze vom süßen Extrakt in einem durchgegorenen Wein bringt eine Balance auf höherem Level. Dieser Charakter der Pfalz hat sich bei Christmann angedeutet, und sich bei Buhl fortgesetzt, und zeigt sich jetzt auch bei von Winning. Wir haben so unglaublich schicke Weine. Der Stoff ist köstlich, von der ersten Sekunde ist dieser Reiterpfad ein Ausbund von Eleganz. Weiße Frucht, weiße Blüten, leichte Weißburgunderanmutung, aber nicht süß. Weniger süß als der Paradiesgarten, gradliniger, präziser. Schön lang. Leichtes Salz und leichte Steinigkeit am Ende. Verliert aber nie die Köstlichkeit und diesen Schick des totalen Schliffs. So langsam verstehe ich, warum Klaus-Peter Keller aus Rheinhessen gesagt hat: 2016 sei zwar genial in den nördlichen Gefilden, aber die Perfektion gäbe es eigentlich nur in der Pfalz. Weil es hier einfach die Mega-Eleganz mit dieser Delikatesse gibt. Das Holz stützt perfekt. In diesem Jahr bin ich froh, dass von Winning noch Holz einsetzt, weil es einfach nochmals Struktur im Rücken gibt. Das ist ein besserer Reiterpfad als ich ihn je getrunken habe. Nein er hat nicht diesen Druck eines Grand Crus, aber er hat dessen Delikatesse, Feinheit und Eleganz allemal. Der Wein ist ganz anders als der Paradiesgarten. Es ist das elegante Gegenstück auf dem gleichen Level. 96-97+/100 -- Gerstl: Der zeigt sich glasklar und eindrücklich präzis, geht etwas mehr in Richtung Zitrusfrucht, ganz feine, raffinierte Mineralität, wie kann so ein zarter Duft dermassen komplex sein? Auch am Gaumen könnte er präziser nicht sein, das ist messerscharfe, glasklare Riesling-Frucht, der packt gewaltig zu, bleibt aber immer fein, eleganter geht nicht, ich wiederhole mich, diese Säure ist ein absolutes Phänomen, so etwas von saftig, cremig und irre rassig, ich bin hin und weg. 19/20 (16,50 €)

  • Deutschland/Pfalz - Christmann: Riesling Ruppertsberger Spieß trocken 2016 - 2018-2028:
    Lobenberg: Der Wein aus der ersten Lage von Ruppertsberg. Ruppertsberg liegt mit 250 Metern ähnlich hoch wie Gimmeldingen. Aber nicht in dieser sehr kühlen Senke. Dafür ist es hier sehr windig. Der Boden besteht überwiegend aus Buntsandstein und Ton. Wie alle Weine in 2016 bei dem biodynamischen Gut Christmann total gesundes Lesegut. Nirgendwo gab es Botrytis. Ein Herbst, der bis in den November reichte, mit phantastischem Indien Summer, aber kühlen Nächten. Die Säure blieb erhalten, wir liegen knapp unter 8 Gramm. Ganz kleine Erträge. Alkohol nur bei 12,5%. Runtergegoren auf 2 Gramm Restzucker. Die Besonderheit dieser Lage ist sicherlich der schon nachmittags frühe Waldschatten und davon die Kühle in einer grundsätzlich warmen Lage. Dieser Wein, wie eigentlich alles bei Christmann, wird in Handarbeit bearbeitet. Spontan im Gärständer vergoren. Langsame Abpressung und dadurch etwas Maischestandzeit, was eine gewisse Phenolik und Struktur bringt. Die Nase dieses Premier Cru ist die eines sehr erwachsenen Weines. Das ist eine Grand Cru Lage. So erhaben, so schwebend. Europäische Frucht, keine Exotik. Also dieses Mal keine Mango und Passionsfrucht, sondern Apfel, Birne, Orangenabrieb, schöner Assam Tee, süße Honigmelone, dann Litschi und Reneklode. Süß, lang und tolle Struktur zeigend. Im Mund kommt viel Gripp von viel Säure, die aber total reif ist. Reine Weinsäure, nichts Spitzes. Trotzdem ist der Wein griffig und total balanciert zwischen der Extraktsüße und dieser wunderbaren Säure. Das Terroir von Forst kommt deutlich zum Ausdruck. Der Wein ist ganz anders als der andere Premier Cru aus Gimmeldingen. Hier sind wir erhabener, etwas großzügiger. Was beide Weine eint, ist diese totale Ruhe des Jahres 2016. Diese Ausgeglichenheit, diese in sich ruhende Schönheit. Eine raffinierte Delikatesse. 97+/100 -- Gerstl: Diese traumhaft kühle Ausstrahlung ist etwas ganz Besonderes, reizvolle Frische in Verbindung mit der raffinierten Mineralität und dem betörenden Duft der herben Holunderblüte, ein immenses Duftspektrum, das geht direkt ins Herz. Genauso läuft es auch mit dem Wein am Gaumen, diese atemberaubende Frische ist wie ein Bergbach, dieser superrassige Fluss und dann dieser feine Schmelz, was ist das für ein raffinierter Wein, der tänzelt, der schwebt davon, der Wein singt, da ist unendlich Zug drin. Ich bin jetzt schon mindestens eine Viertelstunde dabei, immer wieder an diesem Glas zu schnuppern und lasse mir den Wein auf der Zunge zergehen, was für ein unbeschreibliches Vergnügen! Ich bin im 7. Riesling-Himmel, das ist ganz klar Grand-Cru-Format. 19+/20 (23 €)

Die Weine aus dem Weinpaket - auch einzeln erhältlich


  • 235,00 €
Alternative Produkte anzeigen

inkl. 16% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Diesen Wein weiterempfehlen

Ähnliche Produkte